Tageslosung:
Heile Deinen Körper A-Z
Hallo,

Große Freude meinerseits über diese Gruppe, denn es ist mir ein Herzensanliegen.
Ich hatte das große Glüch vor Jahren nicht nur das Werkzeug sondern auch die Tradition zu finden. Für mich wie die 2 Flügel dieses Weges. Hätte ich nur die Substanz gefunden ohne den Schatz an Erfahrung und Wissen der in der Tradition steckt, ich würde heute nicht da stehen wo ich stehe und ich hätte nicht erfahren was ich erfahren habe.
In den letzten Jahren habe viel verunglückte Komunikation zu dem Thema erlebt im Foren. Da hab ich selber einiges lernen können. So freue ich mich besonders das wir hier neu starten können in einem Raum der noch recht übersichtlich ist.
nun zu mir :
Ich bin nun Jhg 1972 und habe mir viele Traditionen angesehn und bin meinen Weg mit ihnen gegangen.

Seit dem LSD Symposium in Basel mit seinen 2.000 Besuchern ist mein spirituell-psychedelisches Selbstbewusstsein sehr gewachsen. Mir ist
klar geworden wie groß und erwachsen diese Szene ist und das es an der
Zeit ist sich mit mehr Selbstbewusstseinn in der Öffentlichkeit zu
zeigen. Ich höre auf mich zu rechtfertigen und mit
Menschen zu diskutieren die dazu keine Erfahrung aber eine Meinung haben.
Ich hab als Enneagramm 7er immer 10 mal mehr ideen als ich umsetzte ..
eine davon ist alle "angesagten" Spirituellen Lehrer zu diesem Thema zu
befragen.
Da ich hin und wieder für www.Jetzt-TV.net filme hab ich dazu auch Gelegenheit.
Antwort z.B. von Samarpan : LSD und Pilze mochte ich nicht so sehr aber MDMA habe ich sehr geliebt.
Ulrich Teager meint in seinem Buch " Spiritualität und Drogen " ohne
LSD hätten wir in Europa und in Amerika keinen Anlas gehabt östliche
Gurus zu importieren. Ich weis inzwischen wie irritieret und empört
ordentlich substanzfrei praktizierende Zen und Tibetische Buddhisten
auf diesen historischen Fakt reagieren und ich hab mir unter anderem
die Aufgabe gestellt diesen Zusammenhang webfreundlich darzustellen.

So wie LSD auf eine ganze Generation gewirkt hat kann es auch bei einem
einzelnen Menschen wirken. Es kann der kosmische Wecker sein der so
laut klingelt das weiterschlafen recht schwehr wird.
Bei mir hat es nach dem ersten Weckruf eine Art Schubumkehr gegeben.
Es ziht jetzt mehr als ich glaube schieben zu müssen.

Joe Schraube

hier   hat  es schon mal eine Diskussion dazu gegeben.

hallo Kayjah , bagst du deine Kommentar hier mir rein schreiben?
Ist ja eine Vorstellung und eine recht schöne lange noch dazu.

Seitenaufrufe: 58

Antworten auf diese Diskussion

Also auf 500 Trips komme ich keinesfalls ;-))))
aber die Menge macht's ja auch nicht. In meiner Jugen vor rund 15 Jahren erste Erfahrungen mit Rauschmitteln verschiedenster Art, dann regelmäßiger Cannabis-Konsum über mehrere Jahre, der landläufig eher als Missbrauch bezeichnet würde. Das sehe ich heute nicht so - es war genau das richtige zur richtigen Zeit, für die Unterstützung bin ich sehr dankbar. Auch, weil ich dort im Rausch nicht stecken geblieben bin, sondern weil's mich vorwärts gebracht hat.

Dann folgten einige Jahre totaler Abstinenz und vielfältige Erfahrungen in Bewussstseinsarbeit ohne Substanzen.

Und man hält's kaum für möglich auf einmal kommen die Substanzen zurück in's Bewusstsein, aus einer ganz anderen Richtung. Auf eine völlig neue Art.
Mit einer Ernsthaftigkeit und einer Bestimmtheit, Einsicht zu nehmen, die mich total überrascht und erstaunt haben.
Sowas ist damit auch möglich?
Ich erlebe das Potential als enorm und es hat alle Grundfesten sowohl erschüttert als auch gestärkt...
Nach vielen Jahren der "Vorarbeit" waren die Substanzen auf einmal wieder da um gerüstet die Reise(n) in den Kern der Dinge anzutreten - und auch verarbeiten zu können.
Wow...................Ich in sehr dankbar dafür. Und Dir Joe für den schönen Einstieg.
Hallo Gruppe,
hab mich sehr gefreut, zum einen über die Einladung zum anderen dass so eine Gruppe hier eröffnet wurde.
Ich halte es für förderlich und auch wichtig, dass Plattformen entstehen, die auch eine andere Seite von Drogen beleuchten, wie alles in unserer Welt.
Zu meiner Person: Bin Jahrgang 75 und meine psychedelischer Werdegang ist dem von Phillip sehr ähnlich, mit ende 20 hab ich die andere Seite von Drogen erfahren, nämlich das ungeheure psychedelische Potential, das seinerzeit ganz neue Welten für mich eröffnete.
Vor ein paar Jahren hatte ich das Glück einen kleinen Garten zu haben, ich nutze diesen um allerhand Pflanzen anzubauen und experimentierte mich durch. Leider hab ich z.Zt keinen Garten mehr, aber ich wünsche mir, dass ich eines Tages wieder einen haben werde. Hat einfach großen Spass bereitet.
Ich liebe (Hexen)Kräuter egal ob zum Kochen, Räuchern oder sonstigem Konsum.
Leider konnte ich das LSD Symposium in Basel seinerzeit nicht besuchen, war aber 2 mal in Berlin bei der Entheovision anwesend. Ich kann mich noch gut erinnern, was das für mich einen Motivationsschub gab, den spirituellen-psychedelischen Weg weiterzugehen. Auf so einem Kongress ähnliche Freaks kennenzulernen. In meinem sonstigen privaten Umfeld gibt es kaum Austauschmöglichkeiten zu diesem Thema. Dank Internet kommt man sich dann doch nicht ganz so verloren und allein vor.
Freu mich auf einen regen Austausch.
Hallo,

ich hab im LDT einen Tripbericht einer nicht ganz einfachen Reise hinterlassen, hier der Link :
http://www.land-der-traeume.de/trip_lesen.php?id=8177

ich werde den Link in ein paar Wochen wieder löschen, denn ich möchte im LDT relativ anonym schreiben.
Über Reaktionen und Kommentare freue ich mich natürlich.
Joe
Hey Joe,

I heard you shot your Ego down... ;-)))

Kleiner Scherz. Dein Bericht hat mich echt bewegt, gerade der Schluss und das was Du von Demut geschrieben hast.
Ich kann das mit dem festgenagelt sehr gut nachvollziehen, so hab ich es in der Vergangenheit wiederholt unter dieser Substanz erlebt.
Zeitweilig war sie mir total unsympatisch...weil so "unspektakulär" aber eben grundehrlich.
Beim letzten Mal hat es mir alle meiner Bilder über mich, meine gesamte Selbstinszenierung/ meine Ideale....wie möchte ich wirken, wie wäre ich gerne...oder denke wie ich bin...........all das hat's mir gnadenlos "zerschossen".
Nix blieb übrig außer ein erbärmlicher, hilfloser, bedürftiger und vor allem unwissender Rest.
Wie ein Kind das im Grunde nix weiß...oder nur sehr wenig über absolute Wahrhaftigkeit und wahrhaftigen Ausdruck.

Ohne Schnörkel, volles Risiko, einfach geradeaus, je nach Impuls. Das ist in seiner Gänze nicht bekannt.

Meine ganze Anpassung und Angst und Wut darüber, das mich selbst nicht aushalten wollen, wie ich wirklich bin.
Das Sehen, wie wenig ich wirklich ent-wickelt bin. Nicht nur in meiner Vorstellung, die viele Luftschlösser baut, sondern real, im Alltag.

Das nenne ich Erwachen. So wie es ist.

Vielen Dank für diesen Bericht, er hat mich wirklich bewegt.



Joe Schraube sagte:
Hallo,

ich hab im LDT einen Tripbericht einer nicht ganz einfachen Reise hinterlassen, hier der Link :
http://www.land-der-traeume.de/trip_lesen.php?id=8177

ich werde den Link in ein paar Wochen wieder löschen, denn ich möchte im LDT relativ anonym schreiben.
Über Reaktionen und Kommentare freue ich mich natürlich.
Joe
hallo ihr,

ich will mich mal in diese gruppe trauen ....

ich hatte seit 2004 einige wenige mittelmäßig dosierte erfahrungen mit LSA und Pilzen. darüber hab ich zur zeit nicht nicht viel zu sagen, diese erfahrungen waren irgendwo zwischen unspirituell und spirituell aber unfertig (unsinnig). zu meinem welt und selbstbild haben sie wenig beigetragen. wenig ist aber nicht gar nichts!

ich scheue diese psychedelische drogen, die stunden lang wirken und dabei anscheinend erhöhte neuroplastizität mit sich bringen ...

ich bekomme hier und zur zeit kein gutes set und setting zustande.

habe aber dennoch interesse im bezug auf jene varianten, die bei psychologischer integration behilflich sein könnten. sowas wie ibogaine oder empathogene, mdma. nein, habe tatsächlich noch nie ecstasy genommen. bin einzel-gänger ohne szene kontakte.


2005 habe ich dann diese eine blatt-pflanze aus oaxaca, mexico entdeckt.... war damals noch legal.

dazu schreib ich später/in einem anderem thread.

lg
ein bisschen aus dem nähkästchen geplaudert


mein zugang zum thema spiritualität, oder meine perspektive darauf, sieht ein wenig anders aus, wie der zugang vieler, wenn ich von dem ausgehe, was ich generell so über spiritualität lese, mehrheitlich. (ich meine damit aber nicht das unterforum über entheogene)

eine kernkomponente sind für mich die entheogenen erfahrungen (salvia divinorum). dort erfahre ich mich als nicht existent, im sinne von "eigenschaftslos sein". ich erfahre, dass nur die erfahrung existiert. dass ich diese erfahrung weder manipulieren noch beenden kann, da ich nicht existiere. mit erfahrung meine ich mein leben, alles inklusive der enthogenen vision, bardo, usw. also meine absolut einzigartige individuelle erfahrung die niemand anderes macht. die niemand mit mir teilen kann. und in der ich, "non-existentes-etwas", darum auch absolut isoliert bin. wäre da nicht das wunder (wie ken wilber es verstehend benennt) der dualen begegnung mit einem DU in der welt.

und mein seelenbegriff meint keine seeligkeit, liebe oder sonstige orgasmische empfindung. "meine droge" ist nicht serotonerg und alle meine bisherige spirituellen erfahrung sind rein geistig, absolut emotionslos. mein seelenbegriff umfasst alles was ich bisher beschrieben habe. die ganze erfahrung. das IST meine seele.

mit der kleinen einschränkung, dass die erfahrung im manifesten bereich manchmal durch andere seelen tangiert wird, so dass ich auch andere seelen erfahren kann - TV schauen wäre da bereits ein beispiel für. einfach nur ein gesicht anzusehen ist schon ein beispiel.

aber ich kann nicht diese seele SEIN, denn für meine begriffe müsste ein "sein" mit einer art von verstehen dieser seele (individuellen reise), durchschauen der ursprünge der reise und vielleicht auch ursprünglicher kreativer kontrolle über diese einhergehen. aber nichts davon ist mir gegeben, oder wenn, dann nur als temporäre erscheinung (während der manifesten episoden in der welt), als bloßer bestandteil der erfahrung, vielleicht also als "illusion" - wie zb diese "willensfreiheit". ich bin also nicht meine seele, sondern habe eine seele. vielmehr bin ich ihr ausgeliefert. die seele ist mein film. der film ist auch das, was andere in mir sehen, wenn sie meine seele spüren.

das ist alles nicht so schön. es macht mir nur angst. und wenn ich eine wahl hätte, würde ich spiritualität ignorieren.

in meinem "nicht existieren" ist wenig was mich in versuchung führen könnte, mich anderen gegenüber als besonders-toll-spirituell zu empfinden. (daran muss ich gerade denken, weil der ausgangspunkt meiner hier nieder geschriebenen gedanken eine bemerkung zu diesem phänomen war)

ich kann meine seele (lebenserfahrung) mit anderen vergleichen und froh darüber sein, dass sie nicht die schrecklichste ist, und traurig darüber, dass sie nicht die schönste ist.

manchmal ahne ich, dass ich ("niemand") auch alle diese anderen seelen "durchlaufen" muss, aber das braucht mich nicht zu tangieren, vor allem tangiert das wenn überhaupt nur "niemanden".

ich habe keine wahl. es ist die natur meiner intelligenz (manifest und subtil) sich an die wirklichkeit anzupassen, bzw ihr verinnerlichtes modell der selben zu erweitern. darin sind wir alle gleich. diese anpassung zielt wahrscheinlich auf das ab, was man erwachen nennt, aber nicht nur darauf und ich weiß nicht, in welcher reihenfolge was für meine seele geschehen soll. manche sagen, das leben sei eine lernaufgabe. das klingt nach einer romantischen kindergeschichte. ich weiß nur, dass es die natur meiner intelligenz ist, dass sie lernen möchte. und ich denke, sie stellt sich ihre aufgaben selbst, wo immer sie gelegenheit sieht. dabei sind die aufgabenstellungen experimente, dass heißt, die intelligenz weiß vorher nicht ob die aufgabe sinnvoll gemeistert werden kann, bzw was sie wert sein wird. und meine intelligenz vergisst nicht, was ich gesehen habe, -dieses "nicht existieren"- diese "gelgenheit" und herausforderung an meine intelligenz ist ihr ein zwang, ein befehl. und darum hat sie natürliche meine gefühle so eingestellt, dass ich angenehme hoffnung mit jeder bemühung verbinde, die aufgabe zu meistern und mehr oder weniger große angst mit jeder bemühung die aufgabe zu dissozieren. aber im prinzip ist das nicht neu für mich. meine persönlichkeit hatte schon immer so eine richtung. anpassung nach "innen", mit dem gefühl, dass sie "notwendig" ist und wahrscheinlich niemals gemeistert werden kann, sondern immer weiter geht und dass kein großer preis auf mich wartet.

viele vorgänge in dieser welt sind paradox. ich bin zb ein riesiger angsthase. ein angsthase ist aber jemand, der sich von angst leiten lässt. er sucht also alles auf, was fürchterlich ist. nicht unbedingt im handeln - das lässt er lieber über sich kommen, sondern in seiner intelligenz. im anpassungsprozess. er lebt, im geist, auf der schattenseite, wenn auch oft schlafend. das ist sein seelen pfad. kann er sich nicht aussuchen. während der mutige held vielleicht ein glückliches familien leben lebt, dabei so wunderbar wach anmutet, in seinem vertrautem territorium, aber auf der lichtseite lebt und von seinem schatten gleich gar nichts mitbekommt.

weil bei mir der eindruck der totalen isolation und totalen prinzipiellen einzigartigkeit so tief eingeschlagen hat, kann ich kaum glauben, dass mein zugang der anpassung auf jede andere seele übertragen werden sollte. mir scheint, mein seelenpfad hat seine einzigartige richtung.

wer einen berg auf der steilseite be-klettert muss sich gut anseilen und er sollte angst vor steinschlag haben. dieser ratschlag wäre unfug für jemanden, der den berg von der seichten gras-bewachsenen seite her begeht. auch ist bei dieser einzigartigkeit reichlich schwer zu beurteilen, wie hoch ich schon gekommen bin, im vergleich zu jemand anderem. vielleicht weiß ich mehr, darüber wie mein pfad aussieht weil ich mir alles ganz genau anschaue (bergsteiger technik), bin weitsichtiger (aus angst), träume nicht permanent von schäfchen auf der weide, die so hoch oben vielleicht nicht mehr existieren, sondern habe im sekundenschlaf Träume vom steinschlag, der auf meiner seite nicht unwahrscheinlich ist.

meine erfahrung am berg mag hilfreich für irgend jemanden sein, aber ich kann nicht wissen für wen. jeder schüler sucht sich den lehrer, der seinem innerem lehrer ähnelt. und dieser innere lehrer ist genau das fokussierte zentrum von diesem anpassungsprozess, der neben "erwachen" auch noch andere aufgaben hat. jeder kann irgendwem ein lehrer sein. dabei grenze ich spiritualität nicht vom übrigen leben ab (wohl schon von kapitalistischer anlageberatung), denn auch im weltlichem leben geht es ja um die seele (wie ich sie hier definiere). durchs "spirituell sein" verändert sich im prinzip nichts. ein andere level sieht anders aus, das spiel ist aber der gleiche. dort ist der monitor, hier ist niemand.

nicht jede saliva erfahrung ist gleich und sie hat mehrere phasen. außerdem kann man als über erinnerung verfügender verstand ganz unterschiedliche aspekt aus ein und der selben erfahrung extrahieren und zum gegenstand des projektes 'anpassung an die wirklichkeit' erklären.

ein hauptaspekt ist folgender. da ist ein kreislauf in der zeit, der sogar mehr oder weniger räumlich umgesetzt wird, also insofern auch ein im kreis "fahren", wie auf schienen. die vision dreht sich durch den augen-zeugen durch, als ob der augen-zeuge von der vision im kreis gedreht wird. an einem punkt im kreislauf wartet der tod. der tod nimmt alles weg, einschließlich des augen-zeugen selbst. dann wird der augenzeuge geboren. dann wird ihm ein selbst-gefühl geschenkt. dann wird dem orientierungsgefühl ein verstand geschenkt, dessen funktion ein wundern und genauer gesagt ein orientierungsversuch ist. oder es wird zu diesem verstand verdammt. man könnte auch sagen, der verstand wird in das selbstgefühl hinein implantiert. dann wird dem verstand antizipation der zukunft und ein bedürfnis nach veränderung implantier. (oder selbiges wird ihm geschenkt). dann wird ein update in das programm eingespielt, worauf es sich auch nach kontrolle, über die veränderung, nach einfluss sehnt. und das geht mit einem konzept einher, darüber welche veränderung angeblich möglich seien. wir sind immer noch in diesem kreislauf. wir sind jetzt wahrscheinlich ein drei viertel im kreis herumgekommen. und der traum von kontrolle erzeugt eine kleine panikatacke im selbstgefühl, währen die antizipation der zukunft zu begreifen beginnt, dass ein paar zentimeter von hier der tod wartet. tot. amnesie. es beginnt von vorne. wie oft das so geht kann keiner sagen. während die substanz (droge) aufgebraucht wird, wird der kreis größer. mehr zeit, für die intelligenz, zu wachsen. der verstand legt dem zeugen die idee nahe, dass es "ihm" kraft seines strebens gelinge erinnerungen über den todespunkt hinweg zu retten und nach der wiedergeburt von der vorherigen erfahrung zu zehren. die intelligenz knüpft in ihrem streben an, wo sie aufgehört hat. ihr traum vom eigenem leben mit eigener kontrolle nimmt immer mehr form an. es ensteht das konzept vom mensch sein. irgendwoher tauchen erinnerungen an die erde, "die welt," auf. an ein leben unter menschen. einmal noch tod. im nächstem greis gelingt der ausbruch aus dem kreis. aus dem kreis in den traum. in die welt. ins leben. die alte menschliche identität.

andere aspekte der erfahrung sind schwieriger für mich, subtiler, teilweise gar nicht zu erinnern.


außer den aspekten, die ich schon beschrieben habe, im beitrag oben, von wegen isolation, mein lebensweg ist meine seele usw ...


die letzten beiden beiträge hätten jetzt zwar besser in den thread "erfahrungen" gepasst, aber da hier so wenig geschrieben wird, dachte ich mir, ich poste einfach alle meine beiträge im selbem thread wie meine vorstellung, ist übersichtlicher und die texte bauen aufeinander auf.

nach meinem verständnis erfahre ich hier den aufbau des egos (als zeugen der intelligenz, zeugen seiner beschenkung durch sich aufbauende intelligenz), auch wenn ich es im kontext meiner ganzen seele (=meine definition davon) erlebe. ich erlebe da keine überwältigende "spaciousness" wie das kausale im advaita beschrieben wird, und keine super schönen seelischen essenzen, sondern nur ein läppisches kleines selbstgefühl. ich asozialere die erfahrung darum kaum mit dem kausalem zeugen, von dem ich anderswo lese.


ich sehe es so: mein ego lernt, dass es nichts ist.

ich höre, dass sich andere mit "dem absoluten" identifizieren, was eine pathologie sein soll. ich höre aber auch, dass ken wilber und adyashanti glauben, das absolute zu sein, und das soll etwas anderes sein. was ist da anders?

ich habe es nicht erfahren, weder das eine noch das andere. ich weiß es nicht.

mir drängt sich folgende ahnung auf.

was von der egoischen person in die seele ins kausale und dann in nondualität wandert ist bei authentischen erwachen (wilber/adya und natürlich der herr F und die frau L) nicht egoische-identifkation sondern identität. und identität ist ein produkt der individuellen intelligenz. ein produkt. ein produkt!!!

also eine art glaube von der aus die intelligenz aus operiert, aus der heraus sie sich selbst, ihre funktionsweise - in dem fall als heiliger/guru etc - erzeugt. diese intelligenz ist sowohl manifest als auch subtil, aber nicht egoisch, den das ego ist eine sehr spezielle funktion die in dieser form "abgelegt" wurde. aber die identität ist selbst auch nur eine funktion. eine höhere. also eine illusion. eine höhere illusion. so meine ahnung.

und wegen dieser ahnung kann ich manchmal nicht glauben, dass es spirituelles "erwachen" gibt.

anders gesagt: ich kann nicht glauben, das adyashanti und wilber wirklich das sind, was adya wahrheit oder immensity nennt und wilber nondualität. da ist nur ihre intelligenz, darin implantiert ihre identität, und beide zusammen erzählen mir dieses lied.

und was sie singen widerspricht meiner ahnung überhaupt gar nicht. sie sagen es nur nicht immer so deutlich. jedenfalls ist das die meinung meiner auffassungsgabe.

natürlich steht mir ein ego-tod bevor. der eigentlich eher eine art öffnung, konvertierung des egos ist. denn in der identität braucht es immernoch einen egoischen sense of self. identität ist mehr ein gefühl. ein seelisches gefühl, welches aus seelischer intelligenz besteht, welches ein abbild von sich in der manifesten intelligenz erzeugt. der sense of self hat konkretere funktionen. er antwortet, wenn ein name gerufen wird usw.

es geht nix verloren. es findet nur diese öffnung statt. anpassung und verstehen der wirklichkeit. toll. ja wirklich. aber anderer seits: komisch. komisch dieser stellenwert, dieser einen anpassung. alles andere in der menschewelt ist ebenso anpassung an die wirklichkeit. an andere aspekte der selben. anpassungen an die manifeste können pathologien sein. sie könnte auch brilliante geniestreiche sein. mit der anpassung, die man erwachen nennt, verhält es sich vielleicht ganz genauso. gut wenn eine anpassung gelingt, besser wenn sie mit bezauberndem stil gelingt. aussuchen kann es sich keiner.

ja, komisch ist der stellenwert. weil alles komisch ist. die wirklichkeit ist komplett irrational. der stellenwert des erwachens ebenso. er ist nicht rational, weil wir ihn uns nicht aussuchen. unsere intelligenz entscheidet die prioritäten. bei mir heißt es mehrere stunden am tag satsang hören, in den himmel starren, mit den kopf (meine intelligen) über meine nicht existenz zu zerbrechen, mehrere stunden essen und trinken beschaffen und genießen, bisschen private emails, bisschen forum, ab und zu typologie-sessions und physiognomie-sessions (portrais sammeln), dann bisschen kopfloses "stumble upon" und an manchen tagen porno.

ja, die intelligenz, die sich anpasst, spekuliert auch viel, mehr ist das hier noch nicht. testphase... 

passt vllt in den vorstellung-thread. so tickt nanook,

 
















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