Hallo liebe Mitglieder,
ich bin seit einiger Zeit stiller Leser im Forum und nun - seit heute aktiver Poster :-)
Wie so viele andere hier, begleitet mich Tolle seit einiger Zeit (ca 3/4 Jahr): gerade in schwierigen Zeiten verhilft er mir zu einem inneren Frieden (dazu muss ich mir oft nur sein Buch vorholen und 1 Passage reicht meist schon aus)
Anyway, meine Frage ist folgende:
Ich bin seit gut 2 Jahre in einer schwierigen Situation. Begonnen hat die Phase mit einer schweren Depression, dazu kam eine Beziehung, die in mir scheinbar viele Aengste losloest (evtl Bindungsaengste, Kindheitserinnerungen etc).
Soweit ich Tolle verstehe (und auch andere Ratgeber), so muss man Sachen annehmen, dass Sie sich transformieren koennen. Das versuche ich auch; mal besser mal schlechter.
Mir ist aber aufgefallen, dass meine Traeume extrem lebhafter (und sehr oft sehr unangenehm sind). Das heisst, mein "Tageswerk" (wo ich versuche bewusster zu leben und anzunehmen), wird in der Nacht durch eine andere Stimme "zerstoert". Oft wache ich mit einer Unruhe auf und die ersten "wilden" Gedanken sind schon da (war vor der Depression und Beziehung noch nie so!). Welcher Teil spricht also hier zu mir? (Wenn es bspw. im Traum oder am fruehen Morgen gleich heisst, "trenn dich von deinem Partner" (dieser ist uebrigens sehr lieb, nur loest er viel in mir aus!). Sollte man nicht auch auf die Stimme im Traum hoeren? Oder Wie oder Was?
Ihr seht, ich bin verwirrt :-)
Freue mich, wenn Ihr mir dazu einen guten Rat geben koennt.
Tags: bewusstsein, innere, schlafen, stimme, traeumen, unterbewusstsein
ich kann dazu nur folgendes sagen: lass die gedanken, gedanken sein,....gib ihnen keine achtung, keine nahrung, - es sind nur gedanken. du bist nicht deine gedanken! wenn du dass alles glaubst, und sie auch noch analysierst verstärkt sich diese ebene nur noch mehr. ich mache es immer so, dass wenn ich nach heftigen träume erwache, sofort in meinen körper reinspüre, dort wo es sich am intensivsten anfühlt. dann atme ich liebevoll da rein, ohne jeglich bewertung, ohne geschichte, gedanken, vorstellungen, ideen - und konzentriere mich nur auf das was grad ist. wenn ich merke dass die energie wieder zu den gedanken, stimmen usw. geht, komme ich wieder zurück, zu dem was wirklich hier ist.
da ist niemand der mit dir im traum redet, es sind einfach nur eindrücke und wahrnehmungen. nimm es nicht so ernst, es ist nur ein spiel des bewusstseins. zieh jegliche energie an die gedanken ab, und du wirst wieder die impulse des lebens spüren, die bringen dich genau dorthin, wo du sein sollst.
hallo frettchen
ich glaube im traum drücken sich gefühle aus. und gefühle sind einfach gefühle und nicht die wahrheit. naja, eine 'relative' wahrheit (es ist das, was du fühlst), aber keine absolute. gefühle, die (egal wie lange es her ist) nie gefühlt wurden (weil sie damals zu schrecklich, um ausgehalten werden zu können), bleiben im system, im körper gespeichert und gehen erst 'weg', lösen sich auf, 'erlösen' sich (und dich :-) ), wenn sie gefühlt wurden. im prinzip ist das auch nichts schlimmes. jedes baby funktioniert automatisch so und die gefühle fliessen ungehindert. es wird uns erst später mal beigebracht, dass sie schlimm sind (wut oder zum beispiel traurigkeit). - gut, ich klammere den fall von extremsterlebnissen mal aus, wo gefühle vielleicht wirklich ZU schlimm sind, um gefühlt zu werden und sich deshalb abspalten und 'eingefrieren'. und wie fühlt man also? indem wieder zurück in den körper kommst, in die präsenz. du kannst kein gefühl ausserhalb des körpers fühlen, es ist IMMER im körper fühlbar. versuche also wenn z.b. traurigkeit oder wut oder angst kommt, sie direkt und konkret im körper wahrzunehmen und nicht in die gedankenwelt und geschichten abzugleiten (wodurch du dann 'weg' bist). wo ist es? im hals? in der brust? als druck im kopf? in den beinen? wo?? fühle es! wenn du abdrifstest in die gedanken und geschichten um das gefühl herum und du das merkst, kehre einfach wieder zurück in den körper, in die präsenz, in die gegenwart und FUEHLE das gefühl. so löst es sich. das 'pseudofühlen' löst jedoch nichts. damit meine ich, du 'bist' zwar traurig oder wütend oder ängstlich, haust jedoch innerlich ab, bist voll in gedanken, abwesend und in deinen geschichten und nicht präsent, spürst dich nicht mehr körperlich. - wenn es noch zu überfordernd ist, mach z.b. vorerst einfach dinge, die dir guttun und dich wieder vermehrt in den körper bringen, sei es joggen, sonstige bewegung, dir massagen gönnen, zb. auch selbst-fussmassage, tanzen, whatever. -- alles gute!
Willkommen bei
mein.weltinnenraum community
Registrieren
oder Anmelden
Kontak zum Moderatorenteam
Infos über unsere Moderatoren
Bitte beachtet auch unsere >>Netiquette >> Massnahmenkatalog und den Auszug aus unseren Nutzungsbedingungen
Kamphausen Mediengruppe Neuheiten:
Das innere Taijiquan:
Einführung in den authentischen Yang-Stil für beide Atemtypen

Sehnsucht nach Stille:
Vorweihnachtlicher Erlebnisabend

Fühlen ist klüger als denken!:
Mit Intuition die richtigen Entscheidungen treffen

Finde den Heiler in Dir:
Die Energie-Medizin des 21. Jahrhunderts

Freigang:
Warum es sich lohnt, unter allen Umständen Buddhist zu sein

Partner-Websites:



© 2012 Erstellt von Leander von Kraft.

