Tageslosung:
Heile Deinen Körper A-Z
Hallo liebe E. Tolle Gruppe,

je besser ich tagsüber mit meinem/n Schmerzkörper/n lerne umzugehen, d.h. sie wahrnehme und sie dann dort stehen lasse wo sie sind und ihnen nicht mehr die Macht gebe mich mit ihnen zu identifizieren, stelle ich fest, dass meine Nächte unruhiger werden. Es kommt mir besonders während meiner Regel so vor, dass sich mein Schmerzkörper nun mehr auf Traumebene bewegt, wo ich ihn aber nicht zu fassen kriege und meist mit einem schlechten Gefühl aufwache und den Traum vergessen habe. Also kann ich nur mein zurückgebliebenes schlechtes Gefühl wahrnehmen ohne den konkrten Grund dafür zu kennen, z.B. ein bestimmter Gedanke, ein Bild o.ä.
Hat jemand von Euch vielleicht schon ähnliche Erfahrungen gemacht, ich würde mich sehr um Rückmeldungen freuen.
Herzliche Grüße Renate

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Antworten auf diese Diskussion

Hallo liebe Renate,
das ist ja interessant was Du schreibst,...weil mir dies in dieser Art auch bekannt ist. Wenn auch noch recht neu (zumindest BEWUSST);)
Aber jetzt im Augenblick als ich Deine Zeilen las, fiel mir auch Samarpan dazu ein, kennst Du ihn?
http://www.samarpan.de/home.aspx?sflang=de
Er weist die Leute die zu ihm kommen immer darauf hin, das Gefühl zu fühlen, das JETZT im Augenblick sich zeigt, nicht auf die Gedanken zu achten, sondern auf das Gefühl.
In einem Satsanggespräch mit ihm, das ich in einer Videoaufzeichnung ansah wurde (mir) deutlich, dass das Ego immer alles verstehen und analysieren will, aber damit bleibt die Maschinerie die wir ja eigentlich los werden wollen immer weiter am Laufen.

Und wenn ich das richtig weiß, geht es ja auch ET darum, dass Gefühl bzw. den Schmerzkörper zu fühlen und gleichzeitig distanziert zu beobachten damit er sich auflösen kann.
Also hast Du, nach Deiner Beschreibung, das nötige Material (="mein zurückgebliebenes schlechtes Gefühl") zur Verfügung, um den Schmerzkörper aufzuweichen, nicht wahr? Die Geschichte ist nicht wichtig, sondern der Schmerz oder was immer für ein Gefühl.

Das kam mir gerade spontan, als ich Deine Zeilen las;)
Vielen Dank dafür.

Liebe Grüße
dagmar
Liebe Renate,

ET weist manchmal daraufhin, daß es einen kollektiven weiblichen Schmerzkörper gibt, der sich besonders gerne kurz vor oder während der Regel *einschleicht*. Allein das *Wissen* darum hat mir sehr geholfen ihn frühzeitig zu erkennen, zu beobachten und ihn damit zumindest zu minimieren, teils sogar aufzulösen.

Bei einem *schlechten Gefühl* sei es nach einem Traum oder sonstwie, stelle ich mir die Frage *Wer fühlt dieses Gefühl? Wer denkt diesen Gedanken?*. Meist reicht das schon um einen *Raum* um das Gefühl oder den Gedanken zu schaffen und beides nicht *so ernst* zu nehmen wie das Ego oder der Schmerzkörper das gerne hätte :-)

Viele Grüße sendet Yvonne
Ich habe auch so etwas in mir beobachtet. Ich denke wenn ich etwas verstanden habe und beginne dieses Aufzulösen, das sich dann das träumen stärker zeigt!

Eine mögliche Erklärung kann sein, das mein Ego es nicht zulassen will, das ich da einen Teil von mir transformiere und ein Stück freier werden kann und will.

Es kämpft im Schlaf das Gefühl (Bauch) mit dem Verstand (Ego) und das Ego will nicht so einfach etwas loslassen was es gut besetzt und dirigieren konnte. Da wird nix weggeschenkt.........
Ahoi,

Gedanken UND Gefühle sind lediglich *Formen* und die Identifikation mit beiden führt zu einem *erdachten und gefühltem* Selbst welches das Ego und den Schmerzkörper aufrecht erhalten.

Das eigentliche *Ich bin* ist der Beobachter dieser Gedanken und Gefühle und ist formlos.

LG Yvonne
Liebe Dagmar,
vielen Dank für Deine lieben Worte. Ich kenne Samarpan noch nicht, habe aber nun, dank Deiner die Möglichkeit ihn mir anzuschauen.
Die Gefühle sind gewiss das Wichtigste und es kann gut sein, der Gedanke kam mir, ob nun das Thema "Kontrollverlust" eine größere Rolle spielt. Denn ich finde, sich vom Verstand her die Gefühle erklären zu können, ist leichter auszuhalten, als sie einfach zu haben und nicht zu wissen woher sie kommen. Der Verstand hilft mir immerhin die Kontrolle zu bewahren. Auf jeden Fall verstehe ich nun, wie es vor sich geht, wenn manche Menschen in psychische Krankheiten hineinschliddern. Solche "schlechte" Gefühle konstant zu haben ohne sie sich erklären zu können, muss schwer auszuhalten sein.
Ich danke dir nochmals sehr und sehe zu die "Geschichte" einfach nicht mehr wichtig zu nehmen. Ich hoffe nur, dass der Schmerzkörper sich auch so auflösen kann. Liebe Grüße aus Berlin Renate
Liebe Yvonne,
von dem weiblich kollektiven Schmerzkörper habe ich auch gelesen und das scheint bei mir auch eine wesentliche Rolle zu spielen. Meine Überlegungen waren, ob sich der Schmerzkörper auflösen kann, wenn man gar nicht weiß wo er ansässig ist. Nun, danke Deiner/Eurer Aussagen, scheint es auch ohne einen wissenden Hintergrund zu funktionieren. Ich nehmen deine persönliche Vorgehensweise gerne an. Vielen Dank und herzliche Grüße
Renate
Hallo Klaus,
vielen Dank für deine Anregung. Deine Gedanken sind mir nicht fremd, an ähnliches dachte ich auch schon, gerade weil E.Tolle dieses Bild von einem Ego aufzeigt, der raffiniert ist und darum kämpft nicht unterzugehen.
Mitlerweile denke ich aber, dass ich nachts bei weitem nicht so Bewusst bin, wie ich es am Tage schaffe zu halten und daher verlagert sich der Schmerz, wohl weil es für ihn einfacher ist, auf nachts. Meine Befürchtugen sind nur gewesen, ob er sich dort festsetzt oder irgendwann auch dort verschwindet.
Herzliche Grüße aus Berlin Renate
Guten Morgen,

bitte entschuldigt mein Insistieren, früher habe ich auch so *gedacht*.

Aber - sich Gefühle mit dem Verstand zu erklären führt zur Fütterung des Schmerzkörpers und Egos.
So ne Art ping-pong-Effekt.

LG Yvonne
Liebe Renate, vielleicht hast du Lust, diesen Träumen mal genauer nachzuspüren... ? Ich gebe am 5. und 6. Dezember ein Traumseminar : www.out-of-drama.de/Traumzeit.html.
mit herzlichen Grüßen,
Julia

 

Liebe Renate,

 

ein interessantes Thema. Aus meinem Erleben kann ich sagen, dass wenn bestimmte "Ego-Ängste" tagsüber nicht mehr auftauchen, diese offenbar dann bisweilen vermehrt als vorher Nachts beim Schlafen im Traum erscheinen, aber irgendwie & irgendwann auch "dort" immer weniger bis hin zu "gar nicht mehr". Einfach alles geschehen lassen und sich nicht groß drum kümmern ... so meine bescheidene Sicht dazu ... :-)))

 

Alles LIEBE

Lichthauch

that's it!!! :))

Nur-ich sagte:

Liebe Renate,

ich lese erst seit kurzem Eckhart Tolle`s Buch "Eine neue Erde" und bin begeistert.

Sicherlich bin ich kein Experte und auch noch ein echter Neuling, aber mir ist eingefallen das es nicht nur bewußte Gedanken und Gefühle gibt. Das in Deinen Träumen unbewußte Gedanken und Gefühle zum Ausdruck kommen kann schon sein, aber nehme sie nicht so ernst. Irgendwie sollte man NICHTS wirklich ernst nehmen. Ich sehe jeden Tag wie unbewußt ich bin und wieviel ich noch lernen muss, aber immerhin sehe ich es. Woher Deine Gefühle oder Gedanken kommen ist egal denn wenn du aufwachst ist die Sonne schon aufgegangen und so verpasst du wohl eher einen wunderschön rötlich gefärbten Himmel.

Naja, ich will damit sagen das es dann doch schon vorbei ist. Es kann nichts echtes sein, denn dann wäre es noch da.

Ich kenne das gut alles zu hinterfragen aber es kostet einen sooo viel Energie ! Lächle darüber und sage Dir "Ha, habe ich dich wieder erwischt das du mir hier ein riesen Problem vorgaukeln willst. Es ist alles in Ordnung!"

Liebe Grüße nach Berlin

Bye Nur-ich

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