Tageslosung:
Heile Deinen Körper A-Z
Die Gedanken bilden die Worte und die Worte bilden die Gedanken und die Gedanken bilden wiederum die Worte usw... Wir kommen hier nicht aus dem Gedankenkreis.

Wir können hier im Forum, in dieser virtuellen Kommunikation nicht einmal zur unmittelbaren Empfindung und damit nicht zur wahren Kommunikation kommen.

Und doch wollen wir miteinander reden, wir brauchen den Austausch. Und das ist in Ordnung so.

Wie können wir hier hier reden ohne zu zer-reden?

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Antworten zu dieser Diskussion

Liebe Silence,

Gedankenkreise sind nett, aber nicht alles. Du bist ja nicht nur ein Kreislauf aus Worten und Gedanken. Das wäre die "monströse Reduktion", wie ET es in der Neuen Erde nennt. Du bist das, worin der Kreislauf stattfindet.

Das nach außen gerichtete Bewußtsein manifestiert sich hier als textproduzierendes Wesen, von denen es sehr viele gibt. Das nach innen gerichtete Bewußtsein bist du ja selbst, du bist die unmittelbare Erfahrung (darum kannst du sie nicht machen).
Es ist auch nicht nötig, sich zu irgendwas "bereitzuerklären", wie Erwin meint. Als BEWUSSTSEIN zu kommunizieren, ja als was denn sonst? Es reicht, wenn er sich darüber im klaren ist, daß er das Bewußtsein ist. Kontrolliert werden muß hier nichts und niemand. Kontrollieren will nur der Verstand (falls es sowas überhaupt gibt, wenn grad keiner hinschaut).
Welche Gedanken du dann hier äußerst, liegt bei dir, ja, das ist wahr, du mußt nicht jeden Gedanken glauben, der dir durch den Kopf geht. Da hat er schon recht. Allerdings: wie ausgefeilt ein Gedanke auch sein mag, er enthält nicht die unmittelbare Erfahrung, die du dir wünschst. Er ist nur ein Hinweis auf das Sein, das einen Gedanken erfährt.

Lieben Gruß

Sven
"Wie reden ohne zu zer-reden?"

Unmöglich. Jedes Reden teilt schon etwas aus dem Ganzen ab, die Millionen Wörter behaupten, das Eine Sein wäre zusammengesetzt aus Millionen von kleinen Stücken, die jede einen Namen und eine eigene Existenz hätten.

Jetzt, wo es in dir redet: spüren, da ist Atem, Raum und Leben drumherum.

Gruß

Sven
Die menschliche Persönlichkeit
Ein Mensch wurde geboren, lebte fünfundsechzig Jahre und starb. Aber wo war er vor 1900 und wo kann er nach 1965 sein? Die offizielle Wissenschaft weiß über all das nichts. Dies ist die allgemeine Formulierung aller Fragen über Leben und Tod.

Wir können axiomatisch behaupten: Der Mensch stirbt, weil seine Zeit abläuft, es gibt keine Zukunft für die Persönlichkeit des Verstorbenen.
Jeder Tag ist eine Zeitwelle, jeder Monat eine andere Zeitwelle, jedes Jahr ist auch eine weitere Zeitwelle und all diese aneinandergereihten Wellen bilden zusammen die große Welle des Lebens.

Um die Persönlichkeit, Essenz, Ego oder Ich gibt es bei den Studenten der Psychologie viel Verwirrung.

Einige verwechseln die Persönlichkeit mit der Essenz und andere verwechseln das Ego oder Ich mit der Essenz.

Es gibt viele pseudo-esoterische oder pseudo-okkultistische Schulen, die das unpersönliche Leben als ihr Studienziel haben.

Es ist nötig, klarzustellen, dass es nicht die Persönlichkeit ist, die wir auflösen müssen.

Es ist dringlich, zu wissen, dass wir das Ego auflösen müssen, das Mich selbst, das Ich, und es zu kosmischen Staub zerkleinern.

Die Persönlichkeit ist nur ein Träger der Handlung, ein Träger, den zu erschaffen, zu fabrizieren nötig war.

In der Welt gibt es Caligulas, Attilas, Hitler usw. Jede Art von Persönlichkeit, wie pervers sie auch gewesen ist, kann sich radikal verwandeln, wenn das Ego oder Ich sich vollständig auflöst.

Das mit der Auflösung des Egos oder Ichs verwirrt und ärgert viele Pseudo-Esoteriker. Diese sind überzeugt, daß das Ego göttlich ist, sie glauben, das Ego oder Ich wäre das Sein selbst, die Göttliche Monade usw.

Es ist nötig, dringend, unaufschiebbar, zu begreifen, daß das Ego oder Ich nichts Göttliches an sich hat.

Das Ego oder Ich ist der Satan der Bibel, ein Bündel von Erinnerungen, Wünschen, Leidenschaften, Hassgefühlen, Unwillen, Begierden, Ehebrüchen, Familienerbe, Rassen, Nation, usw., usw., usw.

Viele behaupten auf dumme Weise, dass es in uns ein höheres oder göttliches Ich und ein niederes Ich gäbe.
Höher und niedriger sind immer zwei Abteilungen von ein und derselben Sache. Höheres Ich, niederes Ich, sind zwei Abteilungen des gleichen Ichs.

Das göttliche Sein, die Monade, der Innerste hat nichts mit irgendeiner Form des Ich zu tun.

Das Sein ist das Sein und das ist alles. Der Grund des Seins ist das Sein selbst.

Die Persönlichkeit ist in sich nur ein Träger und nicht mehr. Durch die Persönlichkeit kann sich das Ego oder das Sein ausdrücken, alles hängt von uns selbst ab.

Es ist dringend nötig, das Ich, das Ego aufzulösen, damit sich durch unsere Persönlichkeit nur die psychologische Essenz unseres wahren Seins ausdrückt.
An Erwin, an Bea,

vielen Dank, hier scheint eine spannende Unterhaltung über "Was sind Worte" in Gang zu kommen. Erwin, deine Sicht finde ich sehr erhellend: "Worte sind aus dem Sein geborene Schöpfungen." Ja, natürlich. Trotzdem tun sie so, als wären sie eigenständige kleine Wesen, die mir dann erzählen, das ist der Mond und das ist ein Vogel und das ist das und das ist das. Und wenn ich (als Bewußtsein natürlich, nicht eines von den vielen Ichs, die du lustigerweise aufgezählt hast) das glaube, dann gerate ich in den fatalen Zustand, das eine Sein als etwas Zusammengesetztes mißzuerkennen. Daß Worte also "aus dem Sein geborene Schöpfungen" sind, macht sie noch nicht zu einem Garanten dafür, daß ich die Wahrheit unmittelbar hinter ihnen erkenne. Darauf wollte ich nur hinweisen, als ich das mit den "Millionen Stücken" schrieb.

Und Bea, du schreibst auch wunderbare Worte, ich wiederhole sie nochmal:

"meine "Wahrnehmung" ist so, dass für mich ALLES Energie ist, also auch das "Wort".
Ein Wort hat eine Schwingung, eine Energie, wie es auch alle anderen "Dinge" haben und somit sind wir auch mit dem "verbunden", das heisst in derselben Energie. Nichts existiert getrennt von "Etwas", alles ist Energiefluss. Wir "sind "diese Energie, ebenso wie das Wort, der Gedanke, ebenso wie wir Tisch, Wasser, Tier "Alles" "sind"."

Das ist wunderschön. Ich frage mich aber, was ist es, das einem Wort seine Schwingung verleiht? Ich meine, es die Bedeutung, die wir ihm geben. Und die ist nicht festgelegt, denn wir erleben ständig einen Wandel im Sprachgebrauch. Für uns heute hat das Wort "Frau" eine andere Bedeutung als vor 800 Jahren. Und doch bist du heute eine Frau und wärst auch vor 800 Jahren eine Frau gewesen, aber man hätte dich "wip" genannt. Die Wörter verändern sich, die Bedeutung dahinter, die eigentlich unsagbar ist und über die Jahrhunderte immer wieder neu um Worte ringt, ist unwandelbar. Worte sind vergänglich, Bedeutung ewig, wenn man so will. Und das ist das Geheimnis, ein Wort auszusprechen, seine Flüchtigkeit in der Zeit zu spüren, wie sie verdunstet, und die Bedeutung erkennen, die dem Wort vorübergehend seine Kraft verliehen hat. Und die Bedeutung, das bist du.

Lieben Sonntag,

euer

Sven

Bea sagte:
Liebe Silence,

meine "Wahrnehmung" ist so, dass für mich ALLES Energie ist, also auch das "Wort".
Ein Wort hat eine Schwingung, eine Energie, wie es auch alle anderen "Dinge" haben und somit sind wir auch mit dem "verbunden", das heisst in derselben Energie. Nichts existiert getrennt von "Etwas", alles ist Energiefluss. Wir "sind "diese Energie, ebenso wie das Wort, der Gedanke, ebenso wie wir Tisch, Wasser, Tier "Alles" "sind".

hoffe ich konnte mit diesen Worten und Gedanken "die Energie" zu "spüren" geben.

Alles Liebe
Bea
(Hier stand ein Irrtum.)
Da bleibt mir fast der Atem weg.

So radikal hat mir noch keiner den Unterschied zwischen Ego und Persönlichkeit erklärt.
Aber stimmt das denn auch, fragt das Ego. Ist das nicht bloß ein Trick mit Worten, ist es nicht egal, ob ich "Persönlichkeit" sage oder "Ego", nur damit ich am Ende aus Versehen das Falsche auflöse?

So fragt das Ego. Und jetzt: Kann man denn (aus Versehen, aus einem Mißverständnis heraus) die Persönlichkeit auflösen? Ich glaube nicht. Du schreibst, die Persönlichkeit ist nur Träger der Handlung, und (ich ergänze das) "nicht ich".

Wenn das so ist, dann ist die Persönlichkeit eigentlich nichts Persönliches, oder?

Besten Gruß,

Sven

Reisender sagte:
Die menschliche Persönlichkeit
Ein Mensch wurde geboren, lebte fünfundsechzig Jahre und starb. Aber wo war er vor 1900 und wo kann er nach 1965 sein? Die offizielle Wissenschaft weiß über all das nichts. Dies ist die allgemeine Formulierung aller Fragen über Leben und Tod. Wir können axiomatisch behaupten: Der Mensch stirbt, weil seine Zeit abläuft, es gibt keine Zukunft für die Persönlichkeit des Verstorbenen.
Jeder Tag ist eine Zeitwelle, jeder Monat eine andere Zeitwelle, jedes Jahr ist auch eine weitere Zeitwelle und all diese aneinandergereihten Wellen bilden zusammen die große Welle des Lebens.

Um die Persönlichkeit, Essenz, Ego oder Ich gibt es bei den Studenten der Psychologie viel Verwirrung.

Einige verwechseln die Persönlichkeit mit der Essenz und andere verwechseln das Ego oder Ich mit der Essenz.

Es gibt viele pseudo-esoterische oder pseudo-okkultistische Schulen, die das unpersönliche Leben als ihr Studienziel haben.

Es ist nötig, klarzustellen, dass es nicht die Persönlichkeit ist, die wir auflösen müssen.

Es ist dringlich, zu wissen, dass wir das Ego auflösen müssen, das Mich selbst, das Ich, und es zu kosmischen Staub zerkleinern.

Die Persönlichkeit ist nur ein Träger der Handlung, ein Träger, den zu erschaffen, zu fabrizieren nötig war.

In der Welt gibt es Caligulas, Attilas, Hitler usw. Jede Art von Persönlichkeit, wie pervers sie auch gewesen ist, kann sich radikal verwandeln, wenn das Ego oder Ich sich vollständig auflöst.

Das mit der Auflösung des Egos oder Ichs verwirrt und ärgert viele Pseudo-Esoteriker. Diese sind überzeugt, daß das Ego göttlich ist, sie glauben, das Ego oder Ich wäre das Sein selbst, die Göttliche Monade usw.

Es ist nötig, dringend, unaufschiebbar, zu begreifen, daß das Ego oder Ich nichts Göttliches an sich hat.

Das Ego oder Ich ist der Satan der Bibel, ein Bündel von Erinnerungen, Wünschen, Leidenschaften, Hassgefühlen, Unwillen, Begierden, Ehebrüchen, Familienerbe, Rassen, Nation, usw., usw., usw.

Viele behaupten auf dumme Weise, dass es in uns ein höheres oder göttliches Ich und ein niederes Ich gäbe.
Höher und niedriger sind immer zwei Abteilungen von ein und derselben Sache. Höheres Ich, niederes Ich, sind zwei Abteilungen des gleichen Ichs.

Das göttliche Sein, die Monade, der Innerste hat nichts mit irgendeiner Form des Ich zu tun.

Das Sein ist das Sein und das ist alles. Der Grund des Seins ist das Sein selbst.

Die Persönlichkeit ist in sich nur ein Träger und nicht mehr. Durch die Persönlichkeit kann sich das Ego oder das Sein ausdrücken, alles hängt von uns selbst ab.

Es ist dringend nötig, das Ich, das Ego aufzulösen, damit sich durch unsere Persönlichkeit nur die psychologische Essenz unseres wahren Seins ausdrückt.
Erwin Adelmann sagte:
presence sagte:
Es ist auch nicht nötig, sich zu irgendwas "bereitzuerklären", wie Erwin meint. Als BEWUSSTSEIN zu kommunizieren, ja als was denn sonst?


Als was den sonst?

Wie macht man es, hier kursiv und fett zu schreiben? Ich sehe, ich habe es gerade getan, ohne zu wissen, wie.

Gruß

Sven
Ja, die Bedeutung, das Unaussprechliche Bewußtsein (oder Gott), inkarniert sich als Wort-Körper und manifestiert sich als Klang-Form, die wir aussprechen, oder als Schrift. Es ist das gleiche, was mit uns passiert. Die Bedeutung ist die Seele des Wortes. Der Wort-Körper vergeht sehr schnell, er stirbt in dem Moment, wo es ausgesprochen wurde.
Darum sagt Eckhart auch immer, man solle nicht glauben, bei einem Treffen mit ihm seien die Worte das Wichtigste. Sondern die Bedeutung, oder wie er es nennt, die Gegenwärtigkeit, mit der die Worte aufgeladen werden. Man kann es auch "Energie-Essenz" nennen, wie du es getan hast.

Lieben Gruß,

Sven

Bea sagte:
wunderschön ausgedrückt presence,
ein Versuch, das von mir Verstandene in "Worte" zu fassen.
ein Wort-(Sache) ist eine "Energieessenz" (Schwingung, Energie), die "unsterblich" ist und sich als Wort manifestiert hat?



LG
Bea

presence sagte:
Ich frage mich aber, was ist es, das einem Wort seine Schwingung verleiht? Ich meine, es die Bedeutung, die wir ihm geben. Und die ist nicht festgelegt, denn wir erleben ständig einen Wandel im Sprachgebrauch. Für uns heute hat das Wort "Frau" eine andere Bedeutung als vor 800 Jahren. Und doch bist du heute eine Frau und wärst auch vor 800 Jahren eine Frau gewesen, aber man hätte dich "wip" genannt. Die Wörter verändern sich, die Bedeutung dahinter, die eigentlich unsagbar ist und über die Jahrhunderte immer wieder neu um Worte ringt, ist unwandelbar. Worte sind vergänglich, Bedeutung ewig, wenn man so will. Und das ist das Geheimnis, ein Wort auszusprechen, seine Flüchtigkeit in der Zeit zu spüren, wie sie verdunstet, und die Bedeutung erkennen, die dem Wort vorübergehend seine Kraft verliehen hat. Und die Bedeutung, das bist du
Liebe Traumsonne,

ich finde es ganz schwierig, auf deinen Beitrag die "richtigen" Worte zu finden, weil in dem, was du schreibst, so viel Verletzliches mitschwingt, das ich eigentlich nicht berühren möchte. Aber gar nicht darauf antworten möchte ich auch nicht.

Es ist so berührend zu lesen - ich stelle es mir dabei vor - wie du in der Nacht in den Himmel schaust. Oder eigentlich ist das nur die Hälfte, denn wenn du den Himmel anschaust, schaut der Himmel dich auch an. Das ist die Vollendung der Schöpfung, um es "ganz groß" auszudrücken.
Du gibst jedem Stern, den du anschaust, sein Dasein, du bestätigst ihm sein Dasein. Ja, ich sehe dich, sagst du zu ihm. Und in dem Augenblick sieht der Stern sich selbst durch deine Augen. So also sehe ich aus, fragt er dich. Das bin ich?
Ja.


***

Wo bleibt die Energie in den Worten, wenn der Computer aus ist?
Ich frage mich manchmal, wieso eine volle Festplatte nicht schwerer wiegt als eine leere. Was ändert sich? Nullen werden zu Einsen und umgekehrt. Sind Computerdaten immateriell? Ein Gruß aus dem Unmanifesten?
Naja, der Verstand gibt sich ja alle Mühe, wie wir wissen, seine eigene Existenz zu verlängern, wo immer es geht. Und von allen seinen Prothesen ist das die allerneuste: der Computer eben. Er ist simulierter Verstand, wenn man so will. Er kennt nur das Gegenständliche, das Berechenbare. Die Leere, der Raum, das unmanifeste Sein, damit kann er nichts anfangen.
Darum war die Energie auch niemals in den Zeichen, die auf dem Bildschirm erscheinen. Diese Buchstaben hier sind nichts als Nullen und Einsen, eine endlose Folge von 1100110101000110010100101001... Und dann ist da ein lebendiges Wesen, in dem diese sinnlos erscheinende Ziffernfolge ganze Welten in Bewegung setzt: da redet eine Stimme, da tönen Worte, plötzlich wird alles lebendig. Wo ist das Lebendige? In dir. So wie du einem Stern sein Dasein gibst, schenkst du einer leblosen Zeichenfolge eben jetzt gerade Lebendigkeit. Auf unergründlich einfache Weise. So einfach, daß es jenseits von "gelingen" oder "nicht gelingen" steht.
Alles, was du siehst, führt durch dich ein stilles Gespräch mit sich selbst. Auch diese Worte hier sind nichts anderes als ein Selbstgespräch, das das Bewußtsein im Traum mit sich selbst führt.

Danke, dass wir zusammen träumen dürfen.

Gruß

Sven


traumsonne sagte:
Wenn ich nachts in den Himmel schaue und die Sterne betrachte, dann kommt es vor, dass ich mir einen bestimmten Stern genauer anschauen möchte und auf ihn "Fokussiere". Da die Stelle des scharfen Sehens im Auge jedoch nur Farben erkennen kann und nicht Schwarz-Weiß abbilden kann, seh ich in dem Moment, wo ich den Fokus auf den Stern richte, nichts mehr.
So ähnlich kommt es mir jedesmal vor, wenn ich hier im Forum Beiträge lese oder selbst schreibe. Je mehr man auf das Wort und den Inhalt Fokussiert, um so mehr gerät das aus dem Blickfeld, was man hier eigentlich ins Licht rücken will. In dem Moment, wo man das Wort wieder vergisst und nur die "Schwingung" oder "Energie" die von den Worten ausgeht zuläßt, kommt man der Sache schon näher. Dann stellt sich allerdings noch die Frage, wo kommt diese Schwingung oder Energie her? Von dem, der mir da was schreibt oder bringe ich diese Worte in mir in Schwingung. Oder spielt das überhaupt eine Rolle? En wenn es dann schwingt, warum verspüre ich den "Drang", das Bedürfnis, die Sehnsucht eine Antwort zu formulieren und damit diese "hohe energetische Schwingung" erneut in einen niedrigere Energie aus Worten zu transformieren. Ist da nicht das Ego wieder im Spiel, mein Narzismus, mein Bedürfnis nach Kontakt, nach Ganzheit? Würde ich nicht die gleichen Energie in mir zum schwingen bringen, wenn ich einfach nur die Wolken im Himmel betrachte und dabei die gleichen Antworten auf meine Fragen erhalten, wie in diesem Forum??
Und was ist mit all den Worten, wenn ich meinen PC runterfahre? Bleibt die Energie im Netz oder kann ich davon was in mir "kultivieren" und in mein "Leben" rüber retten?
Mir gelingt das nicht! Ich fühle mich da oft wie eine kalte, dunkle, nasse, ungemütliche Höhle, in die eine libevolle Stimme hereinruft und wenn der süße Klang verhallt ist, ist alles was übrig bleibt diese Höhle. Das da noch was anderes als diese Höhle ist, dass habe ich zwar schon erfahren dürfen, aber..........
Die Worte sind nur die Fingerzeige auf den Mond, aber nicht der Mond.
Die Worte sind nicht sehr wichtig, sondern was hinter ihnen steht.
Warum hadern wir hier so viel um die mentalen Inhalte?
Können wir unsere Identifikation mit den Inhalten sehen? Dieses kleine listige immer unbemerkt einschleichdes Ego?
Wenn die Worte aus der Stille kommen, sind sie nicht persönlich.

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