Tageslosung:
Heile Deinen Körper A-Z

Liebe Gruppenmitglieder,

in Band 1, Kapitel 12 der "Gespräche mit Gott" fragt Neale Donald Walsch Gott, wie er seinen Lebensunterhalt bestreiten soll und bekommt als Antwort, dass sich die Seele nicht um einen Lebensunterhalt bekümmert, sondern dass es ihr nur um SEINS-Zustände geht.

Ich interpretiere den Text so, dass wir den Impuls erhalten, uns selbst als EINS mit unserer Berufung zu fühlen (der SEINS-Zustand, den die Seele erfahren möchte). Damit SIND wir unsere Berufung und die Tägitkeit, die wir mit Freude und Hingabe tun, wird zum AUSDRUCK unseres SEINS-Zustandes. Unser TUN ergibt sich in dieser natürlichen Folge also deshalb, weil wir damit in erster Linie unserem SEIN Ausdruck verleihen wollen, nicht weil wir die Erwartung haben, dass wir mit dem TUN Geld verdienen.

Wenn ich es richtig verstanden habe, würde sich aus diesem im SEIN verankerten TUN automatisch - ohne dass wir über das WIE nachdenken müssen - ergeben, dass unsere Seele die Gelegenheiten für uns erschafft, die uns auch das nötige Geld für die Versorgung unserer Familie zukommen lässt.

Die Umkehrung wäre für mich: Täte die Seele das nicht, müssten wir etwas anders tun, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen, und das würde uns in großem Umfang der Gelegenheit berauben, unser SEIN (= unsere Berufung) zum Ausdruck zu bringen und dieses SEIN damit erfahrungsgemäß kennenzulernen. Die Seele will ihr SEIN, das, was sie von sich selbst weiß ERFAHREN, müsste logischerweise also für die Gelegenheiten sorgen, damit sie dies auch im Physischen möglichst intensiv erfahren KANN.

Wie interpretiert Ihr diesen Text?

Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht, sofern Ihr IN EURER BERUFUNG seid?

 

Herzlichst

 

Martin

 

Tags: Berufung, Lebensunterhalt, SEIN, SEINS-Zustand

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Antworten auf diese Diskussion

ist die seele nicht immer im seinszustand? unser denken lässt uns doch nur TUN. weil wir nicht glauben das wir göttlich sind und alles  uns erschaffen können, was wir wollen. wir erschaffen doch immer in jedem moment, ob bewusstes oder unbewusstes. somit fülle oder mangel. glück oder unglück........

Lieber januar65,

natürlich ist die Seele immer im SEINS-Zustand (Die Seele kennt nur SEINS-Zustände, braucht jedoch unseren physischen Aspekt, um diese SEINS-Zustände auch erfahren zu können).

Die Seele urteilt auch nicht über unsere SEINS-Zustände. Wenn wir jedoch in unserem Leben Erfahrungen machen, die wir verändern wollen, dann müssen wir den verursachenden SEINS-Zustand erkennen und ändern, um andere, neue Erfahrungen in unser Leben zu ziehen.

Der SEINS-Zustand, in dem wir uns befinden, spiegelt sich also immer in dem wieder, welche Erfahrungen wir in unserem Leben machen.

also wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist alles immer ein seinszustand (ob bewusst oder unbewusst).

dann bestimmt mein sein mein dasein (schicksal). angst oder liebe?

wie komme ich von seinszustand der angst in den zustand der liebe? wie versetze ich mich in den zustand der liebe? wieso halten sich soviele in der angst auf?

Genau:

BIN ich in der Angst, ziehe ich genau die Erfahrungen an, die ich befürchte.

BIN ich in der LIEBE und im VERTRAUEN, dann ziehe ich dementsprechende Erfahrungen an, die mein Gefühl von Sicherheit, Geborgenheit und LIEBE bestätigen.

Der SEINS-Zustand zieht den SEINS-Zustand an. Was ich BIN, zieht die entsprechende Erfahrung an, die mich mein SEIN erfahren lässt, und diesen SEINS-Zustand wieder reproduziert.

Befinde ich mich in einem Seins-Zustand voller Ängste und Befürchtungen, so ergibt sich daraus ein negativer Regelkreis, ein Teufelskreis.

Um aus einem solchen negativen Regelkreis herauszukommen, muss ich mein Denken und damit meinen SEINS-Zustand zum Positiven hin verändern. Dann ändert sich auch meine äußere Erfahrung.

danke martin für deine antwort.

dann ist ja jede chance eine chance zur umkehr zum umdenken, dieses muss ich jedoch glauben oder? denn nur im verstand etwas zu wissen reicht nicht aus. also sollte ich  meine gedankenmuster (glaubenssätze) kennen damit ich sie wandeln kann.

danke die welt ist also doch perfekt, und somit kann alle entscheidungen rückgängig gemacht werden. und je positiver ich gestimmt bin, desto mehr postitives ziehe ich dann an. coole sache wowwwwww.

Ja genau,

es kommt darauf an, unseren GLAUBEN zu verändern. Wir erschaffen wirklich unsere Realität selbst.

Allerdings - bis das perfekt funktioniert, müssen die meisten von uns noch viel üben, um ihre Gedankenwelt zum Positiven zu verändern ;).

Was für mich selbst der größte Trost ist: Wir dürfen unser Leben HIER und JETZT verändern und müssen nicht ewig in alten Schuldgefühlen und Verletzungen verbleiben. Damit erhält das Wort VERGEBUNG eine völlig neue Bedeutung, denn wenn wir vergeben (auch uns selbst), geben wir uns selbst unsere Göttliche Vollkommenheit und Unversehrtheit zurück!

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