Tags: freiheit, illusion, konzept, leere, mystik, pyar, raum, reise, religion, seán ólaoire
Permalink Antwort von Johanna am 22. Oktober 2009 um 7:03pm
Permalink Antwort von Niene Blüte am 23. Oktober 2009 um 11:32am
Permalink Antwort von Regina am 12. Oktober 2010 um 12:44pm Ich glaube alles steht und fällt mit dem allumfassenden Gefühl der Liebe. Oder auch anders ausgedrückt, du kannst endweder dein Herz öffnen, dich den Anderen öffnen, dich schutzlos machen (dich nackt machen), oder dich verschließen, dein Herz mit einem Schloss versehen, den Schlüssel an einer Stelle vergraben, die du nach und nach vergisst und das Ganze als Unfug abtun.
Ich diskutierte mit einem Freund über absolutes Vertrauen, er meinte, das gäbe es nicht. Ich sagte: "das ist so wie mit der Liebe. Du kannst erst verstehen das Liebe alles beinhaltet, wenn du es erlebst, ich habe erst lernen und begreifen müssen, das ich dazu in der Lage bin, einen anderen Menschen absolutes Vertrauen entgegen zu bringen"
Da sagte er: "Absolut bedeutet, das du keinerlei Erwartungen hast"
Und ich sagte: "Genau das ist es, du vertraust und du liebst, ohne das du erwartest, dass der Andere genau das gleiche fühlt. Du erwartest nicht, das er genauso intensiv für dich da ist, wie du für ihn. Du erwartest nicht, das er überhaupt für dich da ist. Es ist unwichtig. Wichtig ist nur, das du diese Gefühle hast, tief in dir. Und wichtig ist, dass du diese Gefühle immer und überall leben kannst."
Wir haben zuerst alle eine Vorstellung von Liebe, Vertrauen und am Besten ist die Vorstellung wenn das Ganze unabhängig von Statten geht. Wir also frei sind in unserem Verhalten und unseren Gefühlen. Doch sobald der Andere, dem wir diese Gefühle entgegen bringen auf Unabhängigkeit pocht, sehen wir es als Verrat an.
Wenn wir aber zulassen, das wir lernen was Abhängigkeit bedeutet, wenn wir zulassen, das wir vollständig offen vor den oder den Anderen liegen, es zulassen uns selbst zu zeigen mt allen Fassetten, werden wir auch erleben, wie es sich anfühlt frei zu sein.
Das hört sich paradox an, aber so habe ich es erlebt. Liebe macht mich Abhängig und doch gleichzeitig Frei. Ich begebe mich freiwillig in eine Abhängigkeit. Um diese Nähe so intensiv und so extrem wie möglich wahrzunehmen. Gleichzeitig gebe ich den / die Anderen frei sich für einen eigenen Weg zu entscheiden, der auch gänzlich anders verlaufen kann als mein eigener Weg. Ich lerne also die Extreme kennen die allgemein als Negativ und Anhaftend bezeichnet werden, um mich genau von diesen Extremen zu entfernen. Indem ich sie wahrnehme werden sie frei und unabhängig. Und somit Weit und Friedvoll in mir.
Wenn ich dann noch Mitgefühl für mich wie für andere Lebewesen empfinde, bin ich wirklich frei in meinem Bewusstsein.
Liebe gepaart mit Vertrauen und Mitgefühl ergibt somit für mich eine Freiheit die über das freie Denken und Fühlen hinaus geht.
Grüße von Jo
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