
Liebe E.T. Gruppe,
mit Interesse hab ich im Forum über das Thema Mobbing gelesen. Ich habe seit drei Jahren damit zu tun, da sich ein Kollege von mir gemobbt fühlt. Am Anfang konnte ich ihn nachvollziehen, zumal einige andere Kollegen sehr aggressiv mit ihm ungegangen sind. (Dieses Verhalten konnte ich mir mittlerweile gut mit Eckhart Tolles Hinweis, dass ein großer Schmerzkörper bei anderen Aggressionen weckt, deren Schmerzkörper ebenfalls sehr stark ist, erklären.) Dass sich der Kollege gemobbt fühlt, habe ich anfangs mit dem Versuch eine Mediation anzuleiern beantwortet. Dies wurde von ihm abgelehnt, da schon zuviel passiert sei. Auch Gesprächsangebote mit der mittleren Leitungsebene wurden einfach ignoriert. Nun verweigert er weitgehend die Arbeit und wird darin auch von ärztlicher Seite gestützt. Wir anderen fangen viel dieser Arbeit auf und versuchen möglichst sachlich und unaufgeregt zu bleiben. Was meint Ihr, könnte ich noch tun oder welche Sichtweise könnte mir helfen, um die Arbeitssituation für uns oder für mich zu verbessern?
Maria-Theresia
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