Tageslosung:
Heile Deinen Körper A-Z
Uns selbst treu sein und einen Weg gehen, der uns in die Weite und in die Freiheit führt, wahrhaftig sein und immer mehr in die eigene Tiefe vordringen, jeden Moment schätzen lernen und Dankbarkeit dem Leben gegenüber entwickeln, uns selbst und andere lieben, dabei Freude und Kraft atmen ... – das bedeutet für mich, wirklich spirituell zu leben!
Die Masken fallen lassen. Offen aufeinander zugehen. Unsere Erfahrungen miteinander teilen und voneinander lernen. Uns nicht von anderen abgrenzen müssen. Nicht eng im Herzen werden. Uns die Hände reichen. Liebe finden, Frieden stiften.
Wie können wir dieses Ideal erreichen, was vermutlich sehr viele Menschen haben, aber doch offenbar nicht leben können?
Wie können wir uns miteinander verbinden, für das große Ganze einstehen und dennoch ganz wir selbst, mit allen Aspekten unserer Individualität bleiben?
Mehr dazu im Blog: http://mein.weltinnenraum.de/profiles/blogs/im-freien-fall

Tags: freiheit, illusion, konzept, leere, mystik, pyar, raum, reise, religion, seán ólaoire

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Ich glaube auch, das ein Anderer erst versteht, was bedingungslose Liebe ist, wenn er es erfährt... die Erfahrung habe ich gemacht.
Grüße
Hallozusammen,
Diesmal hatte ich einen Impuls, zu sagen "so what?"!

Was hindert uns?
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen und inzwischen bin ich optimistischer, …
Viel viel innere Arbeit, sogenannte Schatten zu beleuchten, Gnade,…
kann uns befreien.

Je ehrlicher, wahrhaftiger und tiefer wir gehen, desto tiefer nehme „ich“ auch andere Menschen um mich herum wahr. Und ich spüre, die verdrängte und tiefsitzenden Emotionen. Sie sind da und ich kann sie beobachten und auch lernen mit ihnen umgehen. Kürzlich hatte ich den passenden Rahmen mein Gegenüber anzusprechen und mitzuteilen, dass „seine Person“ in mir Fluchtimpulse weckte, dass diese sich mit der Zeit auflösten in tiefen Frieden (und zwar, als ich begriff, dass vergangene Erlebnisse des anderem in der Gegenwart mit dabei sind. Ich war so bewegt von dem Erlebnis.

Und dann bekam ich auch noch „Geburtshilfe“ beim benennen und empfinden der Auslöser. Ich durfte meine „vergangene“ auslösende Situation betrachten, die die Gegenwart so grauenhaft färbte, konnte mit Hilfe zugrundeliegende Gefühle erkennen, Bedürfnisse benennen,… und Friede entstand,…es ist da, muss nicht weggedrückt werden, bringt mich nicht mehr in Verwirrung oder weckt seltsame Handlungen
Und dafür braucht es m.E. Zeit und Raum

Und so hoffe ich, dass ich lerne mit Differenzen, Ansichten und Gefühlen anders umzugehen.
Und wenn ich „ganz bei mir bin“, dann ergeben sich vielleicht auch Möglichkeit, für andere zu einem Gegenüber zu werden, bei der Erkenntnis verschütteten aber unbewusst wirkender Muster, Gefühlen, etc. zu helfen, und dahin zu kommen, die Gegenwart von der (unschönen) Vergangenheit zu befreien.


Herzliche Grüße
Niene
liebe Jo,
dies ist ein wunderbarer Artikel und eine noch wunderschönere Art sein Leben zu leben. Ich kann Deine Liebe beim lesen 'förmlich' spüren!
Ich selbst lebe noch sehr stark die Extreme. Fühle aber bei aller Negativität auch, dass sie mich weiter bringen, sprich also auch etwas Gutes für mich bringen.
Ich bin dir überaus Dankbar für diesen Beitrag!
Herzlichst
Regina

Johanna sagte:
Ich glaube alles steht und fällt mit dem allumfassenden Gefühl der Liebe. Oder auch anders ausgedrückt, du kannst endweder dein Herz öffnen, dich den Anderen öffnen, dich schutzlos machen (dich nackt machen), oder dich verschließen, dein Herz mit einem Schloss versehen, den Schlüssel an einer Stelle vergraben, die du nach und nach vergisst und das Ganze als Unfug abtun.

Ich diskutierte mit einem Freund über absolutes Vertrauen, er meinte, das gäbe es nicht. Ich sagte: "das ist so wie mit der Liebe. Du kannst erst verstehen das Liebe alles beinhaltet, wenn du es erlebst, ich habe erst lernen und begreifen müssen, das ich dazu in der Lage bin, einen anderen Menschen absolutes Vertrauen entgegen zu bringen"
Da sagte er: "Absolut bedeutet, das du keinerlei Erwartungen hast"
Und ich sagte: "Genau das ist es, du vertraust und du liebst, ohne das du erwartest, dass der Andere genau das gleiche fühlt. Du erwartest nicht, das er genauso intensiv für dich da ist, wie du für ihn. Du erwartest nicht, das er überhaupt für dich da ist. Es ist unwichtig. Wichtig ist nur, das du diese Gefühle hast, tief in dir. Und wichtig ist, dass du diese Gefühle immer und überall leben kannst."

Wir haben zuerst alle eine Vorstellung von Liebe, Vertrauen und am Besten ist die Vorstellung wenn das Ganze unabhängig von Statten geht. Wir also frei sind in unserem Verhalten und unseren Gefühlen. Doch sobald der Andere, dem wir diese Gefühle entgegen bringen auf Unabhängigkeit pocht, sehen wir es als Verrat an.
Wenn wir aber zulassen, das wir lernen was Abhängigkeit bedeutet, wenn wir zulassen, das wir vollständig offen vor den oder den Anderen liegen, es zulassen uns selbst zu zeigen mt allen Fassetten, werden wir auch erleben, wie es sich anfühlt frei zu sein.
Das hört sich paradox an, aber so habe ich es erlebt. Liebe macht mich Abhängig und doch gleichzeitig Frei. Ich begebe mich freiwillig in eine Abhängigkeit. Um diese Nähe so intensiv und so extrem wie möglich wahrzunehmen. Gleichzeitig gebe ich den / die Anderen frei sich für einen eigenen Weg zu entscheiden, der auch gänzlich anders verlaufen kann als mein eigener Weg. Ich lerne also die Extreme kennen die allgemein als Negativ und Anhaftend bezeichnet werden, um mich genau von diesen Extremen zu entfernen. Indem ich sie wahrnehme werden sie frei und unabhängig. Und somit Weit und Friedvoll in mir.
Wenn ich dann noch Mitgefühl für mich wie für andere Lebewesen empfinde, bin ich wirklich frei in meinem Bewusstsein.

Liebe gepaart mit Vertrauen und Mitgefühl ergibt somit für mich eine Freiheit die über das freie Denken und Fühlen hinaus geht.

Grüße von Jo

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