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Der Zen-Mönch Ryōfū Pussel, aus Deutschland stammend und seit vielen Jahren in Japan lebend, hat sich auf den klassischen japanischen Pilgerweg, den 88-Tempel-Weg auf der Insel Shikoku, gemacht. In seinem Buch „Buddha-Café, Lovehotel und 88 Tempel“ erzählt er von seinen Erlebnissen und Erkenntnissen auf der Reise.
Zu seiner Motivation auf Wanderschaft zu gehen sagt er:
„Ich persönlich hatte die Pilgerreise gemacht, weil sie mich `gerufen´ hatte. Also, ich hatte nichts, was ich besonders erbitten wollte. Es zog mich einfach mit Feuer und Flamme dorthin bzw. `sie´ zog mich zu sich – ich MUSSTE es einfach tun.“

„Der größte Unterschied der Pilgerreise in Shikoku zu allen anderen ist, dass man im Kreis geht. Das hat eine sehr tiefe buddhistische Bedeutung! Dieser Weg verläuft nicht von einem Startpunkt hin zum Zielpunkt, denn ein Kreis hat keinen Anfang und kein Ende. Die Tempel sind zwar von eins bis 88 durchnummeriert, aber das hat lediglich praktische Gründe. Früher waren sie auch gar nicht nummeriert. Es ist auf keinen Fall vorgeschrieben, an welchem Tempel man anfängt, aber man muss alle 88 Tempel besuchen. Die Reihenfolge spielt keine Rolle. In der Regel umrundet man die Insel – die so zu einem riesigen Mandala wird – im Uhrzeigersinn, wie es die Buddhisten tun, wenn sie Stupas umrunden.“
„Alles ist sehr einfach − auch die Tempel. Pompöse Tempel gibt es nicht auf Shikoku; dazu muss man nach Kyoto, also auf das Festland, fahren. Die Landschaft auf Shikoku ist wunderschön, die Menschen sind nett, das Essen lecker, und man kann so ganz natürlich zur Harmonie in sich selbst zurückfinden. Ich empfand die ganze Insel als ein riesiges Mandala, in dem wir Menschen uns bewegen, und spürte den Geist des Buddhismus überall, in den Tempeln, auf den Wegen zwischen den Tempeln, im Sonnenschein und im Regen, in den Bergen, im Ozean und in den Menschen. Wer wirklich Buddhismus erleben möchte, am eigenen Leib und in der eigenen Seele, der sollte auf der Insel Shikoku pilgern.
Ryofu Pussel - „Buddha-Café, Lovehotel und 88 Tempel“
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Ryofu's erstes Buch:
Ryofu Pussel - „Finde den stillen Klang des Mondes“
Als Mönch in einem japanischen Zen-Kloster
Wie wird man zum Zen-Meister? Wie ist das Leben als Mönch in einem japanischen Zen- Kloster wirklich? - Ryofu Pussel ist mit 24 Jahren nach Japan gegangen und hat dort die klassische Ausbildung zum Zen-Mönch durchlaufen. In diesem Buch nimmt er die Leser mit auf eine Reise in das spirituelle Japan.
Das Buch könnt Ihr in unserem Shop bestellen »»»
Einen atmosphärischen Eindruck vermitteln die Fotos, die Ryofu Pussel von
dieser Pilgerreise mitgebracht hat.
Wunderbare Landschaften, interessante Begegnungen und viele Überraschungen hält dieser außergewöhnliche Reisebericht „Buddha-Café, Lovehotel und 88 Tempel“ für uns bereit..
Bildkompositionen von Ryofu findet Ihr hier: Tokyo: tragbarer Schrein - Festival aller Generationen »»» Heute gab es ein Festival des Tenji-Shinto-Schreins in Tokyo. Dabei wird dessen "Gottheit" in einem tragbaren kleinen Schrein durch die Strassen der Nachbarschaft getragen, für Glück und Schutz. Es ist ein Fest für alle Generationen: die Kinder haben ihren Mini-Schrein, und die Erwachsenen ihren schweren, grossen. Alle feiern zusammen, von den ganz kleinen Kindern bis zu den Grosseltern.
Weitere Videos: alle Videos findet Ihr unter »»» Tokyo: Fest im Shinto-Schrein Tokyo: Tanz mit den Ahnen Blumenfest im Asakusa-Tempel in Tokyo Ryofu Pussel: Kyoto Japan - Tanz im Schrein Nachmittag im Hauptkloster japanischer Weg des Tees Japan - Kirschblüten im Shinto-Schrein in Kyoto mein Zen-Leben in Japan