Ich habe eine dringende Frage zur spiritueller Lehre und dem Ego.
Da wir alle eingebunden Leben in unserem Umfeld und nicht als Erimit leben...sind wir den Bedingungen, dem kollektivem Unbewussten unserer Gesellschaft ausgesetzt...
Wir können bewusst Sein, doch hatten wir die Zeit, alle Facetten des Unbewussten ins Bewusstsein zu bringen?
Soll "erwacht sein", bedeuten, dass jemand mit allen Facetten seines individuellen Selbst aufgeräumt hat?
Heißt Therapeut, dass jemand mit allen Facetten seines individuellen Selbst aufgeräumt hat, und in allen kommenden Begebenheiten reagieren kann?
"Erwacht sein", heißt das, dass das Ego (was ist das?) sich nicht mehr zeigt und dass aller alter Schmerz aufgehoben ist?
MIr ist dieser Begriff nicht klar und es ist mir schwer vorstellbar, das es möglich ist, hier im gegenwärtigen Moment.
Ich frage, weil hier im Forum Menschen handeln, die das Meister-Sein anzweifeln. Was wird hier angezweifelt? Gehört Fehler machen zum Menschsein und kann damit Therapeuten, spirituelle Lehrer etc. "treffen". Woher kommen "Fehler"? Sind Fehler überhaupt Fehler?
Ich suche immer noch die Klarheit in den zum Teil schon gelöschten Angriffs-Diskussionen.
Wollen Menschen die (im Schatten?) unserer Deutschen Vergangenheit aufgewachsen sind, prüfen, bevor sie einer Führung vertrauen. Können wir äußerer Führung, die nicht zwanglos durchs Leben sich ereignet überhaupt vertrauen?
Begegne ich einem Therapeuten, möchte ich sehen, ob dieser auch kritisch mit sich selbst umgehen kann und ich möchte spüren, dass dieser sich nicht über mich erhebt.
Denke ich über "spirituelle Lehrer" nach, frage ich mich, wie diese re-agieren, wenn es z.B. privat in einer Beziehung brenzlich wird, oder wenn sie anderwertig in schwierigen Situationen sind. (Gleichsam möchte ich betonen, dass es mir keines Wegs darum geht, jemand zu prüfen.)
Erwacht Sein und Aufräumen ein Prozess oder das Ergebnis eines Prozesses?
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Permalink Antwort von Mario am 19. Juli 2010 um 7:02pm
Permalink Antwort von Charly Butter am 19. Juli 2010 um 10:41pm
Permalink Antwort von Meister Johannes von den Türen am 20. Juli 2010 um 10:07am
Permalink Antwort von Meister Johannes von den Türen am 20. Juli 2010 um 10:10am
Permalink Antwort von Meister Johannes von den Türen am 20. Juli 2010 um 10:12am ahoi niene,
ich meine:
"erwacht sein" gibt es nicht.
erwachen und eine erfolgreiche therapie sind nicht das gleiche. manchmal kommt das eine vor dem anderen oder es ist umgekehrt oder gar nicht verbunden (durch und innerhalb der vergänglichen form eines menschenlebens).
erwachen ist ein mysterium, welches, ähnlich wie der wind nicht in flaschen gefüllt werden kann, nicht durch ein allgemeingültiges konzept nacherzählt werden kann, unberechenbar.
erwachen manifestiert sich für andere immer durch die linse die ein individum ist. das klare licht, bewusstsein, raum, leere, gott (?) wird gebrochen, zerstreut und eingefärbt...und dadurch erst konkret, zur welt, lebendig und erfahrbar.
aufräumen (vom unbewussten gestalten hin zum bewussten?) ist ein prozess (möglicherweise ein ewiger?), erwachen nicht. zum erwachen führt kein weg. erwachen ist u.a. auch die realisation dieser sichtweise.
erwachen ist...
aufräumen wird...
mit unaufgeräumten gruss
mario
Permalink Antwort von Mario am 20. Juli 2010 um 5:30pm
Permalink Antwort von Niene Blüte am 21. Juli 2010 um 10:28am
Permalink Antwort von Niene Blüte am 21. Juli 2010 um 11:39am Woran erkenne ich, das ich erwacht bin?
Woran erkennst du, dass dein Nachtschlaf vorbei ist?
Was genau ist die unterschiedliche Qualität zwischen Nachtbewusstsein und Tagbewusstsein?
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