Ihr Lieben
Diese Übung ist angeregt von Übung 78 des "Kurs in Wundern".
Ich wäre dankbar für Rückmeldung, wie sie wirkt, wenn man die Übungen des Kurses nicht macht. :-)
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Experiment: Eine Vergebungsübung im Geiste des "Kurs in Wundern"
Warum vergeben?
Vergebung geschieht um den eigenen Groll loszulassen. Völlig unabhängig vom Anderen, dem er gilt, denn hier geht es allein um mich. Mein Urteil über den Anderen ist dabei völlig gleichgültig. Es mag gerechtfertigt sein oder auch nicht. Es geht nur darum, dass ich frei sein möchte, nicht darum, ob ich im Recht bin. Jede andere Vergebung ist eine Erniedrigung des Anderen und daher völlig wirkungslos (Ich bin zwar im Recht, aber ich stehe über dir, ich vergebe dir trotzdem, du... !!!).
Das Entscheidende ist mein Groll.
Das liegt an der Schöpferkraft des Wortes ("Am Anfang war das Wort..." -> siehe Bibel, Johannes ). Oder anders gesagt: Es geht um die Schöpferkraft unserer Gedanken.
Mein Groll verursacht ständige Angriffsgedanken/worte. Diese Angriffsgedanken können sich nur so auswirken, dass sie den Konflikt vertiefen und verlängern, denn sie besitzen Schöpferkraft, wie all unsere Gedanken, Vorstellungen und Worte, in ihrer Wirksamkeit abhängig davon, mit wieviel Gefühl sie aufgeladen sind.
Erkenne ich aber in meinem -in meinen Augen- fehlgeleiteten, störenden Gegenüber nicht die materielle Manifestation, sondern das Göttliche, so ist er so wie ich bin- eine zeitlich begrenzte, illusionäre Manifestation des Göttlichen. Wie ich steht er dereinst im Licht und kommt auch daher.
Wenn ich ihn so sehe, erlöse ich nicht nur mich vom Groll, ich erlöse zuugleich auch ihn davon. Der Konflikt kann sich entspannen, verändern und wird sich schließlich auflösen. Es ist nicht nur bei mir. Wir sind in Wahrheit nicht getrennt. Weder von Gott, noch vom Anderen. Und hierin liegt unsere wahrhaftige Mitverantwortung für unsere ganze Welt, und hierin liegt der Sinn scheinbar absurder Forderungen wie: "Liebet eure Feinde".
Auch Angst ist allein die Folge unseres Grolls und unserer Angriffsgedanken. Wenn ich niemandem mehr grolle und niemand mehr angreife- Wovor sollte ich noch Angst haben?
Wenn ich der Welt vergebe, kann auch die Welt mir nur vergeben. Wenn mir die Welt vergibt, weil ich der Welt vergeben habe, bleibt allein tiefer Friede übrig. Wovor soll ich mich noch fürchten, worüber ärgern? Da ist nichts mehr, nur Friede ist übrig.
Die Vergebungsübung...
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Du weißt bereits innerlich, wem du jetzt vergeben möchtest. Es kann jemand sein mit dem du in Streit liegst, oder auch jemand den du eigentlich liebst, dem du aber dennoch grollst.
Denk an ihn, stell ihn dir vor dem geistigen Auge vor, denk kurz darüber nach, was er dir angetan hat oder was er von dir fordert zu erfüllen, bzw. zu akzeptieren.
Schließe dabei die Augen. Nun bitte darum ihn im Licht zu sehen, erlöst und frei, wie er gewesen ist vor der Zeit, wie er wieder sein wird, wie er tief innen noch ist.
Er/Sie steht im Licht, erlöst, ein Kind Gottes und selber ein Erlöser.
Sieh ihn als Erlöser im strahlenden Licht, sieh seinen wundervollen, strahlenden Blick auf dir ruhen. Und sieh: Nun tritt er zu dir.
Und er schenkt auch dir seine Erlösung, erlöst nun dich, befreit dich, und taucht auch dich in sein weißes Licht.
Lass ihn nun deinen Erlöser sein und genieße es, im Licht zu stehen.
Lass dich vom strahlenden Licht durchfluten.
In deiner Erlösung, in diesem Licht werdet ihr nun eins...
Genieße es erlöst zu sein, fühle deine Freiheit und sei dankbar für deine Erlösung.
Du kannst dies auf jeden anwenden, der dich jemals dazu brachte, einen dauerhaften Groll gegen ihn zu entwickeln.
Erlöse so deine Vergangenheit, deine ganze Welt und fühle dankbar die Befreiung, den Frieden.
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LG
moon