Tageslosung:
Heile Deinen Körper A-Z

 

 

 

Was kann man als einzelne Menschen "tun"...... ?

Das vielleicht Einzigste was es gibt ist :

 

Mitgefühl

 

Vielleicht können wir hier einige Äußerungen des Mitgefühls, Texte oder Gebete hineinstellen.

 

Danke

 

Mitgefühl kennt viele Seiten, für mich persönlich umfassst sie sowohl das Gefühl im Herzen, als auch die Tatkraft, zu versuchen in Aktionen einiges umzusetzen.

 

 

................................................. 

 

 

27. 03. 2011

Weil ich nicht mehr so oft in Weltinnenraum sein werde, habe ich dieser Thread geschlossen.

Ich danke alle für die Beiträge und hoffe es wird eine Lösung kommen, damit unsere Planet mit alle seine Bewohnern, Menschen und Tiere, fortbestehen kann.

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Antworten auf diese Diskussion

Marathon-Man schrieb: " Mitgefühl ist ein Aspekt, ein Zeichen, ein kleiner "Fingerzeig" (es gibt keinen passenden Ausdruck dafür) der immanenten Verbundenheit des Menschseins im Gleichgewicht des Ganzen. "

 


Jep. Dem ist eigentlich absolut nichts hinzuzufügen.


"dennoch" ein P.S.: Es schrieb durch mich hier wohl nur deshalb erneut einen ähnlichen Beitrag NOCHMALIG, wie auch schon vorher an anderer Stelle, weil ich darum sehr LIEBE voll gebeten wurde von einem anderen Weltinnenraum-Mitglied. Sowohl das durch Fredo angesprochene Pseudo-Mitgefühl wie auch genau jene Unterstellungen, dass echtes Mitgefühl nur geheuchelt sei, weil eben aus dem Ego kommend, können aus dem Ego kommen, müssen es aber beileibe nicht. Und auch dieser "scheinbaren Rechtfertigung" gegenüber jenem "Vorwurf" bedarf es daher nicht.



Alles LIEBE
Lichthauch


Gebet für Japan

12. März 2011 von klanggebet

© Helena Nelson-Reed

     

       Ich bin Euer Bruder/Schwester
       Eure Leiden sind meine Leiden
       Eure Tränen sind meine Tränen
        Eure Ängste sind meine Ängste
     ich trage sie mit Euch
          ich rufe mit Euch Linderung herbei
        ich rufe mit Euch Tröstung herbei
        ich rufe mit Euch Hilfe herbei
              wir sind vereint in der Liebe des Einen
           wir sind stark in der Kraft des Einen
                     wir sind eins in der Allgegenwart des Einen
       ich sende Euch
         Kraft aus seiner Kraft
          Licht aus seinem Licht
         Ruhe aus seiner Ruhe
               möge jedes Eurer Leiden Tröstung finden
                jede Herzenswunde Heilung
             jede Frage Antwort
        jede Not Segen.
      Seid gesegnet,
      seid beschützt,
      seid umfangen
     in Liebe.

 

 

       http://klanggebet.wordpress.com

Pray for Japan

 

Du beschreibst die höchsten Ebenen,und so ist es.
Dabei gibt es einen Aspekt, nämlich den, daß es sehr, sehr viele Menschen gibt, die sich dessen nicht mehr bewusst sind und die dahin geführt werden möchten. Da waren wir auch einmal und sind es immer noch.
Wahres Mitgefühl ist auch ein hinweisen auf das Mitgefühl, das der Liebe entspringt.
Es ist nicht das Mitleid, wie wir ja wissen.
Jede Unterstützung zum Wiedererkennen dieses inneren, göttlichen Bereiches ist unsere Aufgabe, wenn wir diesen Bereich in uns schon geöffnet haben.

OM NAMO GURU BUDDHA GYANI

Dharam

@fredo: Schön. Damit gibt Du es ja selbst ganz offen zu, obgleich Du es scheinbar für Dich selbst nicht akzeptierst. Was aber völlig in Ordnung so ist. Weiterhin ist JAPAN im HERZEN. Alles LIEBE.

Mitgefühl in Aktion: 

 

Bundesweit Mahnwachen für den Atomausstieg

Fukushima ist überall - Atomausstieg jetzt!

 

 Kontakt



Montag, 21. März, 18 Uhr:

Bundesweit Mahnwachen für den Atomausstieg

Fukushima ist überall - Atomausstieg jetzt!

In großer Betroffenheit über die Ereignisse in Japan und mit dem festen Willen, gemeinsam dafür zu streiten, dass die Atomkraftwerke in der Bundesrepublik endlich stillgelegt werden, rufen wir dazu auf, am Montag, 21. März, von 18 Uhr bis 18.30 Uhr in möglichst vielen Orten auf zentralen Plätzen zu Mahnwachen zusammenzukommen.

Am Montag, 14. März, haben bereits in über 450 Orten bundesweit Mahnwachen stattgefunden, an denen mehr als 110.000 Menschen teilnahmen. Wir wollen jetzt weiter Druck auf die Regierung ausüben, sofort aus der Atomenergie auszusteigen!

Die Organisation der Mahnwache liegt in euren Händen. Einige Tipps und Unterstützung dafür bekommt ihr hier. Meldet den genauen Ort Eurer Mahnwache an .ausgestrahlt mit diesem Formular. Wir veröffentlichen auf unserer Webseite alle uns gemeldeten Aktionen.

Auf der Karte sind alle bereits geplanten Aktionen mit blauen Nadeln markiert. Hinweis: Die Nadeln auf der Karte markieren lediglich die Städte, in denen Mahnwachen stattfinden. Den genauen Ort und weitere Informationen erfährst du im Fenster bei Klick auf die Nadeln.




Anti-Atom-Mahnwachen am Montag, 21.3. auf einer größeren Karte anzeigen


Zeige Flagge!

Anti-Atom-Sonne überall

Jetzt ist es Zeit, öffentlich Flagge zu zeigen. Ob wirklich mit der Anti-Atom-Fahne aus dem Fenster, mit dem Button am Kragen oder dem Aufkleber auf Auto oder Fahrrad. Zeig, dass Du die Stilllegung der AKW forderst! Alles Material dazu gibt es im .ausgestrahlt-Shop.


For Japan

 

A Song of Prayer for Japan

 

 Welt in Aufruhr - Rundbrief Ruediger Dahlke

Welt in Aufruhr

 

Japan durch Hiroshima längst Mahnmal für den Atombomben-Wahnsinn, wird nun wohl durch Fukushima auch zum Mahnmal für den Atomreaktor-Wahnsinn. 6 Tage nachdem Erde und Meer sich aufgebäumt haben, sind 3 Blöcke von Fukushima explodiert, ein vierter brennt - alle sind außer Kontrolle. Genau das, was laut Experten und (un)verantwortlichen Atom-Politikern unmöglich ist.

Die Strahlung in den Kontrollräumen ist so hoch, dass das meiste Personal abgezogen werden musste. Die Macher überlassen die Reaktoren, die Japaner und möglicherweise die Welt ihrem Schicksal.

Fünf Tage nach dem schrecklichen Erdbeben mit folgendem Tsunami hat Fukushima die Illusion von sicheren Atomkraftwerken wohl auch für jene Atombefürwortern beendet, die Tschernobyl einfach verschlafen haben wie viele Christdemokraten dieser Welt. Wenn so etwas in Japan möglich ist, einem der höchstentwickelten Industrieländer, dann ist es überall möglich!

Letztlich scheitert in Fukushima alles am Stromausfall. Gegen Stromausfall aber sind europäische Atomkraftwerke keineswegs besser gesichert. Seit 6 Tagen erleben wir mit, wie unkontrollierbar und wie unbeherrschbar die Situation in einem Land wie Japan ist, wie würde so etwas in Drittweltländern aussehen, in die Atomanlangen so großzügig verkauft wurden?

Von der japanischen Regierung kamen die für Regierungen üblichen Beschwichtigungen. Anfangs sagte Regierungschef Kan, es gäbe keine Gefahr, eine Stunde später wurde der Atomnotstand ausgerufen, und Schlag auf Schlag der Evakuierungsradius ausgeweitet. Jetzt wartet alles hilflos und Kan beschwerte sich öffentlich über die Missinformation durch die Betreiberfirma.

Erschütternd auch die Reaktion der deutschen Atom-Parteien CDU und FDP. Sie haben noch immer nicht begriffen. Dabei kann jeder die Bilder der Unbeherrschbarkeit und Hilflosigkeit sehen. Die Atomkanzlerin will ihre ohne Not heraufbeschworene Laufzeitverlängerung der Atommeiler nur aussetzen, bis die Sicherheitslage geklärt sei – und wohl die Landtagswahlen überstanden sind. Letzteres glaubt – laut Fernsehumfrage – die Mehrheit der Deutschen.

Jetzt soll also die Sicherheit Vorrang haben, was war denn bisher um Gottes Willen? Selten hat ein Politiker so offen und unabsichtlich die bittere Wahrheit eingestanden.

Wer nach diesen 6 Tagen nicht begriffen hat, dass Atomtechnologie unbeherrschbar ist, wird es wohl nie mehr schaffen. Er ist eigentlich nur zu bedauern. Tragisch wenn so jemand Regierungschef eines großen Landes ist.

Das Moratorium, das heißt die Aussetzung der Laufzeitveränderung für drei Monate ist sogar für CDU-Wähler durchschaubar einer der peinlichsten politischen Schachzüge einer (Un)Verantwortlichen zum Zwecke des Machterhalts.

Was mag es bedeuten, wenn der baden-württembergische CDU- Ministerpräsident Mappus, als glühender Anhänger der Kernkraft gerade noch für deutlich längere Laufzeitverlängerungen als die beschlossenen eingetreten, der der Industrie sogar einen uralten Atommeiler mit Steuergeldern abkaufte, wodurch er Besitzer, Betreiber und Kontrolleur in einem wurde, zwei Wochen vor seinem erwarteten wohlverdienten Wahldebakel zu einer Neubewertung ansetzt und nun die Sicherheit der Bevölkerung ganz neu entdeckt?

Was ist von Parteien zu halten, die gestern noch damit drohten, bei schnellem Ausstieg würden uns die Lichter ausgehen, und die jetzt flugs - aus offensichtlich wahltaktischen Gründen – auf 8 Atommeiler verzichten können. Wenn auch nur für 3 Monate – danach gehen dann wohl die Interessen der (un)verantwortlichen Industrie wieder vor die Sicherheit der Bevölkerung...

Wenn in den kommenden 3 Monaten die Lichter an bleiben sollten, was vermutet werden darf, warum sollten sie denn dann danach ausgehen? Vielleicht geht der für so dumm verkauften Bevölkerung endlich ein Licht auf. Ein Moratorium für (Un)Verantwortliche wäre das Gebot der Stunde. Deutschland ist längst auch bei Strom Exportweltmeister. Die jetzt kurzzeitig stillgelegten Meiler machen gerade einmal 7 % des Stromes aus, nicht einmal der Anteil, der exportiert wird.

Immerhin können die Deutschen schon bald den Wahl- zum Denkzettel machen und die (Un)Verantwortlichen aus jener Verantwortung entlassen, die sie sowieso nie tragen konnten, da sie keine tragfähigen Antworten fanden. Aber reichen wird das noch nicht.

Kaum weniger peinlich sind die Aussagen der Experten aus der Atomwirtschaft. Man fühlt sich an Peter Ustinovs Ausspruch erinnert: „Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der einem erklärt, dass das technisch unmöglich sei.“ Der Chef der deutschen Atombehörde antwortet im Fernsehen schon gar nicht mehr auf Fragen der Reporter, sondern erzählt jeden Tag gebetsmühlenartig, was jeder weiß und dass man keine Fehler gemacht habe, die japanischen Reaktoren seinen eben nur bis zur Stufe 8 abgesichert gewesen und nun sei leider Stufe 9 eingetreten. Hierzulande sind Reaktoren seit 40 Jahren am Netz, die heute nicht einmal mehr in Deutschland die Sicherheitsanforderungen erfüllen. Den Experten der Industrie ist nicht zu trauen, gegenüber den Professoren ist Vorsicht geboten. Der Weg zu Atombomben und Atomkraftwerken ist mit Nobelpreisen gepflastert!

Grundsätzlich ist zu fragen: Wie ist es möglich, dass wir überhaupt auf eine Technologie setzen, für die es weltweit keinen Versicherer mehr gibt, der dieses Risiko noch absichern würde. Wieso akzeptieren wir das? Wir, die wir uns zwingen lassen, jedes Moped zu versichern?

Wie kann es sein, dass wir ohne akzeptables Endlager für den Atomabfall einfach weitermachen? Nehmen Politiker wie die deutsche Atom-Kanzlerin und ihr Westerwelle Endlager wie Tschernobyl, Fukushima oder x y einfach in Kauf?

Dabei hatten sie vorher gesagt, was sie mit uns und der Welt vorhatten - und sie wurden trotzdem gewählt. Auch jetzt sagen sie es wieder, für drei Monate gibt es ein Moratorium, und dann - nach den Landtagswahlen – sieht man weiter...

Die Schweizer haben sich gerade erst mehrheitlich für den Ausbau eines Atomkraftwerks in der Nähe der Hauptstadt Bern entschieden. Ist das Mut oder einfach Mangel an Phantasie? Wahrscheinlich letzteres und da sei den Journalisten für die ständig wiederholten Bilder im Fernsehen gedankt, die den Mangel an Phantasie beheben. Welchen Sinn sollte es sonst haben, permanent dieselben Grausamkeiten zu übertragen, immer wieder dieselben Atomkraftwerke vor aller Augen explodieren und brennen zu lassen.

Und das scheint Wirkung zu haben, in der Schweiz verzichtet der Betreiber auf den Bau des neuen AKW bei Bern, das Schweizer Bundesamt für Energie prüft den Komplettausstieg innerhalb von Monaten. Die Schweizer haben auch eine direkte Demokratie, die Politiker wissen das und kommen wohl der gewandelten Volksmeinung nur zuvor. Unsere Politiker wissen sich dagegen ziemlich sicher vor der Bevölkerung wie sich an der schwarz-gelben Regierung zeigt, die ihre Atompolitik gegen den erklärten Willen der Mehrheit durchgezogen hat.

Die Atomkraftwerke scheitern in Fukushima an Strommangel – den sie ursprünglich beheben sollten. In Japan gehen nun die Lichter wirklich aus, dabei sollten sie gerade das verhindern, wenn man Experten und Politikern glauben schenkte.

Welche Deutung bleibt, wenn wir tiefer schauen?

Die weiblichen Elemente Erde und Wasser sind in Aufruhr und Aufstand, Mutter Erde bebt und entzieht alle Geborgenheit. Das Wasser als Seelenelement wird wild und stürmt das Land, alles mit sich in Tod und Ruin reißend. Pluto, das Prinzip der Wandlung im Steinbock zeigt uns unsere Grenzen (Saturn), unsere Hybris und unsere Machtlosigkeit. Neptun-Poseidon, der Gott des Meeres und der Erderschütterer, ist zuständig für den Tsunami - bezeichnender weise ein japanisches Wort, das "Hafenwelle" heißt, die Welle, die unsere Heimat, unseren Hafen bedroht. Freiwillig "opfern" wir heute weder Mutter Erde noch dem Meer, im Gegenteil wir pressen sie bis zum letzten aus und so holen sie sich ihre Opfer.

Andererseits kann uns diese wie jede Katastrophe auch zum Umkehrpunkt werden, genau das meint nämlich das griechische Wort. Vom Schicksal geschickt zu unserem Heil, um unsere Gier und unseren Größenwahn zu erkennen, davon zu genesen und heil zu werden. (lat. Salus = Heil) Bezüglich der Resonanz mag manchem dabei die verlogene japanische Walfangpolitik „zu wissenschaftlichen Zwecken“ einfallen oder die jährlich vom Blut unzähliger Delphine rote Bucht von Taichi, die rabiat-rücksichtslosen Fangmethoden japanischer Fischfangflotten und auch so einiges bei uns…. Auf schreckliche Art hat sich das Meer eine Verschnaufpause vor den Japanern verschafft, vielleicht und hoffentlich nutzen sie und wir diese zum Umdenken.

Angesichts der atomaren Bedrohungssituation muss man als langjähriger Atomkraftgegner aufpassen, nicht zynisch zu werden: Das ganze könnte für uns in Europa sogar gut ausgehen. Wir könnten diese Situation, die uns selbst weniger beschädigen wird, nutzen, die Atomreaktoren mitsamt den (Un)Verantwortlichen, die sie immer befürworteten und selbst jetzt nicht definitiv davon lassen wollen, endlich und endgültig loszuwerden.

Der Weltwirtschaft könnte das Elend sogar gelegener kommen also so mancher Krieg, ein Wiederaufbau Japans könnte – falls möglich - zum großen Konjunkturprogramm werden. Die deutschen Autobauer werden so traurig nicht sein, wenn die japanischen eine längere Zwangspause machen.

Das ist makaber und die wirkliche Chance wäre jetzt, generell umzudenken. Die weiblichen Elemente spielen nicht nur verrückt, wir haben die Erde und die Meere in verrückter Weise unverantwortlich und weltweit geschunden und gequält. Es ist kein Wunder, dass sie sich gegen uns stellen. Es läuft so vieles gegen den weiblichen Pol. Das jetzt endlich zu begreifen, ist unsere vielleicht letzte Chance in vieler Hinsicht. Vieles kommt in Bewegung: Weltweit versuchen Völker ihre Potentaten loszuwerden, gerade nutzen der Gewaltherrscher in Bahrein die Gunst der Stunde, um mit Hilfe von Besatzungstruppen aus Saudi Arabien und anderen befreundeten Diktaturen der Golfregion die aufbegehrende Mehrheit seines Landes niederzuknüppeln. Im Schatten der japanischen Tragödie fällt es kaum auf, wie wir die Libyer im Stich lassen – liegt es daran, dass ihr Diktator noch immer die Hand am Ölhahn hat? Einige Länder würden ihnen schon helfen wollen, aber Merkels Westerwelle, der gerade noch so photogen mit den Ägyptern geschmust hatte, wollte jetzt doch keiner Flugverbotszone über Libyen zustimmen. Aber alle Zurückhaltung wird am anstehenden Großputz wohl nichts ändern. Wir hätten so viel Stoff.

Nicht nur in den AKWs läuft so vieles schief, in den AKHs ist es nicht viel besser. Die Zustände in den allgemeinen Krankenhäusern bedürften dringend einer Sicherheitsüberprüfung, längst sind in all unseren Industrieländern die Fehler der Mediziner und die Nebenwirkungen der Pharmaka zur dritthäufigsten Todesursache geworden? Wollen und brauchen wir das wirklich?

Die WHO hielt das gesundheitliche Risiko am 4. Tag der japanischen Katastrophe für minimal. Heute, am 6. Tag hält sie eine Strahlenkatastrophe für die Welt für ausgeschlossen. Allein schon dieses Statement lässt mich vermuten, dass es diese Gefährdung gibt. Das sind dieselben Typen, die die Vogel- und Schweinegrippe-Panik im Dienste der Pharmaindustrie ermöglicht hatten. Da sitzen (un)verantwortliche Leute in Spitzenpositionen und verbreiten Unverantwortliches. Auch ihnen könnte man die Legitimation nach so vielen Fehlleistungen entziehen.

In Österreich hat die Ärztekammer nach der Veröffentlichung einer Studie, die nahe legte, dass sich schon nach 5 Jahren regelmäßigem Handytelefonieren, die Hirntumorrate verdoppelt, dafür plädiert, die Zahl der Neurochirurgen dramatisch zu erhöhen, um mit all den bevorstehenden Gehirntumoren fertig zu werden. Könnte es da nicht noch andere Konsequenzen geben?

Sollten wir mit der Gentechnologie wirklich einfach so weitermachen? Können wir es uns tatsächlich leisten, so viele Arten an Pflanzen und Tieren auszurotten zugunsten von manipulierten Einheitspflanzen und –tieren, die nur noch einen Zweck erfüllen, den Profit von wenigen zu steigern?

Ist es wirklich so harmlos, alle Bienen einfach sterben zu lassen?

Haben wir es wirklich nötig, in Tierfabriken unter unsäglichen Bedingungen Millionen Tiere bis zur Schlachtreife zu foltern, um uns mit ihrem gefolterten Fleisch auch ihre Angst und Qual einzuverleiben?

Ist es wirklich vertretbar, so locker mit dem Klima umzugehen? Sind die Inseln, die wir in der Südsee versinken lassen, nicht vielleicht Vorboten des Versinkens ganzer Kulturen? Was bleibt von der japanischen Tradition, wenn das Land unbewohnbar wird? Was bleibt von den kleinen Inseln, die wir längst opfern, ohne es so recht zur Kenntnis zu nehmen?

Was sagen uns diese Zeichen, wo ist Japan in uns? – Die gesamte moderne Welt vergeht sich am Meer und seinen Bewohnern, quält Tiere in unbeschreiblichem Ausmaß und Menschen, wenn wir an den modernen Menschenhandel denken. Niemals war Sklaverei solch ein Faktor wie heute…

Leben wir nicht alle nach der Devise „nach uns die Sintflut“? Wann hätte sich je eine Generation so an der Zukunft ihrer Kinder schuldig gemacht, ihnen solche Hypotheken hinterlassen?

Wir machen auf unsere archetypisch männliche Macher-Art das Arbeitsklima immer krankmachender, das Weltklima immer verrückter, die Erde immer unbewohnbarer…

Brauchen wir nach Tschernobyl und Fukushima noch eine dritte Todeszone? Brauchen wir noch Politiker, die solche Endlager für kurzfristige Vorteile in Kauf nehmen?

Dürfen wir uns andererseits wirklich über die Sintflut und den Aufstand der Erde beschweren? Sollten wir nicht vielleicht lieber anfangen, weitere Aufstände des mit Füßen getretenen weiblichen Pols überflüssig zu machen?

Aber wird dieses Desaster auch den Chinesen und Franzosen reichen, um von ihrer Atompolitik zu lassen? Sie haben sich so sehr darauf verlassen und alles darauf abgestellt.

Fragen wir doch einmal umgekehrt: Was soll noch passieren, was soll Mutter Erde und das Meer sich noch einfallen lassen, um uns zur Besinnung zu bringen?

Tatsächlich könnten sich bald auch die männlichen Elemente gegen uns wenden. Die weitgehend verlassenen Atomreaktoren von Fukushima könnten in ihrer Kernschmelze zu einem offenen Atomfeuer werden. Was dann?

Gorbatschow hat damals in Tschernobyl tausende Soldaten zu unfreiwilligen Helden der Sowjetunion gemacht und im Atomfeuer „verheizt“, während sie den Schutzmantel bauten. Werden sich im demokratischen Japan Soldaten finden, die sich für die Sicherheit des Landes und der Welt solcherart brutal verstrahlen lassen - als moderne Kamikaze sozusagen? Wer würde so etwas bei uns tun, wer würde sich opfern, um einen Sarkophag für außer Kontrolle geratene Kernkraftwerke zu bauen und dabei bewusst sein Leben zu lassen? Die befragte Feuerwehr in Deutschland hat schon abgewunken, die Bundeswehrsoldaten werden abwinken. Es ist auch zum Abwinken, und das sollten wir jetzt schleunigst im Hinblick auf Kernkraftwerke und ihre politischen Protagonisten tun. Das ist eine Technologie, die in ihrer letzten Konsequenz Diktatoren braucht, die Menschenleben opfern können.

In diesem jetzt leider nicht mehr undenkbaren Fall, würde es zur reinen Zeitfrage, bis auch das Luftelement zum Feind wird und der Wind Tokio zur Geisterstadt und Japan zur Toteninsel macht. Dann würden wohl auch die Chinesen und Russen durch ständige Atomwinde und –wolken in Mitleidenschaft gezogen…. Und die Welt würde langsam aber sicher verstrahlt. Dieses Endszenario ist entsetzlicher Weise aus der Filmwerkstatt Hollywoods ausgebrochen dank (un)verantwortlicher Politiker in der ganzen Welt und ihrer unbewussten Wähler.

Worauf warten wir also noch? Wir könnten jetzt im großen Stil anfangen, die Gesetze des Lebens zu verstehen und die Spielregeln zu beherzigen, wir könnten die Schatten konfrontieren – und jeder für sich und alle zusammen unsere seelische und geistige Energie auf wirkliche Lösungen richten.

Die Menschen, die Bevölkerung sind jetzt gefordert. Österreich könnte zum Modell werden. Schon vor vielen Jahren hat hier die Bevölkerung ihre (un)verantwortlichen Politiker gegen deren erklärten Willen zum Aufgeben des Atomkraftwerks Zwentendorf gezwungen und ein Verbot der Kernenergienutzung in der Verfassung erzwungen – koste es was es wolle. Der Kanzler hatte sogar noch mit Erpressung versucht, sein Atomkraftwerk zu retten und mit seinem Rücktritt gedroht. Die Menschen haben sich aber nicht erpressen lassen, sie waren entschlossen und mussten es nie bereuen. Österreichische Politiker haben bis heute nicht mal eine relevante Förderung für Photovoltaikanlagen geschafft. Es waren allein die Menschen, die schon weiter waren, so wie es sich jetzt auch in Deutschland abzeichnet, wo die Atomkanzlerin gegen eine Bevölkerung regiert, die mit absoluter Mehrheit gegen Atomkraft ist. Es ist an der Zeit, aus Verantwortungsbewusstsein die (Un)Verantwortlichen loszuwerden, zumal es so bequem mit dem Wahl- und Denkzettelsystem geht – und Zeichen zu setzen für eine Versöhnung mit Mutter Erde, mit Mutter Natur, mit dem Meer und dem weiblichen Pol. Und das könnte mit vielen kleinen Aktionen anfangen.

Würden wir nur alle Stand-by-Geräte abschalten, könnten allein in Deutschland zwei Atomkraftwerke eingespart werden.

Wir könnten auf sauberen verantwortlichen Strom umsteigen, statt die Atomstromproduzenten EON, RWE und Co. weiterwurschteln zu lassen.

Und vor allem: Strom ließe sich auf vielfältige Weise sparen.

In erneuerbare Energie wäre fast beliebig zu investieren. Es ließen sich bevorzugt erdölfreie Produkte verwenden etwa bei Putz-, Waschmitteln. Einheimische Bio-Produkte könnten Vorausdenker unterstützen. Qualität könnte generell Quantität ersetzen. Unerwünschte Zeitschriften, Kataloge lassen sich auch abbestellen statt einfach wegwerfen. Konsequente Mülltrennung spart auch Energie. Wir brauchen nicht immer das neueste Handy, oder?… ich benutze gar keines… Es ließe sich öfter und weniger einkaufen, statt in großen Mengen, die nur den Müllanfall vergrößern.

Spirituelle Aspekte könnten uns insgesamt weiterbringen. Statt das Elend nur draußen an Politikern fest zu machen – könnten wir fragen, wo ist der Westerwelle in uns, der gern bei leichten Erfolgen anderer zum Abstauben kommt, und bei den wirklich wichtigen Dingen bittende Menschen im Stich lässt. Wo haben wir eine Kanzlerin in uns, die Zeitgewinn über Entscheidungen stellt und larviert statt regiert. Gibt es auch in uns Unbelehrbarkeit, selbst bei klarer Lage.

Wir könnten viel gewinnen durch Achtsamkeit auch bei den kleinen, unbedeutend erscheinenden Dingen des Alltags. Zen in der Kunst des alltäglichen Lebens.

Dankbarkeit für das wundervolle Geschenk des Lebens auf unserer Erde und die Fragestellung: In welchen Bereichen meines Lebens kann ich mühelos auf vieles verzichten, alleine dadurch, dass ich achtsam und bewusst bin?

Die Augen lassen sich wieder für das Wunder der Schöpfung öffnen. Die Entschleunigung des Lebens kann auf vielen Ebenen helfen. Wesentliches wäre von Unwesentlichem zu unterscheiden. Sein statt Haben. Statt zu denken: Es ist ja nur ein Tropfen auf dem heißen Stein........ Steter Tropfen höhlt den Stein! Wir können die Welt nicht verändern, wenn wir uns nicht ändern.

 

Ihr Ruediger Dahlke

Fukushima

Von Silvio Dalla Torre

http://www.silviodallatorre.de



Der Reaktorunfall von Fukushima infolge des Tsunamis hat die Kraft, die Menschheit erwachen zu lassen. Erwachen aus dem Wahn der Überschätzung des menschlichen Verstandes. Denn dieser hat die Spezies „Mensch“ in die wohl tiefste Krise seit ihrer Existenz auf dem Planeten Erde geführt.

Bei aller Verzweiflung, aller vermeintlichen Ohnmacht, aller völligen Unklarheit über den weiteren Verlauf und die Folgen der geborstenen Reaktorblöcke: Ein nie dagewesenes Mitgefühl geht um die Welt, eine Welle zutiefst empfundener Dankbarkeit für die sich selbst hingebenden Arbeiter, vor allem aber ein verändertes Bewusstsein, das aus den dampfenden und strahlenden Ruinen Fukushimas aufsteigt. Die Zeit der sogenannten „friedlichen Nutzung der Kernenergie“ ist vorbei. Es mag noch einige Jahre dauern, doch nun - anders als nach Tschernobyl - hat die Menschheit verstanden: Dieser Weg führt in die Irre.

„Sogar die Sonne wird verglühen“ hat Eckhart Tolle in einem Interview am 11. September 2001 gesagt. Er ermahnt und erinnert daran, dass stetiger Wandel, also Veränderung und Fluss Prinzipien sind, denen alles Lebendige unterliegt. Das bedeutet, dass feste Formen nicht bleiben können, und deshalb wurden beispielsweise die „für die Ewigkeit“ gebauten Pyramiden der Ägypter zu Ruinen schon nach relativ kurzer Zeit, gemessen an den erforderlichen Zeiträumen sogenannter „atomarer Endlager“, die es noch nicht einmal gibt...

„Wahnsinn“ heißt die kollektive Krankheit der Menschen. Ein Wahnsinn, der darin besteht, den menschlichen Verstand zu isolieren und ihm eine Bedeutung beizumessen, die er nicht hat. Kollektive Selbstüberschätzung, ohne eine Idee davon zu haben, was das „Selbst“ eigentlich sein soll. Verzweiflung, Panik und Depression sind Folgen des Wahnsinns im Erkennen der Fehlbarkeit dessen, was wir für das Leben gehalten haben. Wissen ohne Weisheit ist zur faustischen Formel geworden, die uns an den Abgrund gestellt hat mit dem Ausblick auf die Hölle auf Erden.

Doch dort unten, mitten in dieser Hölle, erkennen wir ein zartes Pflänzchen. Wie der verkohlte und verkrüppelte Baum in Hiroshima, der quasi als lebendes Mahnmal die Folgen des Atombombenabwurfs überstanden hat und seit über 65 Jahren regelmäßig ein, zwei Blätter austreibt. Das Pflänzchen heißt LIEBE. Sanft wiegt es sich im Wind und dabei schwingt eine Melodie, die wir, bei genauem Hinhören, wiedererkennen können: „Alle Menschen werden Brüder“. Wir schließen für einen Moment die Augen, spüren den Atem und die Lebendigkeit in uns, nehmen das Wunder des Lebens wahr und sehen hell das Licht der Erkenntnis leuchten: ALLE MENSCHEN! Alle, das bedeutet: Kernkraftgegner und -befürworter, Schwarze und Weiße, Männer und Frauen, Opfer und Täter, Gelehrte und Analphabeten, Gläubige und Ungläubige, eine Aufzählung, die sich lange fortsetzen ließe. ALLE bedeutet ALLE. Und ALLE bedeutet: Einheit, ein Organismus, dem wir alle angehören. Hören wir auf zu teilen in Gut und Schlecht, in Richtig und Falsch, in Freund und Feind, in Liebe und Hass, in Recht und Unrecht, in Herz und Verstand. Begreifen wir, dass alles zusammengehört, dass nicht isoliertes, sondern eingebundenes Wissen gefragt ist, und dass allein Menschlichkeit ein menschliches Leben ermöglicht.

Wachen wir also auf aus dem Traum. Die Zeit ist reif.

So eben gelesen:

 


Zündet ein Licht an für die Menschen und Tiere in Japan, lasst Euere ganze Herzensliebe durch Euere positiven Gedanken in dieses Land fließen und betet
für alle Menschen und Tiere, die von diesem Unglück betroffen sind.


Das *Vater Unser*
(japanisch)

Shu no inori

Ten ni orareru watashitachi no chichi yo. Mi-na ga sei to saremasu you ni. Mi-kuni ga kimasu you ni. Mi-kokoro ga ten ni okonawareru to ori chi ni mo okonawaremasu you ni. Watashitachi no higoto no kate wo kyou mo o-atae kudasai. Watashitachi no tsumi wo o-yurushi kudasai. Watashitachi mo hito wo yurushimasu. Watashitachi wo yuuwaku ni ochiirasezu aku kara o-sukui kudasai.

Aamen

 

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