Tageslosung:
Heile Deinen Körper A-Z
Uns selbst treu sein und einen Weg gehen, der uns in die Weite und in die Freiheit führt, wahrhaftig sein und immer mehr in die eigene Tiefe vordringen, jeden Moment schätzen lernen und Dankbarkeit dem Leben gegenüber entwickeln, uns selbst und andere lieben, dabei Freude und Kraft atmen ... – das bedeutet für mich, wirklich spirituell zu leben!
Die Masken fallen lassen. Offen aufeinander zugehen. Unsere Erfahrungen miteinander teilen und voneinander lernen. Uns nicht von anderen abgrenzen müssen. Nicht eng im Herzen werden. Uns die Hände reichen. Liebe finden, Frieden stiften.
Wie können wir dieses Ideal erreichen, was vermutlich sehr viele Menschen haben, aber doch offenbar nicht leben können?
Wie können wir uns miteinander verbinden, für das große Ganze einstehen und dennoch ganz wir selbst, mit allen Aspekten unserer Individualität bleiben?
Mehr dazu im Blog: http://mein.weltinnenraum.de/profiles/blogs/im-freien-fall

Tags: freiheit, illusion, konzept, leere, mystik, pyar, raum, reise, religion, seán ólaoire

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Antworten auf diese Diskussion

Hi Dirk,

im freien Fall...

Du schreibst - uns selbst und andere lieben...

wenn Bewusstheit über Liebe da ist, dann ist das wohl der Punkt, wo mehr nicht erforderlich oder gar möglich ist, weil der Andere dann auch Teil in mir ist, genau wie das ich, dann ist alles gut so wie es ist...

wo hat Trennung je stattgefunden, wer grenzt sich ab?...

Liebe ist immer da - und Frieden...

kein Problem für die Individualität der Körper, genau wie bei den Blumen oder Tieren...
die Rose liegt nicht im Wettstreit mit der Tulpe, der Tiger nicht mit der Maus...

so what?...

- in diesem Moment - wer sind wir wirklich...

herzlich(t)e Grüße

Kirstin Viola
Ich denke, wenn ich diesem Ideal folge, dann werde ich immer wieder mit genau dem Gegenteil konfrontiert, nämlich mit Angst, Schmerz, Einsamkeit, Schwäche und Trennung. Das Ideal erschafft sein Gegenteil.

Lieber Gruß von Zeitweise
Liebe finden, Frieden stiften... Auch ich habe, wie scheinbar 'Zeitweise', die Erfahrung gemacht daß je größer meine Kapazität für Mitgefühl und Verbundenheit wird, desto mehr werde ich mit den "Leiden dieser Welt" im Innen wie im Außen konfrontiert. Wohin geht diese Reise? Werden wir am Ende so "weit" und allumfassend, daß sich selbst diese hohen Ideale relativieren, und das Leben sich spontan in einer Art natürlichen Balance neuordnet, sobald es einer gewissen Mehrheit von Menschen gelungen ist, ihren Fokus vom kleinen "Ich" zum "Wir" zu verändern? Individualität ist etwas Faszinierendes und Wunderbares (und trägt in sich den entscheidenden kreativen Impuls für alle nötigen Veränderungen), muß aber meines Erachtens in den Dienst eines höheren Zieles gestellt werden (mit "höher" meine ich der Allgemeinheit dienend), um sich zu erfüllen...
Hallo Dirk

Nun ja, was du aufzählst sind viele schöne, wünschenswerte Dinge.
Du nennst es ja selbst Ideale.

Die sind aber nur eine Vorstellung im Kopf.

In der Wahrheit sieht spirituelle Weiterentwicklung wohl nicht so aus.
Hier ist vor allem Ehrlichkeit zu uns selbst hilfreich, nicht beschönigen, nicht urteilen und Ideale ggf. als Illusion erkennen.

Liebe Grüße
moon
Hallo Dirk,

ich kann moon hier nur zustimmen. Das wichtigste ist bei sich selbst im Innen anzufangen um zu erkennen wer man selber ist, und wer man nicht ist. Was in mir ist Ego, was ist wahres authentisches Sein ? Wenn man diese innere Arbeit macht, wird man mehr und mehr authentisch, erkennt seine innere Wahrheit und trägt dazu bei das auch im Außen Veränderungen stattfinden können. Verfällt man aber immer wieder seinen eigenen Vorstellungen und Illusionen wie die Dinge im Außen doch schöner und besser sein könnten, und versucht das Außen zu ändern, wird man dabei entweder zum Gutmensch der alles richtig machen will oder zum Machthaber der Selbst die Zügel in der Hand haben will um die Dinge so zu steuern wie man es sich wünscht.
.. siehe zahlreiche Revolutionen und politische Konzepte die trotz guter Ideen immer wieder an den Menschen udn Ihren Ego´s gescheitert sind.

Herzliche Grüße

Schorsch
hallo schorsch, ich sehe nur einen weg meinem ego nicht auf den leim zu gehen, aufwachen.wenn ich allein daran denke wie oft ich darüber nachgedacht habe ob ich großzügig oder geltungsbedürftig bin. - egal --
wenn ich aufgewacht bin spielt das alles keine rolle mehr und ich kann wirklich nützlich sein und glückselig,
liebe grüße marietta
Hallo Dirk,
ich finde deinen Beitrag sehr ehrlich und stimmig.....
mir ist etwas zu den Fragen gekommen am Schluss...:
"Uns die Hände reichen. Liebe finden, Frieden stiften.
Wie können wir dieses Ideal erreichen, was vermutlich sehr viele Menschen haben, aber doch offenbar nicht leben können?
Wie können wir uns miteinander verbinden, für das große Ganze einstehen und dennoch ganz wir selbst, mit allen Aspekten unserer Individualität bleiben?"

Im Folgeneden ein Zitat von Samuel Widmer, der mich/ meine Glaubenssätze mit seiner mutigen Art und der Radikalität seiner Aussagen immer wieder provoziert und gleichzeitig tief berührt...ich stimme dem zu, aber meine eigene Angst baut an vielen Stellen Mauern und Umwege, weil die Konsequenzen sind nicht abwägbar und es ist einfach nur große Ungewissheit...das Leben eben...
Was braucht es?

"- Das, was es braucht, ist die Fähigkeit zur stillen, unmittelbaren, wortlosen Kommunikation, zu einem sich ineinander Einfühlen, welches jede Auseinandersetzung über Beziehungsangelegenheiten und andere wesentliche Fragen überflüssig macht.
- Das, was es braucht, ist die Fähigkeit zum absolut konfliktfreien Zusammenleben in vollkommener Nähe und Verbindlichkeit.
- Das, was es braucht, ist die Fähigkeit zur Unverbrüchlichkeit in seinen Versprechen, speziell im Eingelassensein auf die Verbindung untereinander.
- Das, was es braucht, ist Verlässlichkeit, Treue und Verbindlichkeit in hohem Mass, im Sinne eines Eingelassenseins für immer.
- Das, was es braucht, ist die Freiheit und Unabhängigkeit, trotzdem jederzeit aufstehen und gehen zu können, und gerade daraus die Kraft und Gewissheit für immer dranbleiben zu wollen.
- Das, was es braucht, ist ein vorwiegendes Verankertsein in einem Raum jenseits aller Gefühle wie Eifersucht, Neid, Angst, so dass Konkurrenz, Machtkämpfe und Autoritätsprobleme zwischen einander kein Thema mehr sind.
- Das, was es braucht, ist die Freiheit von der Fixierung auf die eigene Wichtigkeit; die Fähigkeit zur Ausrichtung auf ein Umfassenderes und die Zentrierung in einem Grösseren, so dass das eigene Selbst an Bedeutung verliert.
- Was es braucht ist ein Interesse am Gemeinsamen, das über das Interesse am Eigenen hinausgeht, und am gemeinsamen Experimentieren auf allen Ebenen des Seins
- Was es braucht ist die Fähigkeit zu teilen in materiellen und Beziehungsfragen, das heisst ein kompletter Verzicht auf irgendwelche Besitz- und Machtansprüche.
- Insbesondere umfasst dies die Fähigkeit, seine Partner, ohne dass irgendwelche schwierigen Gefühle aufkommen, sexuell freilassen und mit anderen teilen zu können.
- Was es braucht ist die Fähigkeit, absolut allein stehen zu können, jenseits von allen Autoritätsproblemen, Machtkämpfen und Abhängigkeiten, das heisst, alle grossen Fragen in sich halten und damit ohne Antwort sein zu können.
- Was es braucht ist die Fähigkeit, im Allgemeinen die Schicksalskräfte erkennen zu können, und die Bereitschaft, ihnen willig zu folgen, ihnen gehorchen zu können. Das heisst: Freiheit von Wünschen, Ängsten, Sehnsüchten und Selbstbildern, welche die Verbindung zu diesen grösseren Zusammenhängen normalerweise trüben oder gar verdecken. Oder anders ausgedrückt heisst das: eine gesäuberte Verbindung zum Geist oder zur Intelligenz des Ganzen zu haben.
- Insbesondere beinhaltet dies die Fähigkeit, seinen Platz und seine Aufgabe im Ganzen zu erkennen und demütig auszufüllen, sowie den Platz und die Aufgabe eines anderen im Ganzen zu sehen und willig anzuerkennen.
- Was es braucht ist ein Gefühl der Verantwortung für alle Belange des Gemeinsamen (Kinder jeder Art und auf allen Ebenen) und selbstverständlich für alle seine Handlungen und Gefühle.
- Was es braucht ist die Fähigkeit, Magie, Geheimnis und Wunder der Existenz zu sehen und sich davon erfassen zu lassen.
- Was es braucht ist Freiheit.
- Was es braucht ist die Fähigkeit, Gewohnheit immer wieder zu durchbrechen und spontan lebendig zu sein.
- Was es braucht ist die Fähigkeit zu lieben.
- Was es vor allem braucht ist die Fähigkeit, fröhlich an all dem zu scheitern, zu versagen und all das letztlich nicht so ernst zu nehmen und es trotzdem als das Wichtigste in seinem Leben zu erachten und absolut makellos darin zu sein.
- Das, was es braucht, ist die paradoxe Fähigkeit, nichts von all dem wirklich (im Sinne eines neuen Selbstbildes) von sich behaupten zu können und trotzdem keinerlei Zweifel darüber zu haben.
- Das, was es absolut notwendigerweise braucht, ist die Fähigkeit, über sich lachen zu können, sowie ertragen zu können, dass andere über einen lachen, das heisst, sich nicht so wichtig zu nehmen."


Viele Grüße von Herzen,

Philipp
ja, ja, und noch einmal ja das ist es, packen wir es an - jetzt

herzlichst

marietta
Liebe Viola
"wenn Bewusstheit über Liebe da ist.." Frage ein 12-jähriges Kind, ob sein Mami es liebt. Es wird Dir spätestens beim zweiten Mal nachfragen etwa so antworten: "Ja, aber...". Frage Deine Freunde das gleiche. Du wirst fast immer die selbe Antwort kriegen.
So, nun frage eine beliebige Mutter, ob sie ihr Kind liebe. Sie wird Dir sagen: "Ja, absolut, was immer es anstellen wird, es ist und bleibt mein Kind."

Woher dieser Unterschied? Bei den meisten Mitmenschen scheint Liebe nicht absolut zu sein. Im Reich der Gegensätze scheint Liebe ein Ding zu sein. Kennst Du den Satz: "Wenn Du mich liebst, dann zeige es mir."

Diese Herausforderung scheint schon seit 5 Millionen Jahren zu bestehen. Was soll sich ändern?


Ganz lieber Gruss aus der Schweiz, Mischi
Ich glaube alles steht und fällt mit dem allumfassenden Gefühl der Liebe. Oder auch anders ausgedrückt, du kannst endweder dein Herz öffnen, dich den Anderen öffnen, dich schutzlos machen (dich nackt machen), oder dich verschließen, dein Herz mit einem Schloss versehen, den Schlüssel an einer Stelle vergraben, die du nach und nach vergisst und das Ganze als Unfug abtun.

Ich diskutierte mit einem Freund über absolutes Vertrauen, er meinte, das gäbe es nicht. Ich sagte: "das ist so wie mit der Liebe. Du kannst erst verstehen das Liebe alles beinhaltet, wenn du es erlebst, ich habe erst lernen und begreifen müssen, das ich dazu in der Lage bin, einen anderen Menschen absolutes Vertrauen entgegen zu bringen"
Da sagte er: "Absolut bedeutet, das du keinerlei Erwartungen hast"
Und ich sagte: "Genau das ist es, du vertraust und du liebst, ohne das du erwartest, dass der Andere genau das gleiche fühlt. Du erwartest nicht, das er genauso intensiv für dich da ist, wie du für ihn. Du erwartest nicht, das er überhaupt für dich da ist. Es ist unwichtig. Wichtig ist nur, das du diese Gefühle hast, tief in dir. Und wichtig ist, dass du diese Gefühle immer und überall leben kannst."

Wir haben zuerst alle eine Vorstellung von Liebe, Vertrauen und am Besten ist die Vorstellung wenn das Ganze unabhängig von Statten geht. Wir also frei sind in unserem Verhalten und unseren Gefühlen. Doch sobald der Andere, dem wir diese Gefühle entgegen bringen auf Unabhängigkeit pocht, sehen wir es als Verrat an.
Wenn wir aber zulassen, das wir lernen was Abhängigkeit bedeutet, wenn wir zulassen, das wir vollständig offen vor den oder den Anderen liegen, es zulassen uns selbst zu zeigen mt allen Fassetten, werden wir auch erleben, wie es sich anfühlt frei zu sein.
Das hört sich paradox an, aber so habe ich es erlebt. Liebe macht mich Abhängig und doch gleichzeitig Frei. Ich begebe mich freiwillig in eine Abhängigkeit. Um diese Nähe so intensiv und so extrem wie möglich wahrzunehmen. Gleichzeitig gebe ich den / die Anderen frei sich für einen eigenen Weg zu entscheiden, der auch gänzlich anders verlaufen kann als mein eigener Weg. Ich lerne also die Extreme kennen die allgemein als Negativ und Anhaftend bezeichnet werden, um mich genau von diesen Extremen zu entfernen. Indem ich sie wahrnehme werden sie frei und unabhängig. Und somit Weit und Friedvoll in mir.
Wenn ich dann noch Mitgefühl für mich wie für andere Lebewesen empfinde, bin ich wirklich frei in meinem Bewusstsein.

Liebe gepaart mit Vertrauen und Mitgefühl ergibt somit für mich eine Freiheit die über das freie Denken und Fühlen hinaus geht.

Grüße von Jo
liebe jo, genauso empfinde ich es auch. jemand hat mal gesagt es ist nicht wichtig wen wir lieben sondern die tatsache das wir lieben. ich hab es an anderer stelle schon gesagt und es kann sein, das der eine oder andere es mir verübelt was es bedeutet bedingungslos zu lieben weiß ich erst seit 1991, da bekam ich meinen ersten hund. seit dem bemühe ich mich täglich neu bedingungslos zu lieben, stellenweise gelingt es (ich habe keine kinder) ich spüre oft wie ich mit völlig fremden menschen von jetzt auf gleich in liebe verbunden bin. dieses liebe macht mich abhängig und gleichzeitig frei hätte ich vor kurzem noch nicht verstanden jetzt ja und es ist schön diese gefühle zu teilen.

liebe grüße marietta
Liebe Marietta,
Ich weiß nicht warum man es dir übel nahm. Liebe lässt sich doch nicht nur durch die Beziehung zu Menschen leben.
Ich kenne das Gefühl, es ist als würde die ganze Welt sich öffnen, nur für den einen Augenblick, wenn die Liebe in dir sich manifestiert.
Ich bin jemand der schnell liebt. Ich habe das Glück, dass es von meiner Familie akzeptiert wird und sogar unterstützt wird, das ich meine Gefühle offen auslebe.
Ich habe eine kleine Tochter, doch habe ich sie nicht geboren (und auch nicht adoptiert), als sie geboren wurde, war ich dabei und vom ersten Augenblick an, fühlte ich mich gleichzeitig Abhängig und gleichzeitig Frei. Es ist ein wunderschönes Gefühl sich so zu fühlen.
Ich lebe mit meiner Frau, meiner Tochter und unseren Begleitern 4 Katzen auf dem Land. Mir kommen manchmal die Tränen vor Glück, wenn ich z.B. Häuserschnecken sehe. Und das versteht so gut wie niemand. Aber auch Rehe oder andere Tiere können mich zutiefst berühren.

Ich denke das ist normal wenn man sich der Liebe öffnet, sie macht keinen Unterschied von Mensch zu Tier. Sie ist einfach da.
Dir ganz liebe Grüße von Jo

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