Tageslosung:
Heile Deinen Körper A-Z

Ramesh Balsekar und die Frage : Was wäre dein spontaner Rat , wenn du jemanden......

hallo,

Folgendes Zitat aus;  Facetten des Erwachens von Premananda, ( S. 70 ) ist sehr interessant um im Alltag mit der Frage und der Antwort über den menschlichen Wille umzugehen.

Was sagt euch der Text und wie ist euer Leserkommentar ?

Frage : " Du hast gerade ausführlich über das Thema Erwachen gesprochen. Wenn du jemanden mit einer  Leidenschaft für das Erwachen begegnen würdest, was wäre dein spontaner Rat an ihn ? "

R.Balsekar :

Tue in jeder dir gegebenen Situation genau das, von dem du denkst, dass du es tun solltest und erwarte kein kein bestimmtes Ergebnis. Solange du ein bestimmtes Ergebnis erwartest, wirst du enttäuscht sein. Das Ergebnis liegt nicht in deiner Hand. Deshalb tue in jedem Augenblick genau das, von dem du denkst, dass es getan werden sollte, und  tue es so, als seist du der Handelnde. Handle, als hättest du einen abselut

freien Willen ! Ich tue immer genau das , was ich glaube tun zu müssen, um das zu bekommen, was ich will. Aber wenn ich es dann getan habe, habe ich das Ergebnis

bereits vergessen, das ja sowieso nie in meinen Händen lag. Deshalb bin ich auch nie enttäuscht. Ich muss niemanden für etwas verurteilen - weder mich selbst noch die anderen.

 

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Antworten auf diese Diskussion

Hallo Fredo,

Als ich Osho 1980 in die Augen schaute und dort niemanden antraf, sondern nur Öffnung wahrnehmen konnte wie bei einem Fenster ins All, da begann eine "Suche" nach Erleuchtung. Später wurde sie in anderer Form wieder angestossen, bei meinem Kontakt mit der Satsang / Advaita Bewegung in Deutschland. Heute muss ich sagen, dass ich das Konzept von Erleuchtung, das die Leere und Substanzlosigkeit des "Dieseits" behauptet nicht teilen kann. Wenn ich tief genug in die Wut über Ungerechtigkeit eintauche, entdecke ich meinen Sinn für Gerechtigkeit und "göttliche" Ordnung als Quelle. Wenn ich in die Trauer über den Verlust einer Liebe eintauche, entdecke ich meinen Sinn für Liebe und Verbundenheit als Quelle. In welchem lebensfeindlichen Sinne ist das "substanzlos"? In all meinen Gefühlen gerade in den so genannten "negativen" Gefühlen entdecke ich eine Kraft, die etwas will. Und wenn ich mir anschaue was sie will, dann ein Leben auf der Erde, dass unsere Herkunft aus dem EINEN widerspiegelt. Und das ergibt Sinn: Das Göttliche kann nicht nur Leere und pures Potenzial sein. (Das wäre nur halb) Das Göttliche ist beides: Pures Potenzial und dessen konstante, sich entwickelnde Manifestation. Wenn wir uns aus der Manifestation herausziehen wollen, landen wir in der Halbheit (auch wenn diese erhaben erscheint). Und: Wir entziehen in uns der göttlichen Manifestation die Kraft - wie schade.

Zu guter Letzt: In unseren Gefühlen über die Welt steckt die Kraft, die aus der Ordnung gefallenen Verhältnisse zu korrigieren. Wir brauchen eine ganzheitliche Spiritualität, die unsere Gefühle miteinbezieht. Und wir brauchen sie JETZT.

Lieber Fredo, eine weitere Diskussion ergibt keinen Sinn. Zu verschieden sind unsere Ausgangspunkte und Begriffe. Schade. Im Sinne der Wortspiele des Advaita kann ich Dir leider nichts Gutes wünsche, da es ja weder Dich noch das "Gute" gibt. In diesem Sinne,  ... Demian

 

Hallo Fredo,

Als ich Osho 1980 in die Augen schaute und dort niemanden antraf, sondern nur Öffnung wahrnehmen konnte wie bei einem Fenster ins All, da begann eine "Suche" nach Erleuchtung. Später wurde sie in anderer Form wieder angestossen, bei meinem Kontakt mit der Satsang / Advaita Bewegung in Deutschland. Heute muss ich sagen, dass ich das Konzept von Erleuchtung, das die Leere und Substanzlosigkeit des "Dieseits" behauptet nicht teilen kann. Wenn ich tief genug in die Wut über Ungerechtigkeit eintauche, entdecke ich meinen Sinn für Gerechtigkeit und "göttliche" Ordnung als Quelle. Wenn ich in die Trauer über den Verlust einer Liebe eintauche, entdecke ich meinen Sinn für Liebe und Verbundenheit als Quelle. In welchem lebensfeindlichen Sinne ist das "substanzlos"? In all meinen Gefühlen gerade in den so genannten "negativen" Gefühlen entdecke ich eine Kraft, die etwas will. Und wenn ich mir anschaue was sie will, dann ein Leben auf der Erde, dass unsere Herkunft aus dem EINEN widerspiegelt. Und das ergibt Sinn: Das Göttliche kann nicht nur Leere und pures Potenzial sein. (Das wäre nur halb) Das Göttliche ist beides: Pures Potenzial und dessen konstante, sich entwickelnde Manifestation. Wenn wir uns aus der Manifestation herausziehen wollen, landen wir in der Halbheit (auch wenn diese erhaben erscheint). Und: Wir entziehen in uns der göttlichen Manifestation die Kraft - wie schade.

Zu guter Letzt: In unseren Gefühlen über die Welt steckt die Kraft, die aus der Ordnung gefallenen Verhältnisse zu korrigieren. Wir brauchen eine ganzheitliche Spiritualität, die unsere Gefühle miteinbezieht. Und wir brauchen sie JETZT.

Jo, ( Ja )

Chetan

Genauso--  ein Ja,

Warum wird getrennt ?

Frag ich mich auch immer, wo alles so klar eins ist !

Chetan

Die Menschen fühlen sich manchmal getrennt von den Anderen,

Wieso ist mir oft klar, aber nicht immer , nicht bis in alle Einzelheiten.

Chetan

Ein wesentlicher Punkt, der Trennung erzeugt ist das kulturell verankerte Konzept der "negativen Gefühle". Es bewirkt, dass wir wesentliche Bewegungen unserer Seele als unangenehm empfinden und uns von diesen Anteilen trennen. Wenn wir das im größeren Zusammenhang anschauen, wird klar von wie entscheidender Bedeutung das ist. Dazu hier der Anfang meines Artikels über die Dreifache Integration:

Die globale Lebenskrise, in der wir leben, wird durch drei Trennungen gekennzeichnet: die Trennung des Menschen von sich selbst, die Trennung des Menschen von seinen Mitmenschen und die Trennung des Menschen von der Natur. Alle diese Trennungen verstärken sich gegenseitig, doch die Trennung des Menschen von sich selbst ist grundlegend: So wie wir mit unseren Gefühlen umgehen – wir sind von ihnen getrennt und versuchen sie zu beherrschen – so gehen wir mit unseren Nächsten, so gehen wir mit der Erde um.

 

Klare Worte finden ist oft nicht leicht für mich, die Vorstellung wir wären überhaupt von irgend etwas getrennt ist schon desorientiert und ein eigenartiges Lebensgefühl.

Ein leben ohne Konzept der " negativen Gefühle"(u. negativen Gedanken ) ist wirklich wichtig und

so auch kurz und klar ausgedrückt.

Chetan

"Keine Trennung" ist eine negative Wortwahl, um positiv auszudrücken

ist die Wortwahl " Eins" aber auch nur Worthülse für " Keine Trennung ".

Ausdrücken läßt es sich halt nicht im endlosen Versuch "es"auszudrücken.

 

Chetan

 

Meiner Erfahrung nach ist unser Umgang mit unseren Gefühlen entscheidend. Können sie fließen und ihren natürlichen Prozess durchlaufen, ist im eigenen Zentrum zu ruhen natürlich und einfach. Solange ein Teil von uns mit Kontrolle beschäftig ist könen wir nicht ins Zentrum entspannen. Tatsächlich will sich auch gerade in unseren "negativen" Gefühlen göttliches manifestieren. Das bis ins Detail erklären zu können wäre mein größter Beitrag für dieses Forum, denke ich. Ist aber leider zu komplex für einen Komentar. Deshalb hier mein Hinweis auf mein Ebook: http://www.persoenlichkeitsentwicklung4u.com/gefuehle-verstehen/
Alles Liebe, Demian

 

Bei diesen Themen stoße ich immer wieder an die Grenzen der Begriffe.

 

Vor einiger Zeit habe ich deshalb eine andere Formt gewählt, und zwar einen kleinen Dialgo plus Gedicht. Der Dialog beginnt so:

 

An einem lauen Sommerabend saß ich unter einer Linde und hörte meiner Lieblings-Amsel zu. Da erschien Mister Ium und setzte sich neben mich. Wir saßen still und lauschten.

 

Plötzlich hörte ich Mister Ium wie im Selbstgespräch: »Wer sind diese Leute, dass sie so vehement darauf bestehen, sie wären nicht ihre Körper? Nicht ihre Gefühle und Gedanken? Mögen sie ihre Körper nicht? Was ist geschehen?«

 

»Oh«, sagte ich zu ihm, »diese Leute haben sich jahrelang im Hin und Her Ihrer Gedanken verloren; sie haben am Auf und Ab ihrer Gefühle gelitten, und sie haben es satt. Also fangen sie an zu suchen: den Sinn des Lebens, das Glück und sich selbst. Satsang-Lehrer erinnern sie schliesslich daran, dass Körper und Gefühle kommen und gehen und geben ihnen die erlösende Nachricht, dass sie nicht ihre Körper sind. Diese Lehrer geben ihnen auch die eigentliche Frage auf, nämlich zu erkennen, wer sie in Wahrheit sind. Und so fragen sich diese Leute immer wieder: ‘Wer bin ich’.

Und manche erkennen dann, und viele glauben einfach, dass sie reines Bewusstsein sind – der unermesslich weite, raumlose Raum. Der ewige Raum, aus dem alles entsteht und in dem alles geschieht.«

 

»Und das, was durch sie geschieht, wollen sie nicht sein?« fragte Mister Ium. »Wie könnten sie das sein, was kommt und vergeht?« fragte ich zurück. »Ach so, diese Menschen haben wohl eine Abneigung gegen den Wandel der Formen? Grenzen sie sich deswegen gegen diesen Aspekt der Schöpfung ab? Ist es das? Halten sie sich noch zu sehr an einer bestimmten Form der Schönheit fest, so dass sie den Wandel in eine andere Form der Schönheit nicht genießen können? Ist für sie Genießen gleichbedeutend mit Festhalten-Wollen? Können sie deswegen nicht mit dem ewigen Strom fließen, der im Kommen und Gehen ihres Körpergeistes liegt? Suchen sie das Ewige aus Angst vor dem Vergehen – dem scheinbaren? Das Kommen und Gehen, der Wandel der Formen ist doch auch ewig!«

 

Zum Weiterlesen des Dialogs:

Wer bin ich, oder wie oder was?

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