Tageslosung:
Heile Deinen Körper A-Z
Es geht eben nicht mehr darum, dem "Künstler-Ich" ein neues IMAGE zu verpassen.
Sich weiter und weiter zu identifizieren mit meinem kreativen Output.

Es geht darum zu praktizieren und das Göttliche einzuladen.
Jeden Tag kreativ zu sein, ohne mir anzumaßen, dass das kreative Output MEINS sei.
Ich stelle mich ihm zur Verfügung und übe mich darin, ein gutes klares Gefäss zu sein. Ein guter Resonanzkörper.

Dieser Prozess ist unabhängig von Applaus. "Erfolg" ist eine äusserliche Sache.
"Das Kreative" an sich ist und bleibt also doch ein ganz und gar Unkäufliches und Unverkäufliches.

Auch wenn Menschen teils bereit sind, andere dafür zu bezahlen, dass sie durch ihre eigene Fähigkeit, das Göttliche einzuladen und sich durch sie ausdrücken zu lassen, ihnen ermöglichen, es selbst wahrzunehmen. Kompliziert formuliert. Einfacher: Die Künstlerin praktiziert und wird zum Resonanzkörper für etwas, das grösser ist, als sie selbst. Andere haben (evtl.) dadurch die Möglichkeit, es auch wahrzunehmen. Wenn sie es aber NICHT wahrnehmen können, weil dieser spezifische Ausdruck für sie nicht die richtige Sprache spricht, erfährt das "Kunstwerk" keinen Erfolg. (Oder auch, WEIL sie etwas davon wahrnehmen können, diese Wahrnehmung aber eine schmerzliche Berührung bedeutet, eine Erinnerung wachruft, an etwas Verdrängtes, Unterernährtes, das, sobald es in ihnen wach wird, nach mehr Nahrung schreit... ?)

Ist das kreative Werk aber wahrhaft angebunden und wirklich aus dieser tieferen Quelle oder auch einem höheren Bewusstsein entsprungen, hat es seinen Sinn bereits erfahren. Auch ohne äusseren Erfolg. Von diesem Platz aus beginnt es, wenn ich ihm Raum gebe, sich mehr und mehr in mein Leben zu entfalten.

Wie Wasser, das aus einer Quelle sprudelt, seinen Weg findet - nicht sucht - mäandernd das Land durchwandert, sich verdampfend in den Himmel erhebt, regnet, in die Erde und in alle Wesen eindringt, fließt, strömt und fällt, sich in den Ozean ergießt, immer da, in stetiger Bewegung. Gewaltig, zärtlich, durchaus zerstörend und doch gleichsam lebensstiftend und erhaltend.

Tags: Erfolg, Identifikation, Image, Kreativität, Kunst, Künstlerin, Praxis, Quelle, Resonanz, Schöpfung, Mehr...Wasser, spirituelle

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Antworten auf diese Diskussion

Dankeschön, sehr schöne Wahrnehmungen und Gedanken!
Gruß Ute
Liebe Julia,

Danke dir für diesen Beitrag , unterschreibe den voll und ganz !
Denke mal besonders auch innerhalb meiner Beruf-(ungs)sparte der sogenannten klassischen Musiker-/innen, arbeiten wir jahrzehntelang an unserem künstlerischen Ausdruck im Dienste unserer spirituellen Aufgabe,
der Anbindung an eine höhere Quelle oder wie immer wir das bezeichnen wollen.
Dafür üben wir immer wieder unsere Tonleitern, verbessern die sogenannte Technik, um immer tiefer gehen zu dürfen, ein echtes Privileg der sogenannten Künstlers .
Der Applaus für echtes angebundenes Künstlertum kommt meistens von selbst, da der Zuhörer / Betrachter
wenn auch manchmal nur unbewusst sehr wohl die Tiefendimension der künstlerischen Darbietung erspürt.

Grüsse euch alle

Dorothea Portugal
Du sprudelnder, spritzender, bereichernder, verwandelnder, form-und farbzeugender, zerstörender, heilender, licht- und finsternisdurchtränkter lebensstrotzender Weltenvegetationskegel K r e a t i v i t ä t, Dein ewiges, sichselbstzeugendes Leben strömt aus jeder Pore des Menschseins und sei sie noch so winzig und ärmlich, als Quell der neuen Welt. Jeder Mensch ein Künstler! Allesinallem webt Alleszuallem und nichts fällt ins Nichts! Du gewaltiger Puls, der Du durch mich, in mir und mit mir, in uns, mit uns die geschaffene Welt erkunstest, wie juble, schaffe, leide und knie ich mit Dir vor uns, unser Werk zu würdigen! Ich habe keine Hände als Deine Hände und Deine Hände sind die Meinen. Er hat keinen Mund als Deinen Mund und Seine Worte sind die Deinen! Du hast keine Füsse, als Ihre Füsse und Ihr Weg führt Dich zu mir. Du hast kein Herz, als unser Herz und unsere Liebe ist die Deine.

Wie heissen doch die Worte des kreativen Prozesses aus dem Talmud:

„Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.“

Zu ergänzen mit den Worten:
Achte auf dein Schicksal, denn es webt mit allen andern die neue Welt“

Das ist unsere heilige Arbeit, deren Lohn sie selbst ist. Es geht nie um Belohnung und um Geld. Es geht darum, dass die Künstlerin, so er nicht Erdkünstler ist, durch Geld f r e i g e s t e l l t wird, freigestellt von der Arbeit an der Scholle, damit sie in i h r e m Bereich Wirklichkeit schaffen kann.
Ooooohhhh.....
mmmmmmmm.......
jaaaaaaaaahhhhh........
:-)

Hanspeter Baud sagte:
Du sprudelnder, spritzender, bereichernder, verwandelnder, form-und farbzeugender, zerstörender, heilender, licht- und finsternisdurchtränkter lebensstrotzender Weltenvegetationskegel K r e a t i v i t ä t, Dein ewiges, sichselbstzeugendes Leben strömt aus jeder Pore des Menschseins und sei sie noch so winzig und ärmlich, als Quell der neuen Welt. Jeder Mensch ein Künstler! Allesinallem webt Alleszuallem und nichts fällt ins Nichts! Du gewaltiger Puls, der Du durch mich, in mir und mit mir, in uns, mit uns die geschaffene Welt erkunstest, wie juble, schaffe, leide und knie ich mit Dir vor uns, unser Werk zu würdigen! Ich habe keine Hände als Deine Hände und Deine Hände sind die Meinen. Er hat keinen Mund als Deinen Mund und Seine Worte sind die Deinen! Du hast keine Füsse, als Ihre Füsse und Ihr Weg führt Dich zu mir. Du hast kein Herz, als unser Herz und unsere Liebe ist die Deine.

Wie heissen doch die Worte des kreativen Prozesses aus dem Talmud:

„Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.“

Zu ergänzen mit den Worten:
Achte auf dein Schicksal, denn es webt mit allen andern die neue Welt“

Das ist unsere heilige Arbeit, deren Lohn sie selbst ist. Es geht nie um Belohnung. Es geht darum, dass die Künstlerin, so er nicht Erdkünstler ist, f r e i g e s t e l l t wird, freigestellt von der Arbeit an der Scholle, damit sie in i h r e m Bereich Wirklichkeit schaffen kann.
Booaahhh...
Julia, du mal wieder, oder doch die K R E A T I V I T Ä T -
*freu*
wie imPULSierend, inSPIRIErend und wortgewaltig, IHR daher kommt -

und ist es nur den Künstlern und Musikern vorbehalten, solch grossartiges durch sich durch in den Ausdruck bringen zu lassen -
oh nein!

Es ist für uns alle das gnadenREICHste, wenn es uns gelingt, uns dem HOHEN zur Verfügung zu stellen -
so sind wir denn alle KünstlerInnen ...

"Das ist unsere heilige Arbeit, deren Lohn sie selbst ist. Es geht nie um Belohnung. Es geht darum, dass die Künstlerin, so er nicht Erdkünstler ist, f r e i g e s t e l l t wird, freigestellt von der Arbeit an der Scholle, damit sie in i h r e m Bereich Wirklichkeit schaffen kann."
Hallo an alle, hallo liebe Julia ...

Du hast es in Deinem Eingangsbeitrag aus meiner Sicht sehr schön beschrieben.

Gleiches gilt für alles, das direkt ohne großartige Ego-Filterung/Verfälschung der direkten Präsenz des Göttlichen entspringt, wie zum Beispiel im Sinne des Göttlichen als "heilender Kanal" zu wirken in dem Gewahrsein, dass es soetwas wie einen selbstständig personell abgegrenzt existenten Handelnden, wie einen "Meister" (egal worin) und z.B. einen "großen Künster" oder auch z.B. einen "großen Heiler" nicht gibt.

Alles Liebe in Liebe
Leuchtpust :-)))

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