Tageslosung:
Heile Deinen Körper A-Z
Als ich diese Frage las.....und wirken ließ....war das was mir dazu kam: "der Sinn des Lebens ist der Sinn zu sein"

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gibt es da einen unterschied?


Philipp sagte:


Mich würde interessieren, beruhen deine Einsichten auf Konzepten anderer (Advaita etc.), oder selbstständig erarbeitete Einsichten, oder?

 

;) wahrheit und illusion. alles andere liegt im auge des betrachters.

aber innerhalb der illusionen gibt es keine hierachie, wie es so schön heisst.

Norbert sagte:

kleine Nachfrage:

gibt es richtig und falsch (gut und schlecht ..)  ??

lg norbert

für mich liegt auch "illusion" im auge des betrachters

mancher nennt das illusion was aus seiner sicht nicht existiert.

andere nennen es illusion wenn wir etwas für etwas halten was es nicht ist.

 

lg norbert


thomas sagte:

;) wahrheit und illusion. alles andere liegt im auge des betrachters.

aber innerhalb der illusionen gibt es keine hierachie, wie es so schön heisst.

Norbert sagte:

kleine Nachfrage:

gibt es richtig und falsch (gut und schlecht ..)  ??

lg norbert

ich finde es einen unterschied

in einem buch einen bericht übers essen von erdbeereis zu lesen

oder es selbst zu essen


thomas sagte:

gibt es da einen unterschied?


Philipp sagte:


Mich würde interessieren, beruhen deine Einsichten auf Konzepten anderer (Advaita etc.), oder selbstständig erarbeitete Einsichten, oder?

 

Es ist das oben schriebene Bewusstsein,

das dies (in mannigfaltigen Formen seinerselbst) ist, was alles erfährt,

das dies(in mannigfaltigen Formen seinerselbst) ist, was alles erfahren wird,

und das auch das Erfahren als Vorgang selbst ist.

 

Das Absolut(e) Unbenennbare realisiert sich als ein immenses Bewusstsein,

um (sich in aller Potentialität) zu erfahren. Gemeinhin Leben genannt, dessen

"Sinn" eben genau dies ist.

 

So ist jede Erfahrung, die geschieht, egal ob es Schokolade essen ist oder auch die maximale

Erfahrung das gesamte Bewusstsein zu sein, immer die Erfahrung des einen Bewusstseins.

 

Lichthauch

Dieser Auffassung von Marty schließe ich mich an. Es besteht m. E. ein Unterschied darin, die Existenz der Illusion zu leugnen, oder sie als Solche (an)zu-erkennen. Ich persönlich glaube, dass auch Täuschung und Illusion eine Funktion innerhalb dieses Daseins haben. Eine für mich sehr wesentliche ist beispielsweise, dass uns das Innewerden der eigenen Täuschung und Illusion die Tugend der Demut lehren kann und zwar just dann, wenn wir versucht sind, mit unseren Mitmenschen, ob ihrer Irrtümer, ins Gericht zu gehen.

Gruß Elmar

Marty sagte:

Das Ego, die Illusion ist Ausdruck des Seins, ohne diese wären wir nicht in dieser Welt. Menschliches Dasein ist an diese beiden Empfängermechanismen gekoppelt. Es bringt rein gar nichts, sie zu verleugnen.

Ich habe so eben das Buch "Madeleine" über das vor vier Jahren verschwundene damals fast vier jährige Mädchen ausgelesen. Ein sehr berührendes und ergreifendes Buch, geschrieben von ihre Mutter. 

Zu erleben dass das eigene Kind gestohlen wird......, man kann sich kaum vorstellen, dass es etwas schlimmeres gibt. 

Zu sagen, dass das Leben "eine Illusion ist", ist eine Beleidigung an alle Menschen und Tiere auf dieser Planet die leiden.

Diese "Illusion" kan auf der "formlose Ebene" wahr sein, aber sicherlich nicht auf der "Ebene der Formen".

Fehler manche Spiri ist es, diese beide Ebenen zu vermischen.

Es gibt eine schöne Geschichte über eine Gruppe Mönchen.

Einer der Mönchen sagte ständig, jeden Tag:

"Das Leben ist eine Illusion, das Leben ist eine Illusion".

Eines Tages hatten seine Mitbrüder so genug davon, dass sie ihm unterm Arm nahmen um ihm in einem Loch im Wald zu werfen.

Jeden Tag gingen die Brüder da hin und jeden Tag sagte der Mönch:  "Das Leben ist eine Illusion, das Leben ist eine Illusion".

Aber dann, eines Tages.....er wurde immer hungriger und es war ihm kalt, fragten die Brüder:

"Und........ist das Leben eine Illusion?"

"Nein!" schrie der hungrige Mönch: "Das Leben ist Wirklichkeit!"


Marty sagte:


Hehe, du hast keine Kinder, was?!

 

Bleiben wir mal bei diesem Beispiel. 

Ich sage meinem fängstlichen Kind nun: "Pass auf Sohn,  deine meistens falschen Überzeugungen sind schuld, daß du  dich vor Geistern im Schrank fürchtest. Da sind aber keine Geister. Übrigens ist der Rest auch nicht da, also es gibt weder dich noch mich noch den Schrank. Bitte nimm jetzt Vernunft an und vertraue mir, daß dir nichts geschehen kann. Alles ist nur ausgedacht. Ich mach jetzt Licht aus. Und wenn du dich dennoch fürchtest, denk immer schön daran, daß in Wirklichkeit alles nur ein großer Irrtum ist, der auf deinen mistigen Entscheidungen beruht. Sayounara!"

 

Ich wette das Kind wird jetzt zufrieden schlummern. Doch nicht?Woran könnte das liegen?

 

Ding ist, daß die "Illusion" sich derlei Theorien nicht anpassen mag. Sie ist einfach zu wiederspenstig. Sie lässt sich nicht hoplla die Enten wegzaubern.

 

Ich weiß, daß dieser Gedanke im Esosegment ein recht populärer ist. Die Illusion mag bestehen, aber dennoch ist sie existent. Man kann sie nicht von unserem Dasein als Thomas oder Marty abspalten. Das Ego, die Illusion ist Ausdruck des Seins, ohne diese wären wir nicht in deser Welt. Menschliches Dasein ist an diese beiden Empfängermechanismen gekoppelt. Es bringt rein gar nichts, sie zu verleugnen.

 

 

thomas sagte:


eben so, wie die vermeintlichen geister die ein kind im schrank sieht. es ist die wahl des kindes, sich dem liebevollen elterlichen bewusstsein anzuschliessen und ihre einbildung als solche zu erkennen, oder an ihrem glauben (der wahl geister sehen zu wollen) festzuhalten. mit dem schrank hat dies natürlich nichts zu tun. und genauso ist es mit der welt. wir sehen nur, was wir aufgrund (meist falscher) entscheidungen sehen wollen.

 

liebe grüsse,

thomas

 

Sprachlos.............


 "Sie hat keine Schuld an dem was sie tat........"

 

an dem was sie tat.......

 

Sprachlos....

soviel Verurteilung und Beschuldigung in ein paar Worte.....

 
Elisabeth sagte:

Glaube nicht alles was in der Illussion geschieht und schon gar nicht einem Buch das diese Mutter schrieb. Denn was dahinter steckt das hat sie bestimmt nicht in diesem Buch geschrieben. Doch sie hat keine Schuld an dem was sie tat.


Alles ist Liebe weiss die Seele

 

Mila sagte:

 Zu erleben dass das eigene Kind gestohlen wird......, man kann sich kaum vorstellen, dass es etwas schlimmeres gibt. 

 

Mila sagte:

Ich habe so eben das Buch "Madeleine" über das vor vier Jahren verschwundene damals fast vier jährige Mädchen ausgelesen. Ein sehr berührendes und ergreifendes Buch, geschrieben von ihre Mutter. 

Zu erleben dass das eigene Kind gestohlen wird......, man kann sich kaum vorstellen, dass es etwas schlimmeres gibt. 

Zu sagen, dass das Leben "eine Illusion ist", ist eine Beleidigung an alle Menschen und Tiere auf dieser Planet die leiden.

Diese "Illusion" kan auf der "formlose Ebene" wahr sein, aber sicherlich nicht auf der "Ebene der Formen".

Fehler manche Spiri ist es, diese beide Ebenen zu vermischen.

Es gibt eine schöne Geschichte über eine Gruppe Mönchen.

Einer der Mönchen sagte ständig, jeden Tag:

"Das Leben ist eine Illusion, das Leben ist eine Illusion".

Eines Tages hatten seine Mitbrüder so genug davon, dass sie ihm unterm Arm nahmen um ihm in einem Loch im Wald zu werfen.

Jeden Tag gingen die Brüder da hin und jeden Tag sagte der Mönch:  "Das Leben ist eine Illusion, das Leben ist eine Illusion".

Aber dann, eines Tages.....er wurde immer hungriger und es war ihm kalt, fragten die Brüder:

"Und........ist das Leben eine Illusion?"

"Nein!" schrie der hungrige Mönch: "Das Leben ist Wirklichkeit!"


 

Ich persönlich denke, dass das Hinterfragen der Dinge, die Suche nach dem Sinn und der Bedeutung dessen, was uns wiederfährt oder womit wir uns konfrontiert sehen ein Ausdruck des Lebens schlechthin ist, dem wir uns nicht versagen können. Die Auffassung, dass wir getrennt oder unabhängig von jener universellen Kraft, die ich Gott nenne, irgendetwas "eigenes" tun könnten teile ich nicht. Mit anderen Worten: ES fragt und sucht etwas in uns und deshalb suchen und fragen wir. Metapher dazu: Der gute Hirte macht sich auf sein verlorenes Schaf zu suchen und verläßt dabei alles, was er sicher hat. =  Die Selbstentäußerung Gottes in der Gestalt Jesu.

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