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Was könnte man besseres gegen die Armut tun, als dafür zu sorgen, dass man nicht dazu gehört?
Was könnte man besseres gegen Krankheit tun, als dafür zu sorgen, dass man nicht dazu gehört?
Was könnte man besseres gegen das Leiden tun, als dafür zu sorgen, dass man nicht dazu gehört?
Was könnte man besseres gegen den Krieg tun, als dafür zu sorgen, dass man nicht dazu gehört?
Das System kritisieren welches diesen Mangel ermöglicht?
Es womöglich zu bekämpfen?
Das hilft?
Ich denke nicht.
Mitgefühl zu haben, heißt auch zu helfen wo ich kann
Doch WO kann ich wirklich helfen?
Und WAS ist wirkliche Hilfe?
Jemanden zu bedauern tröstet ihn – das stimmt
Jemanden finanziell zu unterstützen – hilft vielleicht für das erste
Betreuung zu ermöglichen hilft all jenen die es selbst nicht (mehr) schaffen…
Und DOCH gibt es einen Ebene DAHINTER – dort wo man die „Weichen für das Lebensglück“ selbst stellen kann
Das „eigene“ BEWUSSTSEIN – und die Macht und den schöpferischen Einfluss des Bewusstseins auf die Erschaffung der „eigenen“ Lebensumstände…
DAS zu vermitteln – diese Erkenntnis zu Teilen (Mit-Zu-Teilen) ist wirkliche Hilfe
Denn, mit diesem Wissen kann s jeder sein Schicksal selbst in die Hand nehmen.
„Gibst Du einem Hungrigen einen Fisch, dann machst Du ihn zwar kurz satt, aber auch abhängig von Dir,
Bringst Du Ihm das FISCHEN bei, machst Du Ihn für sein ganzes Leben satt“
Hallo Ava
Du bist lustig.
Kadaverliebhaber beziehe ich hier auch noch auf etwas anderes.
Ich weis nicht ob du schon mal geschlachtet hast. Nach dem Tot und ausweiden des Tieres ist man der realität ziemlich nah.
Ich weis schon warum so viele den Verstand von den Gefühlen trennen wollen. So ging es mir beim ersten Schlachten auch.
Das Ego versucht uns vor Ignoraz und der Realität zu schützen. Durch uns fliesst halt auch Blut und Energie.
Liebe Ava
Frieden empfinde ich wenn ich von Leuten mit Lebensqualität umgeben bin. Freude empfinden ich bei Sinnvollen tätigkeiten. Bei Menschen die zu viel Denken habe ich oft das gefühl das sie sich selber im weg stehen. Gedanken versuchen etwas zu rechtfertigen und lähmen gerade dadurch. Erst durch den schritt vom Sprungbrett runter fliegt man. Doch was geht dir dabei durch den Kopf? Verstehst du? Abstrakt zu reden ist einfach. Versuche mal nur von deinen erlebten Erfahrungen zu berichten. Sollte befreiend sein und zu frieden führen, bei nachhaltigen Erfahrungen.
Lieben Gruss
Ava sagte:Ich frage mich wieviel Kadaverliebhaber es hier so gibt? Lieber Wandler, spielt es eine Rolle wieviel "Kadaverliebhaber" es hier gibt, während du selbst in deiner Küche herumexperimentieren könntest und der Welt ein sensationelles Saucenrezept schenkst?
Was in dir will wissen, wer wann wie oft Fleisch isst, - wenn du es wüßtest, welche Gedankenketten würden sich daran anheften - und würdest du dabei Frieden empfinden oder etwas anderes? Diese sich verselbstständigen Gedankenkonzepte sind das Gegenteil von kreativer inspirierender Stille. Im Verhaftetsein an Gedankenreihen, Glaubenssätze fällst du raus aus dem hier-und-jetzt und es kann die Hölle sein, sich vom "Verstand" alleine leiten zu lassen..
Nein, ich hab noch nie geschlachtet und ich habs auch nicht vor. Was ich zu schreiben oder zu sagen habe stammt aus gemachter Erfahrung. Ich erfahre es jedes Mal, dass es möglich ist "raus aus dem Kopf", raus aus Gedankenkonzepten und rein in die unmittelbar erfahrbare Gegenwart zu kommen. Mit meinem Körper, mit dem Atem, mit meinem Bewusstsein ( Bewusstsein ist sehr viel mehr als Gedanken). Der Teufelkreis aus Gedanken/Emotionen/noch mehr Gedanken und wieder Emotionen ist zu durchbrechen und man kann dieses Spiel von einer höheren Warte aus betrachten wenn man möchte. Dabei kann dieses Spiel auch weiter gehen, aber ich sehe es, "be-atme" "durchatme" es mit einem weiteren Bewusstsein, -- es geht solange bis es wieder verschwindet. Was nicht vergeht, ist der Bewusstseinsraum, in dem dies alles geschieht. Das ist erlebte Erfahrung. Da ist nichts abstraktes dran: Körper und Atem und Entspannung und wahrnehmen.
OK. alle ihr lieben Mitdiskutierer.. ich bin jetzt ne Weile off-line und unterwegs. Liebe Grüße!
Wandler sagte:Hallo Ava
Du bist lustig.
Kadaverliebhaber beziehe ich hier auch noch auf etwas anderes.
Ich weis nicht ob du schon mal geschlachtet hast. Nach dem Tot und ausweiden des Tieres ist man der realität ziemlich nah.
Ich weis schon warum so viele den Verstand von den Gefühlen trennen wollen. So ging es mir beim ersten Schlachten auch.
Das Ego versucht uns vor Ignoraz und der Realität zu schützen. Durch uns fliesst halt auch Blut und Energie.
Liebe Ava
Frieden empfinde ich wenn ich von Leuten mit Lebensqualität umgeben bin. Freude empfinden ich bei Sinnvollen tätigkeiten. Bei Menschen die zu viel Denken habe ich oft das gefühl das sie sich selber im weg stehen. Gedanken versuchen etwas zu rechtfertigen und lähmen gerade dadurch. Erst durch den schritt vom Sprungbrett runter fliegt man. Doch was geht dir dabei durch den Kopf? Verstehst du? Abstrakt zu reden ist einfach. Versuche mal nur von deinen erlebten Erfahrungen zu berichten. Sollte befreiend sein und zu frieden führen, bei nachhaltigen Erfahrungen.
Lieben Gruss
Ava sagte:Ich frage mich wieviel Kadaverliebhaber es hier so gibt? Lieber Wandler, spielt es eine Rolle wieviel "Kadaverliebhaber" es hier gibt, während du selbst in deiner Küche herumexperimentieren könntest und der Welt ein sensationelles Saucenrezept schenkst?
Was in dir will wissen, wer wann wie oft Fleisch isst, - wenn du es wüßtest, welche Gedankenketten würden sich daran anheften - und würdest du dabei Frieden empfinden oder etwas anderes? Diese sich verselbstständigen Gedankenkonzepte sind das Gegenteil von kreativer inspirierender Stille. Im Verhaftetsein an Gedankenreihen, Glaubenssätze fällst du raus aus dem hier-und-jetzt und es kann die Hölle sein, sich vom "Verstand" alleine leiten zu lassen..
Hi Philipp, alter Philantrop,
Komischerweise werden Menschen, die sich auflehnen und sagen "Leute, was wir hier machen oder durch unser Nicht-Handeln billigen, ist absolut nicht in Ordnung. Wir sind mitverantwortlich für dass Leid und den Tod vieler" etc. schnell mal für bescheuert erklärt. Das kenne ich so eher weniger. Ich beobache, dass man sich dadurch jede Menge Claquere an Land ziehen kann. Eher werden die für bescheuert erklärt die sagen: Es wird niemals Frieden geben, wenn du nicht in dir Frieden findest (Dalai Lama in meinen Worten zitiert)
Du scheinst mir zu bereit, einen Krieg dafür zu beginnen, damit es Frieden gibt - das meine ich jetzt aber ganz in einem übertragenen Sinn. Weißt du, wie viele blutige Versuche es gegeben hat, den Frieden zu erkämpfen, die Freiheit zu erkämpfen, die Wahrheit zu erkämpfen? Weil Menschen immer diesen Fehler machen: Sie glauben, der Zweck heilige die Mittel. Nein. Niemand versteht irgendetwas vom Frieden, der ihn nicht selbst gefunden hat. Niemand weiß irgendetwas über die Ursachen des Unfriedens, der den inneren Frieden nicht in langwierigen Prozessen in sich selbst errungen hat.
Schau, was gerade in den USA geschieht. Da fallen Leute in Unfrieden, weil es eine Krankenversicherung geben soll. Ein erbitterter Kampf um Ideale und Meinungen. Mit solchen Menschen kann man keinen Frieden machen! Sie sind bereit, wegen allen möglichen Gründen unfriedlich zu werden. Heute ist es die Krankenversicherung und morgen wollen sie ein neues Auto.
Die Empörung über das Lied in der Welt reicht einfach nicht aus. Das reicht nicht!
Samtweiches Gedusche............."Ahhhh....ändere deinen Standpunkt"
So so :-) Samtweiches Gedusche also. Dann hast du aber noch nicht erfahren wie anstrengend es ist, den eigenen Standpunkt zu ändern. Sei doch mutig und entscheide dich für ein konfliktloses Leben! Nimm dir das als Ziel. Und dann schau mal, wie weit du kommst in deiner Konfliktlosigkeit. Bemühe dich jeden Tag darum, keine Ablehnung zu spüren, keinen Ärger, keine Wut, keinen Neid, keine trennenden gefühle von deinen Mitmenschen. Und dann sag noch einmal, das sei samtweiches Gedusche. Wenn du das hinbekommen hast, dann bist du ein Mann des Friedens. Vorher bist du
ein Friedensphilosoph.
Da sage ich dir: Es ist Warmgedusche, ständig vom Frieden zu reden und selbst kaum dazu in der Lage zu sein. Es ist immer wohlfeil, vom Frieden zu reden und du wirst immer genug Claquere finden.
Wenn ich ganz tief eintauche, wird mir das Schicksal meiner Mitmenschen keine Ruhe lassen. Weil meine Art zu leben enorme Auswirkungen darauf hat.
Na eben. Beseitige die Ursachen des Unfriedens in dir und du wirst zu einem Segen für deine Mitmenschen.
Glaubst du, mich lässt das Schicksal meiner Mitmenschen kalt? Ich habe über 10 Jahre lang Leute mit Suizidgefährdung begleitet und gebe seit Jahren fast meine gesamte Freizeit dafür her, um die Situation depressiver Menschen verbessern zu helfen. Aber ich mach das nicht, um was Gutes zu tun oder weil ich glaube, dass man etwas verbessern müsse. Ich machs einfach, weil ich es will und weil ich fühle, dass es mir entspricht. Es ist einfach das Resultat davon, dass ich etwas verstanden habe. Und ich habs verstanden, weil etwas in mir sehr tief angerührt wurde, als ich selbst durch solche Krisen gehen musste. Es ist ein vollkommen unintellektuelles und unidealistisches Motiv.
LG
Thomas
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