Guten Tag liebe Leserin,
guten Tag lieber Leser


Können SIE wirklich? Sind Sie bereit (und fähig) zur Veränderung?

Veränderung ist in meinem Verständnis etwas komplett anderes als der undefinedvielerorts beschworene „Wechsel“. Um Bereitschaft für einen Wechsel (von Marken, von Überzeugungen, von Regierungen, von ...) aufzubringen, bedarf es keines wirklichen Einschnitts in die eigene alltägliche Lebenspraxis. Wir müssen nicht den magischen Kreis, den wir um uns herum errichtet und in dem wir es uns eingerichtet haben, durchbrechen. Selbst wenn er tatsächlich stattfindet (der Wechsel), und nicht nur – wie bisher – darüber gesprochen und philosophiert wird.
Ich bin überzeugt davon, dass es mit einem Wechsel von Überzeugungen (oder Regierungen) nicht getan sein wird. Es geht ans „Eingemachte“. Ihre Offenheit und Ihre Veränderungskompetenz sind gefragt.

Wie steht es damit?

Sind Sie bereit zu einem Experiment?

Ich kann Ihnen versprechen, dass Sie in ein paar Minuten präzise wissen, wovon ich rede und wie es mit Ihnen diesbezüglich steht. Es gibt kein Ausweichen und kein Taktieren, wenn Sie jetzt weiter lesen. Also überlegen Sie es sich.

Ich überlasse Sie einem Experiment des Dr. Wolf W. Lasko aus seinem unveröffentlichten Manuskript „Keine Panik“ (meine Meinung: der Titel ist ein Euphemismus)!

*** Das Experiment ***
„Stellen Sie sich vor, in diesem Moment wird genau da, wo Sie jetzt sitzen oder stehen, ein Kreis um Sie herum gezeichnet, begrenzt von einer unsichtbaren roten Linie. Schauen Sie genau hin! Es ist eine magische Linie, die Sie nicht überschreiten können, die Sie gefangen hält in diesem Kreis, im Kreis Ihrer Gewohnheiten. Alles, was innerhalb des Kreises der Gewohnheiten liegt, ist Ihnen bekannt und vertraut; hier fühlen Sie sich sicher. Leider ist das auch der einzige Vorteil Ihrer Gefangenschaft. Denn im Kreis der Gewohnheiten gibt es kein Lernen, keine Entwicklung, keine Lebendigkeit. Doch jenseits der roten Linie liegt aufregendes Neuland. Hier warten neue Erfahrungen und Erkenntnisse darauf, entdeckt zu werden. Hier finden Sie faszinierende Herausforderungen, die Sie annehmen sollten, wenn Sie vom Leben mehr erwarten als Stagnation.

Nun, niemand hindert Sie daran, diese magische rote Linie zu überschreiten. Es gibt keine bösen Hexenmeister und keine fauchenden Ungeheuer, die sich Ihnen in den Weg stellen. Wollen Sie den Schritt über die rote Linie wagen, gibt es kein anderes Hindernis als die selbst konstruierten Ängste, die es nun zu überwinden gilt.

Starten wir mit einem Experiment, das wohl all jene erschaudern lässt, die für den Genuss der angeblichen Sicherheit alles gäben. Es ist ein Appell an Ihre Kreativität und Intelligenz, vielleicht aber schon der erste Schritt zu einem Blackout.

Alles in allem geht es bei diesem Experiment um ein Abenteuer der besonderen Art. Das Motto heißt: Hauptsache, völlig daneben! Sie sollen etwas tun, was Ihre Norm sprengt, was nicht zu Ihrer Rolle passt, was Sie eigentlich nie tun würden. Irgendetwas, was niemand von Ihnen erwartet. Und um die Spannung zu steigern, tun Sie es am besten im Beisein anderer.

Hier geht es weder um ein Verhaltenstraining mit dem Ziel, besser zu werden, noch um eine Wertung Ihres Tuns. Der Sinn dieser Übung liegt einzig darin, die eigenen Verhaltensmuster kennen zu lernen. Wie reagieren Verstand und Körper, wenn Sie auf Neuland stoßen? Welche Gefühle werden dabei ausgelöst? Was passiert, während Sie den Schritt über die rote Linie wagen? Und was passiert, nachdem Sie es getan haben?

Ein paar Punkte sind beim Überschreiten der roten Linie zu beachten:

* Das, was Sie tun wollen, können Sie frei wählen.
* Die Dauer der Grenzüberschreitung ist an keine Zeit gebunden.
* Es gibt keine Einschränkung.
* Sie sollen es hier und jetzt tun.
* Sie sind der einzige Akteur, verzichten Sie auf die Unterstützung anderer.
* Egal was Sie tun, tun Sie es nicht auf Kosten anderer Menschen oder irgendwelcher Gegenstände. Also ziehen Sie Ihrem Chef nicht die Ohren lang - das ist hier nicht gemeint.
* Tun Sie nichts, wobei Sie sich verletzen könnten.


Ich nehme an, Ihr Verstand arbeitet jetzt fleißig und sucht nach geistreichen Einfällen. Aber er bekommt keine Informationen, er zieht eine Leerschleife. Nun versucht er herauszufinden, ob eine solche Situation in der Vergangenheit schon einmal da gewesen ist, ob es etwas Vergleichbares gibt, um dann ein vertrautes Verhaltensmuster wiederholen zu können. Doch auch das führt meist zu keiner Lösung, denn es gibt bisher nichts Vergleichbares. Der Verstand signalisiert: Gefahr in Verzug! Und sofort reagiert Ihr Körper. Kleine Adrenalinstöße setzen alle Stressreaktionen in Gang. Sie sind erregt, stehen unter Spannung. Spannung kann ein fantastisches Gefühl sein: Sie mahnt zur Vorsicht, verhilft zur erforderlichen Wachsamkeit und Aufmerksamkeit. Doch mit zunehmender Spannung kommt eine gewisse Unsicherheit auf, vielleicht begleitet von hektischen roten Flecken oder vor Aufregung feuchten Händen. Die krampfhafte Suche nach etwas Vernünftigem geht weiter.

Irgendetwas müsste doch da sein! Ihr Verstand ergeht sich in paranoiden Hochrechnungen. Mit missionarischem Eifer zeigt er auf, was alles Schlimmes passieren, was schief gehen könnte. Und wie denken die anderen darüber? Werden sie lachen?

Fazit: Was immer Sie auch tun werden, Sie können sich nur blamieren. Doch auf einmal kommen Ihnen brillante Ideen und völlig neue Vorstellungen in den Sinn. Sie werden ungeheuer kreativ. (...)
Vielleicht gewinnt irgendwann der Gedanke überhand, dass Sie natürlich mit Leichtigkeit irgendetwas in die Tat umsetzen könnten, nur haben Sie im Moment einfach keine Lust dazu. Dann gelangen Sie langsam zu der Ansicht, dass dieses Experiment eigentlich gar nicht intelligent ist, sondern sogar ziemlich dumm. Und außerdem: Dieser doofe Autor kann mir doch nicht sagen, was ich zu tun habe. Ich lese einfach weiter.

Genau!
Einfach nicht handeln,
sondern weiter lesen.


Ich weiß nicht, wie Sie mit diesem Unterfangen umgegangen sind. Wollten Sie vielleicht etwas tun und haben es doch nicht ausgeführt? Dann brauchen Sie jetzt ein Ventil, um sich abzureagieren, denn die Anspannung, der Stress ist noch nicht abgebaut. Sie können nun sauer werden und die aufsteigende Wut über Ihr Nichthandeln auf irgendjemanden projizieren. Sie können mit anderen über irgendetwas Belangloses reden. Sie können auch über die Menschen lachen, die solch ein Experiment wirklich durchführen.

Hier eine intelligente Oberlehrerfrage: Was hat das Spiel mit dem realen Leben zu tun? Nun, wenn Sie die rote Linie tatsächlich überschreiten wollen, um an Ihr Ziel zu gelangen, werden Sie bestimmt eine weitaus größere Herausforderung spüren. Besonders dann, wenn Sie wissen, dass andere Menschen Ihre ungewöhnlichen Handlungen bemerken werden.

Dann stehen Sie vor Ihrer roten Linie, noch geschützt im Kreis der Gewohnheiten und schauen auf die außerhalb liegenden Ziele, die für Sie wichtig sind. Und während Sie über die notwendigen Handlungen nachdenken, werden Sie wie in der Übung Erregung und Spannung spüren. Denn dann, wenn Ihnen etwas unbekannt ist, wenn Sie vor Neuland stehen, versetzt der Körper Sie in die Lage, sehr präsent, sehr wach zu sein, um auf das reagieren zu können, was auf Sie zukommt. Adrenalinstöße bereiten den ganzen Körper auf eine mögliche Aktion vor. Aber nicht das Ereignis an sich produziert die Adrenalinstöße. Auslöser sind vielmehr Ihre Gedanken über das, was Sie tun wollen, und über das mögliche Ergebnis.

Wenn Sie die rote Linie dann aber überschritten haben, werden Sie vielleicht sagen: Hey, das war super! Und Sie werden feststellen, dass Sie sich gelöst und entspannt fühlen. Die aufgebaute Spannung ist während des Handelns verschwunden, der Stress ist abgebaut.“

Wie ist es Ihnen ergangen, liebe Leserin und lieber Leser? Haben Sie nur gelesen oder konnten Sie sich auf die Herausforderung einlassen?

Mich befällt vor jeder wirklich neuen Situation, vor jedem ersten Mal reine Panik, und es spielt für mich keine Rolle, wie häufig ich diesen ersten Schritt in der Vergangenheit gewagt habe. Der Unterschied liegt für mich allein darin, dass ich mich inzwischen einigermaßen an die Panikattacke gewöhnt habe und mich davon nicht abhalten lasse. Vielleicht weil da ein Vertrauen gewachsen und das Gefühl des ersten Mals im wahrsten Sinne „einzigartig“ und erfüllend ist. Mir hilft die Erinnerung an die Hochstimmung, um für „die ersten 30 cm“ gerüstet zu sein.

Meine These:
Veränderung kann man sich nicht vornehmen und nicht einklagen. Man kann sich nur auf das Leben und seine Herausforderungen einlassen. Daher vielleicht so:

Veränderung g e s c h i e h t wenn man sie zulassen kann!

Das ist nicht voraussetzungslos – aber das ist ein ganz anderes Thema!

Ich bin genauso gespannt auf Ihre Rückmeldung wie die anderen aus unserer Community.
Lassen Sie uns an Ihren Erfahrungen teilhaben.

Ihr
Joachim Kamphausen

Tags: change, experiment, herausforderung, lasko, veränderung, wechsel, zeitgeist, zukunft

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Antworten zu dieser Diskussion

Ein grandioses Experiment !
Noch grandioser war meine Idee, nach dem der Verstand denn nun unbedingt etwas tun wollte um diesen verdammten roten Kreis zu durchbrechen, darin zu bleiben.
Dieser rote Kreis ist doch von dem der ihn verlasen will erschaffen worden! So bleibt mir als bewusstes Wesen, das zumindest schon weiß, das es außerhalb dieses roten Kreises etwas geben muss, die Option genau darin zu verweilen und es zu erfassen. Wie fühlt es sich an ? Wie eng ist dieser Kreis um mich herum, der mein handeln und mein Leben bestimmt?
Für mich ist das eine Advaita -Erfahrung ! Dem Unnennbaren in mir Raum geben ! Die Enge zu fühlen, die dieser Kreis (meine Programmierungen, Überzeugungen; Verhaltensweisen, Ängste) verursacht. Die Enge (Verstand) zu verlassen kann niemals mit der Enge (Verstand) geschehen. Sondern mit dem Erfahren ! und dahinter ist, wenn ich mich tiefer und tiefer hinein begebe kein roter Kreis.

Dieser rote Kreis ist ein Fiktion ! darin sind wir uns sicher einig ! Nur der Mind täuscht uns und gaukelt uns Realität vor.

Indem ich so bin, wie ich jetzt bin, habe ich den roten Kreis (der für mich darin bestand immer etwas anderes sein zu müssen, besser zu sein, zu funktionieren) verlassen.

herzlich, Matthias
www.matthiasrobertz.de

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f.l.o. mag melden:
aus Ursache und Wirkung betrachtet,
braucht es vor der Veränderung einzig
die Bewegung ..., dann kann ES schon
geschehen sein.
auf Geist~Ebene ist es ein Spiel der Dinge,
dass sich genauso wieder auflösen wird,
bleiben werden Essenz Mitfühlende Liebe
und alldurchdringende Weisheit.
bye k.c. ~ f.l.o. ~

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Was soll ich sagen?

„Sie sollen etwas tun, was Ihre Norm sprengt, was nicht zu Ihrer Rolle passt, was Sie eigentlich nie tun würden.“

Ich würde nie Briefmarken sammeln, Golf oder Bridge spielen, Bungeespringen.. Meinen Sie das?

„Der Sinn dieser Übung liegt einzig darin, die eigenen Verhaltensmuster kennen zu lernen.“

Es ist seit langem für mich faszinierend, eigene Muster zu erkunden. Ich hab da Praxis. Aber auf Briefmarken… bin ich noch nie gekommen. Geht das denn?

„Wie reagieren Verstand und Körper, wenn Sie auf Neuland stoßen? Welche Gefühle werden dabei ausgelöst?“

Ist das (siehe oben) Neuland? oder irgendwie interessant?
Ich bin sicher, dass Sie Ihr Publikum nicht veräppeln wollen. Aber was meinen Sie eigentlich zB mit der Herausforderung?

„Kleine Adrenalinstöße setzen (alle?) Stressreaktionen in Gang. Sie sind erregt, stehen unter Spannung. Dann brauchen Sie jetzt ein Ventil.“

Das scheint mir wirklich so zu sein. Das jetzt aktive Quantum Adrenalin wird sich aber sicher ganz gut mit einem Glas Rotwein neutralisieren lassen. Draußen weihnachtelt es schon 1 Bißchen, es ist längst dunkel, ich sitze bequem, und an meinem PC ist es auch gemütlich warm.

Jetzt bin ich gespannt, was passieren wird.

Herzliche Grüße, frohe Feiertage und alles Gute für 09, Peter

13.12.08

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Hallo,

ein Experiment.....
so einfach ist das leider alles nicht. Natürlich möchte jeder etwas Neues ausprobieren. Jeder leidet evtl. auch unter bestimmten Verhaltensweisen, die er sich durch Konventionen und Erfahrungen angeeignet hat. Hinzu kommt auch noch die archetypische Verhaltensweise des Menschen auch wenn wir keine Affen mehr sind, der Instinkt..

Beobachten wir nur die Natur. Wenn Gefahr droht werden die Tiere unruhig. Nun sind wir eben aber keine Tiere sondern Menschen.

Momentan scheint es tatsächlich so zu sein, dass auch Mensch eine gewisse Unruhe plagt. Sei es nun Panikattacken oder eine Art getrieben sein (auf die Flucht gehen).
Ich selber beobachte dieses Phänomen schon eine ganze Zeit lang und da wir alle Spiegelbilder unseres Nächsten sind oder eben Projektionsflächen, frage ich mich inwieweit ich selbst auch davon betroffen bin. Was geht da vor sich??

Es geht um existenzielle Ängste, Unsicherheit, der Kampf um den Futtertrog (mobbing in den Unternehmen) Zukunftsängste....was aber wenn. Machtkämpfe etc.

Das Neue, ich nenne es einmal Gegenbusiness (zur Angst)....es liegt an dir wofür du dich entscheidest, ...>>The secret.....die Kraft der Gedanken.>>..wünsche an das Universum...etc., erfüllt höchstwahrscheinlich seinen kommerziellen Zweck, aber ich persönlich halte es für höchst bedenklich...die Menschheit so zu verdummen und auf eine völlig falsche Spur zu schicken.

Denn durch Maßlosigkeit und unendliche Freude hat die Menschheit keine geistigen Entwicklungsschritte vollbracht. Oder warum sind dann die Babylonier, Ägypther u.a.a. untergegangen, wenn sie doch das >>SECRET kannten und beherrschten????

Ich behaupte sie waren maßlos, egoistisch und haben den Zorn der Masse auf sich gezogen.
Auch Zorn ist Energie nicht wahr?
.
Entwicklungsschritt der Menschheit. Wir alle werden bereit gemacht für ein neues Zeitalter(Wassermannzeitalter). Um in dieser neuen Ära zurecht zu kommen muss Mensch ein Stück weit Heil werden bzw. sein. Das geschieht aber nicht einfach so, indem ich gerade mal umdenke und experimentiere oder meine Wünsche ans Universum schicke. Nein das Ganze ist ein Schick-sals-Prozess. Jeder einzelne geht durch sein persönliches Leid, wie auch immer dieses aussehen mag. Wer uns etwas anderes weis machen will sagt die Unwahrheit.

Unsere Aufgabe ist es jetzt bewusst mit diesem Prozess umzugehen, hinzufühlen woher kommt der Schmerz oder was löst ein bestimmtes Befinden aus.
Ohne die bewusste Bewältigung dieser Aufgabe, können wir das genannte Experiment nicht durchführen. D.h. Heilungsarbeit und Experiment gehen sozusagen nebeneinander.
Je mehr positive Erfahrungen wir in neuen Verhaltensweisen und Aktionen sammeln, desto sicherer werden wir in unserem neuen Selbst-bewusst-sein.
Zeitgeist ist:
Wir stecken alle in diesem Heilungsprozess und jeder kann dem anderen behilflich sein, indem er durch eigens Erlebtes, Mitgefühl und Verständnis für den anderen zeigt, sein Herz öffnet und ihn auf seinem Weg evtl. ein Stück begleitet.
Das wäre in unserer materiell geprägten und egoistischen Welt ein neues Verhalten und Resultat eines genialen Experiments.

hoffnungsvolle Grüße sendet

Barbara

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Lieber Joachim,
du schreibst: Veränderung geschieht, wenn man sie zulassen kann. Und deine Meinung ist, dass Veränderung ein Experiment, "das Überschreiten einer roten Linie", erfordert. Glaubst du das wirklich? Alles verändert sich stetig und ständig. Du hast Billionen von Zellen in deinem Körper, die sich - auf einer feinstofflichen Ebene - ständig verändern. Wenn du etwas isst, oder trinkst, oder nicht, oder schläfst, oder dich bewegst, oder nachdenkst, deine Zellen verändern sich ständig. Wenn du nur die Ebene der Zellen weltweit beobachtest, erfährst du eine ständige Transformation. Die Jahreszeiten zum Beispiel, die eine Veränderung deines Verhaltens bewirken. Vielleicht merkst du vieles nicht, weil es dir alltäglich erscheint. Doch sicher hast du auch schon einen lieben Menschen zu Grabe getragen. Und die Lücke, die er hinterließ als schmerzlich erfahren. Sicher hast du dich schon verliebt, und diese Veränderung in deinem Leben in vollen Zügen genossen. Ständig werden wir beeinflusst von anderen Menschen: Da wird ein Kind geboren, dort gibt es eine neue Erfindung oder Produktentwicklung, die dich begeistert und die du in dein Leben integrierst, da staunst du über etwas, was im Fernsehen berichtet wird, und ständig lernst du dazu. Sicherlich gibt es immer neue Themen, die dich interessieren, und du kannst Vorträge besuchen und auch Seminare, und so geht es Tag für Tag weiter. Oder du triffst auf Herausforderungen, die an dich gestellt werden, weil jemand in deinem sozialen Umfeld erkrankt und Pflege benötigt. Auch das ist eine Herausforderung, die auf fast alle von uns einmal zukommt. Dein Aufruf die "rote Linie" zu überschreiten, klingt wie eine Aufforderung zum Fallschrimspringen, denn nur wer den Mut hätte aus einem Flugzeug zu springen, wäre nach deiner Philosphie, kein Gewohnheitstier. Veränderung geschieht andauernd, weil wir alle uns ständig - schon auf feinstofflicher Ebene - verändern. Ich altere, auch wenn ich es nicht zulasse, ich habe Hunger und Durst, auch wenn ich das nicht zulasse, von "können" gar nicht zu reden. Eines Tages wird meine Seele meinen Körper verlassen und die "Hinterbliebenen" werden meinen Körper zu Grabe tragen, wo er transformiert, und dazu ist ebenfalls kein "zulassen können" notwendig. Da wir alle in einem Netzwerk von tätigen Menschen leben, werden wir ständig Veränderungen ausgesetzt, ja Veränderung ist die einzige Sicherheit im Leben, sagt ein guter Freund von mir immer, und das stimmt auch. Auch dieses Forum verändert sich ständig, durch die Energie, die Menschen aufwenden, die Gedankenkraft und die Schöpferkraft. Ich wünsche dir Gesundheit, Wohlstand und ein glückliches Leben Eva Maria Luise

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Liebe Barbara,
ich habe einige Fragen an dich:
Wie kommst du darauf, dass "jeder unter bestimmten Verhaltensweisen LEIDET"?
Ist es nicht vielmehr so, dass "jeder von bestimmten Verhaltensweisen PROFITIERT"?
Wie kommst du darauf, dass etwas Neues auszuprobieren "so einfach leider nicht ist"?
In der Tat ist Veränderung die einfachste Sache der Welt.
Du kannst heute noch eine Tasse Kaffee trinken in einem Lokal, in dem du noch nie warst. Du kannst in einen Bus einsteigen und eine Runde mitfahren, für wenig Geld, auf einer Strecke, die du noch nie gefahren bist. Und auf feinstofflicher Ebene: Du kannst jetzt sofort deine Hände mit Joghurt kremen, und deine Zellen werden "staunen". Etwas Neues auszuprobieren ist so einfach, und wie ich Joachim schrieb, ist es nicht nötig dafür aus einem Flugzeug zu springen.
Liebe Barbara, können wir uns darauf einigen, dass Menschen und Tiere - und Pflanzen - LEBE WESEN sind? Darwins Theorien brauchen wir dazu nicht.
Wieso musst du dich fragen, inwieweit du von Panik-Attacken und Fluchtreaktionen betroffen bist?
Das müsstest du doch selbst am besten wissen.
Wie kommst du auf die Idee, dass die Babylonier und Ägypter "untergegangen" sind?
Haben sie sich nicht vielmehr weiter entwickelt und transformiert?
The Secret beschreibt die Anwendung und die Chancen und Möglichkeiten, die die kosmischen Gesetze uns bieten. Es ist nicht wichtig, ob du daran glaubst, oder nicht. Du musst auch nicht an die Schwerkraft glauben oder sie verstehen, sie ist da und du kannst sie zu deinem Vorteil nützen. Oder würdest du lieber - wie ein nasser Sack - in der Schwerelosigkeit herumhängen und hoffen, dass mal ein Krümel Nahrung vorbeischwebt, den du vielleicht erhaschen kannst - na für mich ist das keine Alternative! (Lesen und Schreiben hätte ich so nie gelernt).
Die kosmischen Gesetze sind universelle Gesetze und auch die Babylonier und Ägypter haben diese angewandt. Der Unterschied war, dass nur bestimmte Kasten (Gesellschaftsschichten), nämlich die die Lesen und Schreiben konnten, diese erlernen konnten, und das waren nur wenige Menschen. Heute ist das anders. Zumindestens im europäischen Sprachraum kann die große Mehrheit sich dieses Wissen erschließen. "Du erntest, was du gesät hast" ist zum Beispiel eines der universellen Gesetze, dessen Richtigkeit uns in zahlreichen Ereignissen immer wieder begegnet.
Wie kommst du dazu, zu sagen, dass jeder, der eine anderen Meinung, weil andere Erfahrungen gemacht hat als du, "die Unwahrheit sagt"?
In einer Studie einer amerikanischen Kinderärztin wurde erforscht, was Kinder zuerst lernen: Denken oder sprechen? Es hat sich herausgestellt, dass Kinder zuerst Sprechen lernen. Und so wie sie sprechen, so denken sie dann auch, und so handeln sie auch. Das war eine revolutionäre Erkenntnis. Denn es zeigt sich, wie wichtig es ist, richtig zu sprechen. Und wie wichtig es für Kinder ist, in einer gewaltfreien Sprachwelt aufzuwachsen. Wer ständig "Arschloch!" schreit, wird ein anderes Leben führen, als der, der das nicht tut. Wenn du auf der Straße gehst, und die Liebe zu deinen Mitmenschen in dir wachrufen kannst, in dem du z.B. denkst: "Hallo meine Liebe, wie geht es dir heute?", obwohl du noch nie ein Wort mit dieser Frau gesprochen hast, dann wird sich dein Leben zum Guten verändern. Denn du erntest, was du gesät hast. Und da wir LEBE WESEN voller Energie sind und Energie alles um uns herum ist, wirst du Liebe ernten, wenn du Liebe (mit deiner Gedankenkraft) säst. Oder du schreist "!" und wirst feststellen, dass du von "!" umgeben bist.
Das neue Zeitalter, ist wie die Schwerkraft. Wir brauchen es nicht zu diskutieren. Es liegt an uns, unsere Chancen und Möglichkeiten, die es bietet, für uns zu entdecken, zu probieren, und - zu genießen!
Liebe Barbara, eine letzte Frage: Wie kommst du darauf, dass wir in einer "materiell geprägten egoistischen Welt" leben? Ist es nicht vielmehr so, dass sie dir immer wieder begegnet, weil du immer davon sprichst? Dabei gibt es so so viele "Projekte", auch (Jahrzehnte-)langjährige Projekte, die zeigen, wie viele helfende Menschen es gibt, die mit integren Ideen viele viele weltverbessernde Visionen ermöglicht haben. In Wirklichkeit gibt es eine materiell geprägte und egoistische tägliche mediale Berichterstattung. Über die anderen wird jetzt, da wir auf dem Weg zum "Goldenen Zeitalter" sind, immer öfter berichtet. Wenn du etwa Gutes - auf den ersten Blick - nicht sehen kannst, heißt das noch lange nicht, dass es nicht existiert. Es ist sicherlich schon da. Vielleicht auf Gedankenebene, die sich erst noch materialsieren muss. Und wenn du Gleichgesinnte suchst, für eine "weltverbessernde" Idee, dann frag doch in deinem sozialen Umfeld, z.B. auch uns hier in diesem Forum. Wäre das nicht "genial"? Das wäre es !
Ich wünsche dir Gesundheit, Wohlstand und ein glückliches Leben.
Eva Maria Luise

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Man kann es auch einfach Bezugsrahmen nennen und der ist tatsächlich wie ein roter Kreis um dich. Das Überschreiten geht. Aber es ist eine der Frage der Erkenntnis zuallererst und der Energie, die du oder jeder bereit ist einzusetzen, um seinen schwachen Register zu aktivieren, um sich an den Rand des Kreises zu bewegen und darüber hinaus.

Grandios? - Grandiosität kennt Interpretationen

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hallo zusammen, ich denke auch dieser so genannte rote kreis ist der "beste bekannte" den wir haben.
ich habe diesen kreis das erste mal bewußt überschritten als ich 2007 nach santiago gepilgert bin. alles war gut organisiert, meine kinder waren, für meine nichtanwesenheit versorgt, und die familie war der beste spiegel meiner ureigenen gedanken. das ist ja wohl der denkbar schlechteste zeitpunkt konnte ich da hören. oder ... kannst du das nicht machen wenn die lütte älter ist? klär doch erst mal deine sachen hier und weiche nicht wieder aus. wenn du wieder hier bist ist alles wie vorher. du kannst dir ja was leisten. das du deine kinder einfach so im stich läßt, ich denke ich wußte 100.000 solcher dinge.
100.000 gründe es nicht zu tun. drei tage habe ich dann auf dem weg gebraucht um mich von diesen schuldgefühlen zu, ich sage mal, "befreien". ich bin lange zurück und eigentlich hat damit alles eine art eigendynamik bekommen. heute höre ich häufiger solche aussagen wie das hättest du früher nie gemacht, das passt gar nicht zu dir ect. aber ich war mir selbst nie näher als jetzt.
also herzliche grüße, petra

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Lieber Joachim Kamphausen,

wenn ich soetwas lese, dann fällt mir immer die Frage 4 in Byron Katie`s The Work ein (wer wärst du jetzt ohne dein Denken) und die Erfahrungen damit sind manchmal sehr pragmatisch bis all-um-fassend. Seit ich diesen Schritt schon mehrere tausend mal gemacht habe ist in der Tat eine große Vertrautheit daraus erwachsen mit dem Ungewissen und überaus strömend frei lebendigen Leben.

Ganz ähnlich geht es mir mit Douglas Hardins Frage wer ich wirklich wirklich bin und durch wie viel Augen ich schaue. Auf einmal sind alle Bedingungen ohne weitere Belange und das Leben aus den Angeln gehoben, frisch frei.

Es ergibt sich die unmittelbare Erfahrung von Wandel bis hin zu dem unverwechselbar lebendigen Augenblick. Letzten Endes kann ich keinen Wandel finden, sondern Leben und die übervolle Reichhaltigkeit, die damit verbunden schein. Diese jedoch ist mir noch nicht recht begreiflich, falls das überhaupt möglich ist. Darüber hinaus scheint es eine Eintrittspforte an dieser Stelle zu geben, wo es einem möglich wird wahrhaftig zu wählen... ah, wie interessant :-)

Danke für diese Anregung, sie hat mir neue Einblicke erlaubt.

Alles Liebe in Liebe aus Liebe zur Liebe
Heidemarie

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Hallo Joachim,
ja, das ist das Thema mit dem ich mich gerade intensiv auseinander setze. Am Anfang steht das Träumen, dann kommt das Wünschen .... doch was passiert, wenn Wünsche wahr werden?
Das ist vielleicht anstrengend kann ich Euch sagen denn mit Jeder Gabe ist eine Aufgabe verbunden. Nix mehr mit auf dem Hintern sitzen ........ wenn Wünsche wahr werden bedeutet das, Veränderung, Veränderung der Realität, der Gegebenheiten, der Verhaltensmuster, der Tätigkeiten. Mit jeder Gabe ist eine Aufgabe verbunden, auch aufgeben ..... alte Gewohnheiten damit Platz für Neues entsteht.
Wir wünschen uns doch etwas in unser Leben weil wir einen Mangel empfinden, vielleicht auch Stagnation, weil wir uns nach etwas sehnen ......... solange wir daran selbst nicht recht glauben, an die Möglichkeit der Erfüllung unserer Wünsche, werden sie es schwer haben, in unserer Realität zu kommen aber manchmal macht die spielerische Schöpfung "pling" und es ist da ....... Ich habe etwas versprochen, ich habe um etwas gebeten um meinem Leben eine neue Richtung geben zu können ........ jetzt bin ich ziemlich atemlos, am Lernen, dabei, mich mit Themen auseinanderzusetzen mit denen ich Zeit meines Lebens noch nichts zu tun hatte, Themen wie "Finanzierung", "selbstständig machen", "Immobilien" ..... dann kommt gleich noch eine neue Philosophie hinzu uns so muss ich mich von so Vielem verabschieden das 50 Jahre mein Denken, Handeln und Fühlen bestimmte. Außerdem ist da noch das Bild, das Andere von mir haben ....... nur weil ich mal was Anderes machen will ist meine Familie noch lange nicht begeistert. Es gibt viele Einwände, begründet durch: "Ich warne Dich schon mal, wenn Du auf die Nase fällst ist das dann nicht meine Schuld." Geht es gut brauchen wir ja nicht weiter darüber zu reden. :-)
Ich stehe wie ein Kind am Ufer eines Meeres und soll voller Zuversicht Schritte in unbekannte Länder tun.
Ok, es bleibt mir ja eh nichts Anderes übrig und irgendwie ist es ja auch spannend. :-)

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Lieber Joachim,
so ein Zufall!
Vor einigen Stunden schrieb ich eine Mail an dich, wollte anschließend gleich ins Bett, stöbere nochmal kurz durch mein.weltinnenraum und sehe, dass du ein eigenes Profil hast und nun schreibe ich dir auch noch, obwohl ich mich erst noch mit allem hier ein wenig auseinandersetzen wollte, z.B. wie lade ich Freunde ein, etc.
So ein Zufall eben oder so schnell kann es gehen ;-)

Ich muss gestehen: Ich habe das Experiment:nur überflogen, dabei an die Komfortzone gedacht, an den Bereich, der uns angenehm ist und eben recht komfortabel. Dabei habe ich überlegt, wo meine Komfortzonen sind, daran gedacht, wie sich meine Einstellung zur Angst verändert hat, musste schließlich über die Regeln mit dem-Chef-nicht-die-Ohren-langziehen lachen und finde den Einwand sehr sinnig, da es doch genug Menschen gibt, die schnell mal Grenzen überschreiten.
Nach den Regeln überlegte ich eine Sekunde, ob ich das Experiment machen möchte oder nicht, entschied NEIN, fragte mich gerade noch, wie viele Leute wohl lesen und lesen und dabei das Experiment vergessen... dann nicht weiter las, sondern runter scrollte und passend an dem Satz wieder hängenblieb: ob wir uns denn der Herausforderung angenommen haben oder nicht. ABER da bin ich nur hängen geblieben, weil er doch so schön auffällig in fett und orange mich anlachte.
Wieder ein mal so ein Zufall ;-)

So viel zu meiner Erfarhung mit dem Experiment. Und alles, was ich geschrieben habe, ist nur ein Teil von dem, was ich erfahren habe. Und alles, was ich geschrieben habe, hat mindestens doppelt so lange gedauert, als die Erfahrung selbst...

Und schreiben möchte ich hauptsächlich über den Satz: Veränderung geschieht, wenn man sie zulassen kann!
Ich sehe es etwas anders.
Leben heißt ständige Bewegung, ständige Veränderung!
Die Frage ist nur, wollen wir das zulassen und gefällt uns das, was das Leben uns anbietet. ?
Und oft gefällt es uns nicht. Der Mitbewohner richt nach Alkohol, der Zucker ist im falschen Moment ausgegangen, der Bus hat Verspätung, es ist zu früh, zu spät, zu warm, kalt, nass, trocken, und so weiter und so weiter.
Und dann können wir sagen, nein, die Veränderung gefällt uns nicht, macht keinen Sinn, ist unpassend, will und brauche ich nicht. Allerdings hat sie trotzdem stattgefunden. Nur dass wir es nicht wahrhaben wollen oder in vielen Fällen uns gar nicht klar (bewusst) ist, was sich verändert und dass sich immer etwas verändert - JEDEN AUGENBLICK!!!
Auch jetzt, während ich das hier schreibe...
Und das ist es, was uns irgendwann enge beschehrt, und nach Veränderung schreit, erlöst werden möchte, nach Integrierung verlangt oder welche Bezeichnungen es noch geben mag.
Also ist die Komfortzone im Grunde nur so lange eine Komfortzone, bis sie uns eingeengt hat. Denn die Veränderung, die stattfindet, uns aber nicht bewusst ist oder nicht gesehen werden möchte, macht den Kreis enger. Der Widerstand ist das Problem.

Glück hat dann nur noch derjenige, dessen Kreis am Anfang groß genug war! So groß, dass alle Veränderungen mit der Zeit auch zum Schluss noch so viel Raum gelassen haben, dass man nicht unbedingt auf die andere Seite zu gehen braucht ...

Oder hat diese Person eher kein Glück, weil sie nicht zu sehr gezwungen wurde, etwas Neues und Aufregendes kennenzu lernen?

Und da könnte ich nun auch wieder weiterschreiben, aber für heute verabschiede ich mich!
Gute nacht!

Wer weiß, wer weiß ...

Liebe Grüße,
Kathrin

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