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ESSENZEN - Die Botschaft Jesu

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ESSENZEN - Die Botschaft Jesu

Hier ist Platz für Diskussionen zum Buch. Ich freue mich über jeden Beitrag selbstverständlich auch über kritische Stimmen.

Herzlichst

Elmar

Website: http://essenzen-die-botschaft-jesu.de
Mitglieder: 9
Neueste Aktivitäten: 10. Mrz 2011

Darum geht es inhaltlich:

Dieses  Buch handelt  von…

…  den  Grundaussagen der Botschaft Jesu, frei von kirchlicher oder
      konfessioneller Färbung.

…  den Parallelen der Bergpredigt zu Philosophie, Naturwissenschaft,
     Mystik, und zu anderen Religionen wie Taoismus, Hinduismus etc.

…  der Übung der Selbsterkenntnis als Grundlage des Weges
     Jesu zur  Verwandlung aller ungeliebten Wirklichkeit, die nirgendwo
     anders als in uns selbst liegt.

…  der transzendenten Bedeutung  des Beschwerlichen und des
      Leidvollen und dem Weg der Transformation von  Schwäche, Irrtum,
      Fehlbarkeit und Sterblichkeit durch Veränderung unserer Sichtweise
      diesen Dingen gegenüber.

…  dem Sinn und der transzendenten Bedeutung  von Unglück, Trauer,
      Leid und Tod und dem Weg der Transformation von Anfeindung und
      Opferdasein.

…   der Unzerstörbarkeit und Auferstehung aller wahren Werte unabhängig
      davon ob sie äußerlich scheitern oder augenscheinlich unterliegen.

Diskussionsforum

was wollte ER-JESUS CHRISTOS?

Gestartet von Elias. Letzte Antwort von Elmar 8. Nov 2010. 18 Antworten

die Bergpredigt-die essenz des christlichen Glaubens!Nur, verstehen unsere Theologen den HERRN und BRUDER?was meinte ER wirklich mit den Seligpreisungen ?besondere Bewandnis der neuen Zeit- was ist…Weiter

Tags: Essenz, Makarismen, Seligpreisungen, Bergpredigt, 13.09.2010

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Kommentar

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Kommentare von Lys am 7. Dezember 2010 um 5:26pm
Lieber Elmar,

Danke, dass du das Missverständnis geklärt hast:

"... erkannt, was erkannt werden will." - da hatte ich gedacht, es sei von Gott aus gesehen. Ich hatte gemeint, es könnte Dinge geben, bei denen es nicht erlaubt, nicht gut, nicht an der Zeit ist, sie zu erkennen. Das unpersönliche "gegen den Willen" hatte ich als "gegen den Willen Gottes" verstanden.
Doch du siehst es vom Menschen aus. Wenn wir schließlich - gegen unseren Willen - zur Einsicht gezwungen werden müssten, dann würde es weh tun, dann würde das Feuer den Selbstbetrug schließlich offenbaren und verbrennen.

Selbsteinsicht zur rechten Zeit wird aber unsere Rettung sein. Dabei ist es bestimmt wichtig, dass diese Selbsteinsicht wirklich Gnade und Liebe in uns bewirkt und nicht Verzweiflung und Mutlosigkeit. (Manchmal könnte man, wenn man bei dem inneren Gericht stehen bleibt, mutlos werden.) Gnade und Liebe können wir nur in einer Vertrauenshaltung erfahren.

Danke, Lys.
Kommentare von Elmar am 7. Dezember 2010 um 8:57am
Liebe Lys,
Irren und revidieren bzw. erkennen sind wesentliche und notwendige Bestandteile unseres menschlichen Seins ohne die keine geistige Entwicklung möglich ist. Der Unterschied zwischen dem Irrenden und dem Erkennenden besteht also nicht darin, dass der Erkennende nicht irrt - ebenso wenig, dass der Irrende nicht erkennt.

Beides (Irrtum und Erkenntnis) wiederfährt allen Menschen gleichermaßen tagtäglich. Dennoch gibt es einen Unterschied, der den Menschen gnädig oder ungnädig macht: Es ist die Konsequenz, die der Einzelne aus seinen Irrtümern und seinem daraus resultierenden Fehlverhalten zieht bzw. ziehen kann.
Wer sich seine Irrtümer aufrichtig eingesteht und die Konsequenz daraus zieht, die Jesus den Menschen immer wieder nahe legt nämlich dem Irrtum und dem Fehlverhalten seines Mitmenschen großzügig und barmherzig zu begegnen, wird fähig, den Rache und Vergeltungsgedanken abzulegen.
Auf diese Weise wird alle Gnade, und Barmherzigkeit die der Irrende gegenüber seinem irrenden Mitmenschen übt, auf ihn zurückfallen. Dies ist der „Umweg“, von dem zu schreibst. Ausschließlich hierauf beruht der Gedanke, dass Gott dem Menschen seine Schuld vergibt - und keinesfalls auf einem mysteriösen Gnadenakt oder einer zeremoniellen Heilshandlung, wie Jesus selbst verdeutlicht.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. /… / Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben. Mt 6,12


Insofern hängt die Frage nach der Erkenntnisfähigkeit (Wahrheitserkenntnis) des Menschen eng zusammen mit dem Willen, zu innerer Aufrichtigkeit. Ist der Wunsch und Wille zur Selbsterkenntnis gegeben, werden wir Gnade finden, denn ohne Gnade und Liebe - keine Wahrheit von Relevanz.

Damit komme ich zurück zu deiner Frage:
Was wir selbst wünschen und wollen (innerlich offenbar und aufgedeckt werden) das kann uns nicht aufgezwungen werden. Das Gericht, von dem Jesus spricht ist nichts anderes als ein aufdecken und Offenbar-werden all dessen was Verborgen ist. Dieser Vorgang kann erwünscht oder unerwünscht sein. Das Gewollte und Erwünschte wird uns überwältigen, im besten Sinne dieses Wortes. Das Unerwünschte wird uns ebenfalls überwältigen, jedoch im negativen Sinne dieses Wortes.
Herzlichst
Elmar
Kommentare von Lys am 6. Dezember 2010 um 8:31pm
> In dieser Hinsicht wird all das erkannt, was erkannt werden will. Was gegen den Willen erkannt wird, das kommt nicht zu sich selbst, vielmehr wird es durch die Erkenntnis aufgedeckt und insofern gerichtet. Unsere sehnsüchtige Suche ist ein Zeichen dafür, dass Gott (Geist) uns im Innersten berührt und bewegt, und diese Berührung ist wechselseitig. <

Lieber Elmar,

bedeutet das obige Zitat, dass wir sehr wohl zunächst irren, dann aber nach dem Umweg die wahre Erkenntnis bekommen können? Wird, wenn er sich nach Gott sehnt, jede äußerliche und oberflächliche Bewertung "gerichtet" und offen gelegt zugunsten der Wahrheit?
Wie ist das zu verstehen: "Was gegen den Willen erkannt wird"? zur Unzeit oder in einer falschen Geisteshaltung, in Arroganz oder Hochmut etwas erkennen zu wollen?
Herzliche Grüße, Lys.
 

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