Tags: arbeit, bewußtseinswandel, und
Liebe Traumsonne,
spontan kam bei mir die Antwort: Es ist gar nicht nötig, daß du irgendetwas änderst. Es genügt, wenn du in dem Gefühl innerer Freiheit ruhst, während du deine Arbeit tust. Dann fließt diese höhere Bewußtheit von selbst in das ein, was du tust und ändert die Qualität deiner Arbeit. Es ist nicht nötig, sogar hinderlich, deine Patienten über den "Weg der Worte und des Denkens" heilen zu wollen, denn das funktioniert nicht. Wenn du ihnen erzählst, daß das Annehmen ihrer Schmerzen ihnen so etwas wie "Erleuchtung" bringen könnte, würde der Verstand der meisten sofort sich dagegen wehren. Bewußtseinswandel kann man nicht erzwingen, schon gar nicht bei anderen. Nicht du bist der Lehrer deiner Patienten, sondern ihre Schmerzen.
Vielleicht erlaubt es deine Arbeit auch, daß du einfach manchmal bei einem Patienten bleibst, und ihm deine stille Aufmerksamkeit schenkst. Vielleicht kannst du seine/ihre Hand halten, auch wenn er/sie gerade schläft. Einfach dasein, den eigenen inneren Körper fühlen. Das aktiviert dieselbe Präsenz beim anderen.
Liebe Grüße,
Sven
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