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Ich denke ich schreibe nicht nur darüber was schelcht oder falsch ist . Das ist deine eindimensionale Interpretation .
Diese eindimensionale ( einschichtige ) Sichtweise in der heutigen "spirittuellen"Szene ist ja das was ich kritisiere.
Und ich bin da leider nicht das Originalgenie. Ich gebe vieles wieder was ich in diesen Büchern gelesen habe und von dem was in mir eine starle Resonanz erzeugt hat , weil ich dieses Problem , den "spirituellen Materialismus " aus meinem eigenen Leben nur zu gut kenne .Selbst Kategorien wie Gut oder Schlecht sind desewegen zu einfach.
Ein mehrdimensionales ( mehrschichtiges ) Verstehen schließt doch mehr Möglichkeiten ein und ist sich der vielen Selbstäuschungen bewußt , die auf der spirituellen Reise inherent sind.
Mir wurde das klar , als ich mir meine persönlichen Probleme anschaute und begriffen habe das sie nicht immer mit "Spiritualität" ( oder das was wir konventionel dafür halten und deswegen eine Pseudospiritualität ist ) zu lösen sind.
Ich finde sogar mittlerweile das , wie er sie uns in zB in der Bibel gelehrt wird seinen Wert hat , da er ein erwachten Geist antizipiert , anstatt uns , wie es so oft in populären Formen der heutigen Spiritualität suggeriert weiter zu sein ( Erwachter , oder "Spiritueller " zu sein ) , als es bei vielen tatsächlich der Fall ist . Die Frage nach der Moral , überhaupt nach einer inneren Werteskala wird auf dem spirituellen Weg zu einer wichtigen Frage.
Ich finde wir leben in sehr Ego-zentrierten Zeiten. Obwohl unsere Gesellschaft wir einen humanistischen Boden auf der Basis der monotaistischen- christlichen Religion , des Christentums , hat die westlich pluralitisch-materialistische Lebenshaltung (Konsumismus, Hedonismus,Individualismus) schön längst alles durchdrungen .
Und ebend auch die "Spiritualität" die oft zur einer östlich-westlichen Synthese führte . Genau diese Synthese führte nicht zu einem tieferen Verstehen von Sprititualität ( die sehr oft aus der östlichen Kultur importiert wurde) . Sondern zu einer immer "materialistischeren" , oder oberflächlichereren Verstehen von Spiritualität.
Was Chögyam Trungpa später mit "spirituellen Materialismus" umschrieb . Diese Tendenzen wurde und ist in vielen spirituellen Gruppen immernoch sichtbar und wird aus vielen Gründen sehr wenig thematisiert .
Ein Beispiel :
Das Verständnis von Yoga ist ja traditionel ein völlig anderes als das im Westen. Während hier im Westen es immer mehr zu einem Körperkultartigen verstehen kommt ( also es immer mehr unterschiedliche yogaähnliche Diverate gibt .
Poweryoga, Yogaflow ect.) verliert sich die Bedeutung von "Sadhana" zunehmend .
Yoga wird so zu einem Egotrip , anstatt zu einer transformativen Reise ( die wir gerne "spirituell" nennen)
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