Tageslosung:
Heile Deinen Körper A-Z
Hallo Laternenträger,

mich interessiert die Frage, ob das Beobachten von Gedanken respektive Gefühlen die gleiche Qualität aufweist wie ein gedankenfreier Zustand (No-Mind), den zu erreichen mir offen gestanden nicht ganz leicht fällt.

Respektvolle Grüße

Kai

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Antworten auf diese Diskussion

Hallo Kai,

gute Frage - die habe ich mir nämlich vor gar nicht allzu langer Zeit selbst gestellt. Mittlerweile glaube ich, dass es keinen qualitativen Unterschied zwischen beiden Zuständen gibt. Das einzig Interessante an "No-Mind" ist, finde ich, dass Du halt auch dazu imstande bist, mal an nichts zu denken.

Der niederländische Autor Leo Hartong schreibt dazu: "Formale Meditation mag das Gehirn dermaßen in ein Mantra einspinnen, dass der unablässige Strom der Gedanken zum Schweigen gebracht wird. Doch in wahrer Meditation sehen wir, dass Gedanken ungehindert auftauchen und nicht als problematische Unterbrechungen wahrgenommen werden, die ein imaginäres Ego, welches behauptet, von ihnen gestört zu werden, unter Kontrolle bringen müsste" (aus "Zum Traum erwachen", S. 123).

Es grüßt: Stefan
Hallo Kai,
mir ist erstmalig gestern derartiges passiert. Gedanken beobachten, sie ziehen lassen, in Stille wahrnehmen ohne sie aufzuhalten, werten u.ä....eben nicht auf den Zug des "gewohnheitsmäßigem Denken" aufspringen...gelingt mir eigentlich schon länger recht gut. Und da ich bisher keine Vergleichsmöglichkeiten hatte, empfand ich das als eine Art von "gelingender Meditation" und war stolz auf mich. Ich war zufrieden mit diesem "Neuen" zudem ich nun in der Lage war und entnahm dem nur, was es mir anfangs offensichtlich gab - Kraft und Entspannung. Mit der Zeit passierte dann folgendes: die Gedanken, Geräusche, Gefühle, zogen dann wie Wolkenbilder im Zeitraffer vorbei. Kaum einer achtet auf die Wolkenbilder, bei zeitraffenden Aufzeichnungen, sondern man nimmt "den Zug" wahr - gleitet selbst - vorbei; und ähnlich gestaltete es sich dann auch bei mir - ich/es wurde stiller - von Stille umgeben/eingetaucht - etwas (von mir) nahm wahr ohne anzuhaften und etwas von mir war....???....gewahr-sam?...wachsam?...auf jeden Fall "empfänglich" für ETWAS das sich dazwischen schob, mal ein Bild, ein Wort oder ein Gefühl...und mit dem endete es dann. Auch wenn mir dies Anfangs etwas suspekt vorkamen, weil dies nicht meinem konkreten aktuellen (im allgemeinem Sinn) Denken/Erinnerungen entsprach, so behandelte ich es dennoch, als wären es "Störungen" (vom Verstand her). Später erst erkannte ich, das diese "Geistesblitze" immer dann auftraten wenn ich brennende Fragen mit mir herumtrug (wenn auch nicht immer bewußt) und dies waren dann Antworten!
Somit gab es wieder etwas Neues in/mit mir und ich freute mich darüber.
Wie immer also, machte ich dann gestern "meine Meditation", alles war wie immer, es wurde still, die (Wolken-)Bilder zogen vorbei, ich atmete ruhig...gelassen und war natürlich gefaßt auf Kraft/Entspannung zu tanken oder eben einen Geistesblitz....eventuell. Alles begann wie immer und dann bekam ich ein kurzes Gefühl von "Surfen auf der Atem-Welle"...ich surfte in die Stille, mit jedem Atemzug - ein kurzes inneres Lächeln, wegen dem Gedanken, ließ ihn gleich wieder los und auf einmal riss es ab....- no mind - ??? - keine Ahnung - aber absolute Stille, ohne Bilder, kein Wahrnehmen, kein Denken - einfach...."da/weg"...???...u n b e s c h r e i b l i c h...und dann wollte etwas in mir diesem Geschehen/Eintritt einen Namen geben, es benennen "habe eine Tür geöffnet" und schon war ich wieder "draußen"! ;-)

Ich lese noch nicht sehr lange Eckart Tolle, aber als ich anfing ihn zu lesen, war mir nach weinen, denn zuvor lebte ich mit meinem Denken und Empfinden sehr zurückhaltend. Das was ich bisher gelesen und gehört habe löst in mir ein vehementes JA und ENDLICH aus. JA, besser kann man es nicht erklären und ENDLICH gibt es mal für mich einen Pfad, den ich auch begehen möchte (bisher kämpfte ich mich allein durch den spirituellen Dschungel). ;)

Aus meiner Sicht/Erfahrung würde ich also sagen, dass die beiden o.g. Zuständen unterschiedliche Qualitäten aufweisen - vorausgesetzt natürlich, dass wir wirklich vom selben reden. :) wer weiß?
Für mich ist diese qualitative Veränderung ein Zeichen dafür, das meine Praxis/mein Bewußtsein, sich im Wandel befinden, dass da Dinge/Wissen/Vertrauen/etc. inzwischen Früchte tragen...
...und für mich stellte es sich so dar: erst Gedanken beobachten (lernen) - um auch zu erkennen wie/wann Gedanken uns beherrschen (wollen) . um dann die Zügel mal straff in die Hand zu nehmen (gegenüber den Gedanken) um sie dann bewußt/entschieden ziehen zu lassen....bis sie sich ver-ziehen....sich folgsam "parken" lassen. :)

Wow.Das war jetzt mein erster mutiger Beitrag und mein Herz klopft bis zum Hals. Aber DAS war ja auch der Grund, dass ich mich hier einfand.....mutig austauschen, spontan und...
...kopfüber. ;-)
Veronika
Hallo Laternenträger,

also erst einmal vielen Dank für Eure inspirativen und zugleich beruhigenden Anregungen und Schilderungen. Inspirierend deshalb, weil ich es als fördernd empfinde, entsprechende Impulse aufzugreifen und in meinen Entwicklungsprozess zu integrieren; beruhigend insofern, als das diese Form des Erfahrungsaustauschs mir dabei hilft, mein Widerstandsmuster in Form einer Erwartungshaltung zu relativieren. Dadurch fällt es mir leichter, die Dinge - in diesem Fall die Meditation - entspannter anzugehen. Das ist im Augenblick meine Lernaufgabe.

Wenn ich das richtig verstanden haben, liegen uns jetzt zwei unterschiedliche Meinungen zum Thema "Bewusstseinsqualität" vor. Aus meiner Sicht ist das ein Anlass, die Notwendigkeit der Klärung meiner Frage zu überdenken. Gegenwärtig möchte ich es so sehen: Nehmen wir einmal an, der No-Mind-Zustand sei Yang und entspricht insofern dem Universum, dann wären Gedanken (und naturgemäß auch Mantras) Yin und entsprechen im Sinne einer Manifestation der Erde - einem Planeten. Wenn wir nun in einer klaren Nacht den Himmel anschauen, können wir die unendlichen Tiefe kosmischer Stille erahnen und zugleich unzählige Sterne funkeln sehen. Was ich mit diesem Bild sagen möchte: Wenn das Universum Planten, Sterne, Meteoriten, schwarze Löcher, Pulsare, weiße Zwerge etc. in sich birgt, warum sollte es dann ein Fehler sein, Gedanken vermittels achtsamer Beobachtung als eine Art Kontrastmittel zur Vergegenwärtigung der dahinter oder dazwischen befindlichen Stille zu benutzten? Die Voraussetzung hierfür - und darin sind sich glaube ich alle einig - ist natürlich, daß man eine Anhaftung an die Grillen des Verstandes vermeidet und die Denkprodukte unbewertet ziehen läßt. Das gelingt mir in der Tat recht gut. Darüber hinaus ist es auch so, daß ich - gerade in der Atempause nach dem Ausatmen - regelmäßig in die Leere/Stille komme. Manchmal hält dieser Zustand eine kurze Weile an, manchmal ist er flüchtig und rasch wieder vorbei. Das diese Phasen - zumindest gegenwärtig - keine zwei Stunden dauern, ist nunmehr für mich okay.

Langer Rede kurzer Sinn: Es ist mir - dank Eurer Hilfe - jetzt möglich, sowohl meiner Gedankenaktivität als auch den No-Mind-Phasen als ein neutraler Beobachter zu begegnen. In diesem Sinne ist es gelungen wieder ein kleines Stück Dualität durch Vereinung aufzulösen.

Ganz liebe Grüße an Euch beide

Kai

P.S.: Weiß einer von Euch, ob die Stille im Universum wirklich "lückenlos" ist? Ich meine im Falle einer Supernova (Explosion einer Sonne) z.B. könnte doch ein gehöriges Geräuschaufkommen zu verzeichnen sein. Wenn es sich so verhält, wäre das ein weiterer Beweis dafür, daß sowohl No-Mind-Zustände als auch "Gedankenwolken" gleichermaßen okay sind.
hallo kai,
Die frage ist vielleicht auch wie es dir dabei geht, wenn du die gedanken beobachtest... wie fühlst du dich dabei ???

ich kenne verschiedene "wahrnehmungsebenen". Gedanken sind dabei, wenige. Es ist immer ein superwohliges Grundgefühl dabei vorhanden (und jedes mal weiß ich, es könnte noch tiefer weiter gehen,.....). Tatsächlich ist es am intensivsten, wenn ich allein bin und in Ruhe. Ich habe dann nicht den wunsch, " zu denken". das denken würde nur den wohligen zustand zerstören. leider kann ich diese wahrnehmung nicht auf knopfdruck abrufen, sondern sie stellt sich einfach ein.... ;-)
Hallo Anna,

vielen Dank für Dein Interesse und Deine Anregung. Es sind eben jene, von Dir angesprochenen unterschiedlichen Wahrnehmungsebenen, die ich zur Zeit durchlaufe, und die in mir gelegentlich den Wunsch nach Erfahrungsaustausch wecken.

Auf der Gefühlsebene erlebe ich während der Meditation zunächst eine sich langsam einstellende Ruhe, die sich nach und nach in den Frieden des Verweilens vertieft. Gerade anfänglich ist da auch oft eine feinperlige, aus dem Innern aufstiegende Freude, bei der ich jedoch nicht lange verweile. Denn in der Vertiefung friedvollen Verweilens werde ich immer unberührter von allem. Ich glaube der taoistische Begriff der "Schlichtheit des Namenlosen" beschreibt meinen Gemütszustand in dieser Phase am besten. Mittlerweile ist es für mich - Dank Stefans Beitrag - auch nicht mehr wichtig, ob ich denke oder nicht. Ich greife da nicht mehr ein und benutze auch kein Mantra mehr. Wenn ich denke, bin ich wachsam bezüglich meiner Bereitschaft dem Gedanken inhaltlich anzuhaften. Jedoch habe ich gerade vor zwei Tagen erstmals die Erfahrung gemacht, mein Denken nur noch als Phänomen und nicht mehr inhaltlich wahrzunehmen. Das war sehr angenehm, obgleich die friedvolle Stille des Verweilens in ihrer tiefsten Tiefe auch hiervon unangetastet blieb.
Ich glaube, es verhält sich so, wie Caro es bei der Beantwortung meiner vorherigen Frage (Mantras als Nebenpfad in die Stille) formuliert hat: Stille ist immer. Das Gefühl der Unantastbarkeit, daß bei mir stets auch von einer Empfindung großer Klarheit begleitet wird, ist vermutlich ein Ausdruck der unaufllösbaren Verbundenheit mit der Stille oder - wenn man so will - der raumleeren Formlosigkeit.

Für mich bedeutet diese Erkenntnis das Ende des Strebens und eine immer stärker werdende Hinkehr zum Sein. Daß mir dies im alltäglichen Leben nicht immer gelingt, sehe ich mir mittlerweile gelassen nach und lenke meine Aufmerksamkeit stattdessen auf die kleinen Fortschritte, die ich täglich auf dem Weg der Transformation mache.
Eins ist für mich schon heute klar: Es ist ein Weg, der noch viele Überraschung bereit hält. Interessant ist für mich im Augenblick die Beobachtung, daß diese Überraschungen mir immer mehr Freude bereiten, je weiter der Prozess der Umwandlung fortschreitet. Vor allem die Entlarvung meines Egos gereicht mir immer öfter zu einem Vergnügen fast kindlicher Unbefangenheit. Und irgendwie werde ich daß Gefühl nicht los, daß es nichts Köstlicheres in diesem Leben gibt, als herzlich über sich selbst lachen zu können ...


Ganz liebe Grüße von mir

K.
Hallo Kai,
Vielen Dank deiner wertvollen Antworten...!
Mit der Enttarnung des Egos habe ich noch so die Schwierigkeiten...
Leider nicht immer gelingt es mir, z.B. eine Angst als eine "Falle" zu entlarven.
Wenn ich es dann geschafft habe baut es "mich" sehr auf..!
LG Kirsten
Hallo Kirsten,

was die Enttarnung meines Egos anlangt, ist mir vorgestern eines klar geworden: Sein elementarstes Täuschungsmanöver bestand darin, mich dazu zu veranlassen, es überzubewerten. Ich glaubte wirklich eine Weile, Egoentlarvung sei eine große Sache. Aber das stimmt nicht. Das ist eine Illusion - wie alles, was durch das Ego vorgegaukelt wird. Die Konsequenz, die ich aus dieser neu gewonnenen Bewusstseinsfacette ziehe, ist einfach: Ich verzichte seither auf den Anspruch "Weltmeister" in der Disziplin der Egoüberführung sein zu wollen. Dadurch entstehen keine Unzulänglichkeitsgefühle mehr in mir (deren einzigen Funktion ja ebenfalls nur der Stärkung der Egostruktur bestand), wenn ich hin und wieder kurz in die Unbewusstheit abdrifte; zumal diese Phasen seltener und kürzer werden.
Einstweilen genügt es mir dann auch schon, wenn aus Unsicherheit keine Angst, aus Ärger keine Wut, aus Sehnsucht kein nachhaltiges Mangelgefühl mehr entsteht. Und das gelingt gegenwärtig erstaunlich gut, und ich werde das angenehme Gefühl nicht los, daß es von Tag zu Tag immer noch ein bißchen besser klappt ...

Ganz liebe Grüße an Dich

k.
Hallo Kai,
danke deiner Hinweise. Ja, es funktioniert tatsächlich genau so einfach wie du es beschreibst.
Alles, was nicht der Seins Zustand ist, ist natürlich Ego Illusion. Wenn die Gedanken dann allerdings um karmische Themen kreisten, wurde die Wand der Illusion dicker und war in dem Moment schwerer aufzulösen. Es ist wohl alles eine Sache der Übung bzw. Bewusstheit und der Gewohnheit.
Liebe Grüße von Kirsten
Hallo Kirsten,

zum Thema „Karma“ habe ich vorsichtshalber „wikipediert“. So wie ich es verstanden habe, stellt Karma eine Ursachen-Wirkungsverkettung (Kausalitätsprinzip) dar, welche eine lebensspannenübergreifend Gültigkeit besitzt. So gesehen setzt Karma also den Glauben an die Wiedergeburt voraus.

Spontan fallen mir drei Aspekte in diesem Zusammenhang auf:
1.Es handelt sich bei Karma/Wiedergeburt um ein gedankliches Konzept auf der Basis einer Interpretation des Weltgeschehens und kann als solches – wie grundsätzlich alle gedanklichen Spekulationen – befürwortet werden oder nicht.
2.Da es sich um eine gegenwartsübergreifende Betrachtung handelt, spielt Zeit eine wesentliche Rolle.
3.Wie bei den meisten zeitbasierenden Ansätzen können hier leicht Verunsicherungs- bzw. Ohnmachtgefühle entstehen, die der Opfermentalität des Ego gerade recht kommen.

Aber betrachtet man das ganze aus der Spiegelperspektive, könnte sich gerade im lebensspannenübergreifenden Wesen des Wiedergeburtsgedankens ein indirekter Hinweis auf die Gegenwart befinden. Dies wäre jedoch nur der Fall, wenn Karma/Wiedergeburt als ein unendliches Phänomen dargestellt und akzeptiert würden, denn dann spielte Zeit im Sinne einer „Psychologisierung“ keine Rolle mehr. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das der Fall ist. Wahrscheinlich kennst Du Dich da besser aus.

Tatsache jedenfalls ist, dass in der Natur Ursache-Wirkungszusammenhänge existieren. Inwiefern deren Gesetzmäßigkeiten sich in ihrer Gültigkeit auf Bereiche jenseits unseres Vorstellungsvermögens übertragen lassen, bleibt für mich reine Glaubenssache.

Offen gestanden erfüllt mich der tendenziell fatalistische Charakter des karmischen Ansatzes eher mit Unbehagen. Präsenz hingegen, die uns ja auch die Möglichkeit bewusster Entscheidungen bietet, verschafft nach meinem Empfinden wesentlich mehr lebendigen Freiraum; zumal die tatsachenbezogene Vergegenwärtigung des Moments mit der taoistischen Empfehlung „Betrachte das Blanke (Offensichtliche), fass an das Schlichte (Elementare)“ korrespondiert.

Liebe Grüße

k.
Hallo Kai,
sorry, so ausführlich wie du habe ich über den Begriff „Karma“ noch nie nachgedacht…
Im Prinzip ist Karma ja auch wiederum nichts anderes als eine erhärtete Egostruktur.
Wenn ich mich wütend, neidisch, ungerecht usw. gegenüber anderen verhalte, verfestige ich besonders stark mein Ego. Wenn ich solch einen Charakterzug dann beibehalte, baut man meines Erachtens dann Karma bzw. Ego auf.
Ob man jetzt an Karma aus vorigen Leben glaubt oder nicht, sei doch jedem frei überlassen.
Erleichternder ist es schon, wenn man den Begriff nicht benutzt! Stimmt schon, warum sollte man sich unnötig mit Dingen belasten die man nur vage erahnen könnte und mit denen man keine direkten Erfahrungen gemacht hat.

Über lange Zeit habe ich mich mit Astrologie beschäftigt. Anhand eines Horoskops kann man erkennen, mit welchem Menschen man es zu tun hat und auch das mitgebrachte „Karma“ ablesen… aber was soll`s, auch die Astrologie spricht jetzt immer mehr von „Tendenzen“ anstatt von fatalistischen Gesetzmäßigkeiten……
ist wohl auch besser so!

Erleichternde Grüße von
Kirsten
Hallo Kai.

Die Frage nach dem Geräusch der Supernova erinnert mich an den Koan
"What´s the sound of one-hand clapping".
Also rein physikalisch macht die Nova einen Höllenlärm,
aber du müßtest dich schon in ihr aufhalten, um ihn zu hören.
Das funktioniert wahrscheinlich nicht mit einem Körper.

Ich bin nicht erleuchtet, daher weiß ich nicht,
ob das eine Bewußtsein in der Lage ist ihn zu hören.

Gruß fool

Kai sagte:
...weiß einer von Euch, ob die Stille im Universum wirklich "lückenlos" ist? Ich meine im Falle einer Supernova (Explosion einer Sonne) z.B. könnte doch ein gehöriges Geräuschaufkommen zu verzeichnen sein. Wenn es sich so verhält, wäre das ein weiterer Beweis dafür, daß sowohl No-Mind-Zustände als auch "Gedankenwolken" gleichermaßen okay sind.
Hallo Kai.

Jetzt hat es mit dem Bearbeiten des Textes
nicht so geklappt, also schreibe ich es noch mal.

Was ist Stille?
Beziehen wir Stille auf die Abwesenheit von
Geräusch / Klang, so ist das Universum sehr
still, da nicht genug Materie vorhanden ist,
um Schall zu transportieren.

Doch Schall ist letztlich nur eine "Störung"
durch Energieschwingungen.
Andere Energieformen können sich ohne
Materie ausbreiten. Einen Teil davon nehmen
unsere Augen als Licht wahr, z. B. Sterne oder
eine Supernova.
Den größten Teil dieser Energien können
wir gar nicht erkennen ohne die "Übersetzung"
durch Meßgeräte.

Und was für den Verstand auch noch spannend ist:
Es gibt eine bestimmte Energieform die überall
im Universum zu finden ist, egal wohin ich die
Detektoren richte.
Die Physiker sprechen dabei vom "Hintergrundrauschen".

Ist das Universum also still?

fool (ganz in gedanken)

foolwithouthill sagte:
Hallo Kai.

Die Frage nach dem Geräusch der Supernova erinnert mich an den Koan
"What´s the sound of one-hand clapping".
Also rein physikalisch macht die Nova einen Höllenlärm,
aber du müßtest dich schon in ihr aufhalten, um ihn zu hören.
Das funktioniert wahrscheinlich nicht mit einem Körper.

Ich bin nicht erleuchtet, daher weiß ich nicht,
ob das eine Bewußtsein in der Lage ist ihn zu hören.

Gruß fool

Kai sagte:
...weiß einer von Euch, ob die Stille im Universum wirklich "lückenlos" ist? Ich meine im Falle einer Supernova (Explosion einer Sonne) z.B. könnte doch ein gehöriges Geräuschaufkommen zu verzeichnen sein. Wenn es sich so verhält, wäre das ein weiterer Beweis dafür, daß sowohl No-Mind-Zustände als auch "Gedankenwolken" gleichermaßen okay sind.

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